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Schellein 189 Scheuer
(17. November 4863); — im „Concordia.
Kalender" 1870: „Wiener Tanzmusik";
— in der von Hi lberg herausgegebe-
nen „Oestecrcichischen National-Reuue"
4868: „Biographie der Frau Viardot.
Garcia"; — im Wiener Journale Die
Presse: „Eine Opernprobe in Wien"
(4864. eine Humoreske); — „Giacomo
Meyerbeer" (1864); — „Artikel über
Gluck", bei Gelegenheit der ersten Auf-
führung der „Iphigenia" unter Din»
gelstedt (4867); — „Von Dingelstedt
bis Herbeck" (eine Reihe von Feuilletons,
schildernd die Zustände des Wiener Hof.
OperntheaterS. 4870); — „Die Bühnen-
technik im 18. Jahrhunderte", zwei Feuil»
letons; — „Musikalische Rundgänge in
der Wiener Weltausstellung" (in mehre»
ren Folgen. 4873); — „Wiener Compo»
nisten" (in mehreren Folgen. 4873).
^fapp (Michael). Wiener Bilder und Büsten
(Troppau 4867. H. Kolck, 8«.) S. 189.
Echelleitl, Karl (Maler. Geburts-
ort und Jahr unbekannt). Zeitgenoß.
Ueber Bildungs« und Lebensgang S.'S
konnte ich ungeachtet wiederholten brief^
licden Ersuchens und Vermittelung von
Freunden keine Nachrichten erhalten. S.'s
Name erscheint zum ersten Male im Kata«
loge der Iahres-Ausstellung 4848 in der
k. k. Akademie der bildenden Künste zu
St. Anna in Wien, welche er mit drei
Bildern: „Hmei Freunde" (30 fl.); — „Ner
Ablpt" (60 fl.) und „Fi5chrrgrnppe" (80 fl.)
beschickt hatte, über deren Kunstwerth alle
Berichte jener Tage schweigen. Von die-
ser Zeit stellte er nicht mehr aus. Zwei
Decennien später erscheint sein Name
wieder, als die Gemälde-Restaurirschule
in'S Leben trat. Franz Graf Crenne»
vi l le >Vd. XXVIII) S. 333) hatte
nämlich, als man in den verschiedenen
Depots alte Gemälde, darunter auch Bildnisse der kaiserlichen Familie, von
unbestreitbarem Kunstwerthe gefunden
hatte, von denen viele einer geschickten
Restauration bedurften, eine Restaurir»
schule geschaffen, in welcher fähige junge
Künstler zu tüchtigen Restauratoren her»
angebildet wurden. An derselben wurde
S. vorerst provisorisch alsCustos-Adjunct
angestellt. Als nach zwei Jahren daS
probeweise in's Leben gerufene Institut
sich als zweckentsprechend bewährt hatte,
wurde nun die bisherige, provisorisch
bestandene Gemalde'Restaurirschule an
der Gallerte im Belvedere definitiv zu
einem mit letzterer verbundenen und dem
Oberstkämmereramte unterstehenden Ad»
ministrationszweige erhoben und Kar l
Schellein zum wirklichen Custos'Ad-
juncten dieser Anstalt, an welcher über«
dieß drei junge Künstler als Stipendisten
beschäftigt sind, ernannt.
Katalog der Iahres'Ausstellung in der k. k.
Akademie der bildenden Künste bei St. Anna
in Wien (8«.) 1848. S. 28. Nr. 318, 320;
S. 24, Nr. 585. — Fremden.Blatt . Von
Gustav Heine (Wien, 4«.) 1870. Nr. 8, in
der Rubrik: „Theater« und Kunstnachrichten".
Scheller, Christian (Aquare l l ,
maler in Wien 4830). In dieser Weise
führt Alexander Paruzzi in seiner „Ge>
schichte Oesterreichs" (Wien, Wenedikt,
schm. 4".) Bd. I I , S. 342. einen Künstler
auf, ohne Näheres über ihn zu berichten.
Auf der folgenden Seite führt er dann
den Miniatur« und Porträtmaler Johann
Christian Scholl er auf. Offenbar sind
obiger Christian Scheller und der fol«
gende Johann Christian Schöller eine
und dieselbe Person. Siehe Näheres unter:
Schöller, Johann Christian.
Schellet, Jacob (Vio l in-Vi r«
tu ose. geb. auf dem Fürstmbergischen
Gute Schettal unweit Nacknitz inBöh«
men am 46. Mai 4739. gest. in einem
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Sax-Schimpf, Band 29
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Sax-Schimpf
- Band
- 29
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1875
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 374
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon