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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sax-Schimpf, Band 29
Seite - 197 -
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Hchcnach 197 Schmach die obige: Scbemmerl von Ley- t h e n b a ch. N i t t er sta nds ' D iplom ääo. 1U. August 18il. — Nagler (G. K. Dr.). Neues all. gemeines Künstler<Lerikon (München l839. E. A. Fleischmann. 8".) Vd. XV, S. ^81. — Meyer (I.), DaS große Coliuersations'Lexi« kon u. s. w. Zweite Abthlg. Bd. VI I , S.6l l . — Wappen. Ein in die Lange und halb quer getheilter Schild. In der vorderen goldenen Hälfte eine steinerne Meilensäule; im hinteren oberen silbernen Felde zwei Faschinen in Form eincS Andreaskreuzes; im unteren blauen Felde zwei goldene Schiff,,' übereinander, das obere ein Fluß-, das untere ein Canalschiff. Auf dem Schilde ruhen zwei gegeneinander gekehrte goldgekrönte, recdts mit Blau und Gold, links Blau und Silber vermischt her. abhängender Decke bekleidete Tumierhelme mit offenen Rosten und ihren goldenen Hals» kleinodien. Die Krone des rechten Helms trägt einen wachsenden einwartsgekehrten ausge« breiteten schwarzen Aoler; aus der Krone des linken Helms wallen drei Straußenfedern empor, eine weiße zwischen zwei blauen. Schenach, Georg (philosophischer Schriftsteller, geb. zu Innsbruck 2. Mai 1810, gest. ebenda 3. Juni 1839). Nachdem er die philosophischen Studien an der Innsbrucker Hochschule beendet, begann er das Studium der Medicin und lag demselben durch zwei Jahre an der Hochschule zu Padua ob. Er gab aber dasselbe auf. um sich der Theologie zu widmen, und beendete die dießbezüg« lichen Studien im sürstbiscköflichen Se- minar zu Brixen und dann an der Wie» ner Universität. Nach erlangter Weihe trat er in die Seelsorge, in welcher er verblieb, bis er im October 1843 zum Professor.der Philosophie in Innsbruck ernannt wurde. Im Jänner 185? ward er in gleicher Eigenschaft an die Wiener Hochschule berufen. Dieser letzteren Be> rufung lag insbesondere die Rücksicht zu Grunde, daß an der ersten Hochschule des Reiches die verschiedenen Zweige der philosophischen Disciplinen und nament« lich die so wichtige Geschichte der Phi- losophie in einer den Bedürfnissen des Unterrichtes und dem Standpuncte der Wissenschaft entsprechenden Weise ver« treten werden. Schenach selbst war ein Priester und Lehrer von auSge« zeichnetem Rufe. Umfassende Kenntnisse, namentlich auf dem Gebiete der Geschichte der Philosophie, Gründlichkeit der phi« losophifchen Forschung und ein sehr anregender Vortrag machten ihn zum beliebten Lehrer. Als Schriftsteller war er eben nicht fruchtbar, nur ein. wenn- gleich bedeutendes philosophisches Werk stoß aus seiner Feder. Ein früher Tod, er starb erst 49 Jahre alt. dürfte wohl auch diese Thatsache erklären. Noch als er Professor an der Innsbrucker Hoch« schule war, erschien von ihm das Werk: „Oin System des konkreten Malusums" (Innsbruck 1836, Wagner. 428 S. gr. 8".). S. sucht in dieser Schrift, welche zunächst gegen .die gefährlichen Verirrungen mehrerer philosophischen Systeme gerichtet ist, nachzuweisen, „daß die Idce des persönlichen Gottes und der Weltschöpfung in der menschlichen Vernunft begründet sei, um die auS dieser Idee für das Wesen der Welt sich ergebenden Consequenzen zu ziehen". Auf diesem Wege gelangte er zum System des concreten Monismus, welches den Zusammenhang zwischen Gott und Welt nicht in einer logischen Noth- wendigkeit, in einem abstracten Begriffe, sondern in der freien concreten That Gottes findet, durch welche er die Welt als etwas von ihm Verschiedenes schafft, durchdringt, beherrscht und mit sich in Harmonie und Einheit setzt. Schenach's Metaphysik ist daher weder Pantheismus, noch abstracter Dualismus. I n drei Theile gesondert, enthalt der I. die Ent> Wickelung des inneren WesenS Gotles
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sax-Schimpf, Band 29
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sax-Schimpf
Band
29
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1875
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
374
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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