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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 112 -
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Schon, Johann 112 Schön, Johann weniger denn nahezu ein halbes Hundert ernste und ein Viertelhundert heitere Chöre sich befinden. Die Sängerhcille. Allgemeine witsche G.'< sanguminö.Zeitung (Leipzig 4°) <3 Iihrg (<87«), Nr. », S, E . I>ihrg, S. LngelSbcrZ" i(<87«), Nr. , Nr, 9 2, 68- „C. S. EnMberg". — d'El» !i?it'(Ehnsticin Ritter uon), Geschichte »er Musik in Mähren und Qesterreichisch'Schle. sien u. s, w. (Brü»,n i8?3, Winiker, gr, 8°) In den Beilagen S. IN . — Schmidt (August Dr.), Der Wiener Männergesang- Verein (Wien l«N8, 8°.) S. Sl u. 92. Schön, Eduard, siehe S. 117. Nr. 1. Schön, Johann (Schriftstel let, geb. zu Lang endor f in Mähren 26. November 1802, gest. zu Bres lau 13. März 183!)). Sein Vater, der früher bei der Militär-Oekonomie angestellt ge< wesm, lebte nunmehr zu Zangendorf als Erbnchter. Der Unterricht des Vaters, der die lebhafte Phantasie des Knaben in nützlicher Weise rege zu erhallen und zu beschäftigen verstand, und die Lectüre der mitunter guten Bücher der kleinen väterlichen Bibliothek forderten den Kna> ben in seinen Kenntnissen. Nach dem Tode der Mutter kam S. auf die Normalschule in Olmütz, und eben war er in's Gymna> sium getreten, als er die Nachricht von dem Tode seines noch rüstigen Vaters «hielt. Im Alter von 14 Jahren stand er verwaist, durch eine kleine Erbschaft unabhängig und für seinen ferneren Le- densgang somit mehr der Laune des Augenblicks, als reifer Ueberlegung überlassen. Nach der Bestimmung seiner Vormünder sehte er das Studium am Gymnasium fort. im Jahre 1319 bezog er das Lyceum und machte in den Stu> dien die besten Fortschritte, aber mehr noch, als die anregenden Vortrage eini» ger ganz tüchtiger Lehrer, wie Ficker, K n o l l , P o w o n d r a , wirkte eine unausgesetzte, aber leider ungeordnete Leccuie. Daraus ensprcmg eine gewisse Freigeisterei und Ueberhebungssucht, die alles Heimische tadelte, wodurch er sich eben nicht Freunde erwarb und als unbe- rufen« Tadler mit scheelen Blicken ange< sehen wurde. Als gar die poetischen und gymnastischen Wettkämpfe, welche der geistvolle Knol l ^Nd. X I I , S. 189) mit seinen Zöglingen vornahm und an denen S. auf das Lebhafteste sich bethei. ligt hatte, verdächtigt und heimlich be> auffichtigt wurden, erfüllte dieß S.'S Gemüth mit Erbitterung uud noch größe» rem Widerwillen gegen die Heimat. Im Jahre 1822 begab er sich nach Wien, wo er das Studium der Rechte begann, welche damals von tüchtigen Männern, wie Dol l in er M . I I I , S. 380). er I M IV , S. 1), Kudler ! M . X I I I , S. 298), Scheid lein sBd. XXIX, S. 168), Wagner u. U.. vorgetragen wurden. Schon damals be> schästigte sich S. viel mit schriftstelleri- schen Arbeiten lind war es besonders das geschichtliche Gebiet, das er mit Vorliebe pflegte, aber die Censur, die es sich bereits zur Aufgabe gestellt halle, den o st er reich!» schen Bürger vor dem Mißbrauch zu ene» gischer Geschichtsforschung oder zu frei« sinniger Gedanken zu behüten und ihn mit der Milch frommer Denkuiigsart behutsam zu nähren, strich ihm an seinen fur den Druck bestimmten historischen Arbeiten alles Gigeiithümliche und für den Eharak> ter der Darstellung ihm einzig richtig Dünkende. Als er nun gar iu Erfahrung gebracht, daß sich ihm im Hinblicke auf seine Zukunft nur Aussichten im Iustij> fache und in diesem auch nur iu Galizien darböten und er sich weder dem ersteren widmen, noch iu letzterem eine neue Hei> mat suchen wollte, war sein Gedanke, sich in der Fremde ein neueä Heim zu gründen, schnell gefaßt, und da er eben großjährig geworden, schritt er sofort
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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