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Schönberger 127 Schönberger
noch im December d. I . mit dem Orden
der eisernen Krone zweiter Classe mit der
Kriegödecoration aus, und im Mai fol>
genden IahieS erhielt S. statutengemäß
die Freiherrnwürde.
Freiherrn.Dip lom ääo. 2». Mai l860. —
Viografische Stizze deL k. k. Feldmar»
schall'Lieutenants und General^Infpectors der
Gendarmerie u. s, w., Adolf Freiherm von
Schönberger (Separatabdruck aus Dr. H i r>
tenfeld's Landes« Gendarmerie» Almanach
und Tagebuch für das Jahr 1826) (Wien,
Geitler, kl. 8°.), — Porträt. Unterschrift:
Adolf Freiherr von Schönberger > k. l, wirk»
licher geheimer Rath, FeIdmarschall°Lieute<
»ant I und Gendarmerie-General.Inspector j
etc. etc. Kr iehuber (lith.) l8«t>. R. u.
Waldheim'ö art. Anst. Wien (3°.).
Schönberger, Franz Xaver (Schul-
mann und Fachschriftsteller, geb.
zu Preßburg 23. November 4784, gest.
zu Wien 20. Jänner 4820). Nachdem
er die Humanitäisclafsen in Wien been»
det, trat ei im Ociober 1768 in den
Orden der frommen Schulen (Plansten),
in welchem er vom Jahre 1777 an den
Gymnasien des Ordens in Wien und
Krems durch alle Classen t>aö Lehramt
versah. Im Jahre 4798 wurde er Pro»
fefsor der oberen Humanitätsclajse am
Gymnasium zu St. Anna in Wien, 1802
kam er in gleicher Eigenschaft an das
akademische Gymnasium, 1808 wurde er
Gymnasial'Präfect und Vicedirector der
Gymnafialschulen in Niederösterreich und
1846 Director deS k. k. Convictes. Als
solcher starb er im Alter von 66 Jahren.
Durch den Druck veröffentlichte er: „Nn«
Ällhr N3S nn Gallien. Ode M den <Vad Vnd-
Uig'Z deZ XVI. nnb ant den Clld Zlntll-
nie il's" (Wien... . . Kurzbeck); — „Pre-
iigf, um 6. Funniage nach jüngsten dm^ !8. Inlt
ll802 gehülten in der Mrche pm h. Manns..."
(ebd. 1802); —^ „^>osocka ss« cks ^ - , 8".); —
bllügln ans r'äümchen Nichtern" (Wien 4814,
8".)! — „ Gel,iichtnii5u?sze äs ^sneribu«,
<!s Praeteritlz et «upini«" (Wien 48l9),
ein berühmtes oder vielmehr berüchtigtes,
unter dem geflügelten Worte »ynaßm^
ridus" in der vormärzlichen Periode den
Schrecken der Gymnasialjugend bilden»
des Büchlein. Den Namen „ «Inasina-
l iduZ" hatte es von dem ersten Ge>
dächinißverse: »Mining «^uas lnari-
du8 triduuutur inasoula Lunta"; —
„Slllgtmnne« Illtlinisch-dentsche« nyd deutlch-
lntnniüchez Pllndlmklln nach schell er unll
Knntmann, tiir die lateinischen Schulen in
Geztrrrlich beurblitet", 3 Bde. (Wien 1849,
Geistinger, gr. 8«.). Auch gab S. meh-
rere Schulausgaben lateinischer Classiker
heraus, und zwar: des MarcuS T.
Cicero ^^p/«io?as «Ä^,ii«'o«m, «cl
toiui 4
(Wien 4843—4824. Gerold, 80.123,5)
und ^^'«sa«?«««?'«^ L?l«2M'o?WW> «ci
H5. ^ l i i«m W?-l ^« (Wien 4848, Gei>
stinger, gr. 8°.); auch mit gegenüber»
stehender deutscher Ueberfetzung (ebd.
1818); — des Nutroftius' „
ei
(Wien 4816, 8".
-«, tomi2 (Wien 1847
und 1818, Geistinger, gr. 8«.): — des
OVid! ^Hleiamo^/iosson '^ö?'«' X^' ^s-
<?sn5««'i F>«. ^ . Ha/iänösi'Fs?'", tomi 2;
auch unter dem Titel: „OvM
vol. 1 6t 2 (Wien 1808, Pichler,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Band 31
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Schnabel-Schrötter
- Band
- 31
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1876
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 402
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon