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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 128 -
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Seite - 128 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

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Schönberger 128 mit gegenüberstehender deutscher Ueber- setzung, 3 Theile (Wien 4805. M M . 8<>.)i — des C. Caecil. Pl in iuSMN. ^0^a°«>'«^' .^.«3^""" (Wien1814, Geistinger, gr. 8».), mit gegenüberstehen- der deutscher Uebersehung, 3 Bände; — des Caj. Sallustius «0^«?-« a«?-« ^. ^. Ha/i." (Wien 1813, Gerold, 8°.m^.) und des Scrtus Aurel iuS Victor s^.« (Wien 1806; neue Aufl. 1820. Gerold, 8«. mH.); mit deutscher Ueber» schling, 2 Theile (ebd. 1806). Schön- beiger zählt zu den tüchtigsten Schul- männern Oesterreichs und hat um die Wiederbelebung des Studiums der Clas- siker im Kaiserstaate, das nach Aufhebung des Ordens der Jesuiten im Sinken be- griffen war, unbestreitbare Verdienste, wenn auch sein Antheil an den Ausgaben der obgenannten Classiker kein eben zu großer ist. — Im Jahre 1888 erschien bei Wendelin in Wien ein „Katholi- sches Volksgesangbuch mit einem Anhange von Morgen-, Abend-, Meß-, Beicht", llommulnon» und anderen Gebeten" in zweiter Auflage mit dem Druckorte GraH und den von mehreren Weltpriestern der Seckauer Diöcese gesammelten Melodien dazu (diese letzteren 147 lith. Seiten), als deren Herausgeber ein Franz Schön- b e r g e r und Ios. W a I l n e r angegeben sind. Wann die erste Auflage erschienen, erscheint nirgends angegeben. Ist dieser Franz Schönberger eine Person mit unserem vorerwähnten Schulmann? Oesterreichische National > Tncyklopä. die von Giäffer und Ezikann (Wien l833, 8°) Bd. IV, S. «?6. — Annalen der Literatur und Kunst in den österreichischen Staaten (Wien. I . V. Degen. 4°.) I I . Jahrg. (i803), 2. Bü. Intclligenzbl, Nr. 23. Sp, 232. — Porträt. Unterschrift: ?i>2NLi8°UL 8°b,asu- beißei I s LckoIiL xli« > ^,. H.. I i . L. et Schonberger z > , i?34. Ios. Cißner äsl. ot «l-ulx. (oval. Schönberger, Lorenz (Land schc, stg. maler, geb. zu Vös lau bei Wien um 1770, Todesjahr unbekannt). Bildete sich zunächst an der Wiener Kunstakade- mie, dann aber unter der besonderen An- leitung des trefflichen Michael Wutky, eines gebornen Kremsers, der namentlich durch seine schönen Prospecte sich einen Namen gemacht. Nun begab er sich nach Böhmen, wo er die schönsten Puncte auf den Besitzungen der Fürsten Schwär- zenberg und Lobkowih mit seinem Pinsel fesselte. Nachdem er einen cmsehn- lichen Cyklus von Ansichten daselbst vollendet, begab er sich in die Schweiz, wo er viele landschaftliche Zeichnungen, in Constanz aber auch mehrere Oelland» schaften ausgeführt hat. Daselbst lernte er die berühmte Sängerin Marconi kennen, heirathete sie und schuf sich die Hölle im Hause, so daß er, um Ruhe zu finden, seine Ehehälfte stehen ließ, wo er sie gefundM, und selbst nach Italien wanderte, wo er viele Studien in Erayon und Oel vollendete. Auch führte er dn> selbst mehrere Transparentmalereien aus, wie er deren auch schon früher für herumreisende Panoramenbesitzer gemalt hatte. Nach längerem Aufenthalte in Italien reiste er 1804 nach Paris/wo er mit seinen sorgfältig ausgewählten Effectstücken auf der Ausstellung g. I . großen Beifall fand. Von Paris begab er sich wieder nach Wien, wo er einige Zeit verweilte und ein von ihm gemaltes größeres Bild für die kais. Gallerie im Beluedere angekauft wurde. I n den Jahren 1306—1828 wechselte er bestän- dig seinen Aufenthalt, malte in verschie-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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