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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 116 -
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Schon, Joseph tlät, in Wachs bossirt! — in Stahl geschnitten; — 1634: Il lTlpl/ und „N-Wr Franz", Porträts, in Stahl geschnitten: — 1835: „N°wr Firdinnnö l.". in Wachs bossiit. vom Kunsiverein angekauft! — 1837: „ » - daille pr Gliwntttsteignnll, sr. Majestät KaiserZ Feriiinand l / ' : — 1838: „Medaille unk !>ie k. k. MschnMielmn Ziphie Zchtöber",' Medaille auf die InthraniZatian de« Frei» liknn «Nil Sllmmernn, FimterzIuZHak uan OlmAz" I — 1840: „Medaille nut öm Fnr- u°n Vietrichstein"; —1841: ant Franz Grillparzer"! — 1842: „Mimilll ank den Obersten Kanzln Antan Friedtt'ill Oralen Mittrumbltn," I — 1843: „»eduille ant die Inlillleier des VntnoHlN Orznillliot VadizlauL ^<!t!l,ei" Md eine Medaille auf den Hof» schauspieler, Korn. Die auf die ge> Nannten Personen geschnittenen Me» daillen zeigen auf dei Aversstite das Bildniß deffen, dem zu Thren die, Me> daille angefertigt wurde. Diese Bildnisse sind sehr ähnlich und charakteristisch, so z. B. ist Gri l lparzer's Porträt in S ch ön'ö Medaille weitaus das ähnlichste gegenüber den verschiedenen anderen Bildnissen des verewigten Dichters, welche alle den Stich von Kotterba nach dem Bilde Gri l lhofer 's zur Grundlage haben. Mit S., den der Tod in so jun> gen Jahren dahingerafft, ging seiner Kunst, die in Oesterreich wohl tüchtige, aber doch verhältnißmäßig wenige Kräfte aufzuweisen hat, ein hervorragendes Ta» lent verloren, daS mit vollendeter Technik auch ein feine« und geübtes Künstlerauge verband. Neuer Nekrolog der Deutschn, (Weimar, V. F. Voiat, kl. 8°.) XXI. Iahrg, (t«42), i. Theil, S. «8, Nr, 60. — NealiS. Curio, sitäten- und Wem°rabilien>LW'kün von Wien. Herau«g. uon Anton Köhler (Wien l84« «r.«°) Bd, I I , S. 3ll. - Naglei (G. K. Schön, Moriz Dr.), Neues allgemeines Künstler« (München l839, Fleischmann, 8°.) Vd. X'V, S. 464. — Franll (Ludw. Aug.), Sonn. taMlätter (Wien, gr. 8°.) i. Iahrg, (l84«)^ S. 8S3, u, I I . Jahrg. (l843), S. 38l. Schön, Joseph, stehe S. 117, in den Quellen Nr. 2. Schön, Karl, siehe ebenda Nr. 3. Schön, Lorenz, siehe S. 113, in den Quellen Nr. 4. Schön, Moriz (Ton setz er, geb. nach Einigen zu Brünn , n. A. zu Krön au in Mähren im Jahre 1808). In Olmütz, wo S. die Schulen besuchte, erhielt er von einem dortigen Organisten den ersten Unterricht in der Musik. Noch sehr jung, trat er in die Capelle der Fürstin Zynar zu Drehna bei Iuckau in der Niederlausttz als Violinist ein, später kam er nach Muskau zum Musitdirecior Löbmann, von wo er sich nach Verlin begab und 1827 Unterricht bei Möser und Hubert Nied, und in den Jahren 1831—1834— in welcher Zeil er aber bei der königlichen Capelle in Berlin an> gestellt war, aber schon nach einem Iah« seine Stelle imdrrkgte — bei KarlMül» ler inBrcumschweig und bei Spohr in Eassel nahm. Nun machte or einige Zeit Kunstreisen, auf welchen er mehrere Städte in Deutschland und Holland be> suchte, bis er in Breslau bleibende» Alch enthalt nahm, daselbst 183!! alö Director - des Theater-Orchesters angestellt wurde, welche Stelle er uerscch, bis er 184l selbst ein Institut für Violinspiel In's- Leben rief, welches unter seiner Leitung alsbald den erfreulichsten Fortschritt nahm. Zugleich ist G. ein ziemlich fieißi« ger Compositeur, und aus der Zahl sei» ner Compositioneil sind anzuführen vor Ullem sein praktischer Lehrgang für das Violinspiel, der cius 12 Nummern b> steht: 1) «A-N-O in
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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