Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 140 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 140 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Bild der Seite - 140 -

Bild der Seite - 140 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Text der Seite - 140 -

Schonborn 540 Schönbortt röchln Querbalken überzogener blauer, gol «ekrönler und rechtsspringender Löwe (Poni nietöftlden); S: in Guld ein schwarzer recht schreitender Wolf (Wolfsthal). Auf de> Schilde ruht eine goldene königliche Laubtron auf welcher sich sieben gekrönte Turnierheln' erheben. Auf der Krone des ersten (rechten ruht der Polster mit dein Reichsapfel: de zweite trägt eine goldene Korngarbe; de du'lte eine wachsende, gekrönte, mit dr« Pfauenfedern gezierte Jungfrau mit blonder fliegenden Haar, von Silber und Noth ge spalten« Kleidung, mit jedem Arm eine natürlichen, auf den Kopf gestellten und den Schweif in die Höhe werfenden Fisch umfas» send; der vierte mittlere Helm trägt den gerad vorwärts gekehrten, zwischen zwei von Roth und Eilbec mit drei anSsw'genden Spitzen quergetheilten Rüsseln, deren jeder nn de Außenseite mit drei natürlichen Granatäpfeln geziert ist, eingestellten goldenen Löwen des WitlelMdre; au« der Krone de« fünften erheben sich zwei dlau'e, mit den silbernen Querbalken und den Rauten belegte, mit den Oeffnungcn auswärts gekehrte Rüssel; die Krone dei sechsten trägt den schwarzen ein märts schreitenden Wolf und jene de« sieben ten den blauen, mit zwei rothen Querbalken belegten Löwen. Hclmdecken, Jene des ersten, dritten und vierten Helms sind roth mit Silber; des zweiten und sechsten schwarz mit Gold; des fünften und siebenten blau mit Silber unterlegt. Schildhalter: Zwei goldene gekrönte oovpelschwänzige Löwen, deren jeder ein mit goldene» Fransen und Quasten reich verziertes Panier halt, wovon das rechte goldene mit dem doppelten Re>chö< ndler, das linke rothe mit dem silbernen öster» leichischen Querbalken bezeichnet ist. Schünborll'Nllchheim, Franz Phi- lipp Joseph Graf (Kunstfreund und Kunstfammler, geb. 14. September H768, gest. 48. August 4844). Ein Sohn des Grafen Hugo Damian Glwein aus dessen Ehe mit Maria Allna Gräfin Stadion (geb. 41. Juli 4746, gest. 48. Mai 4847). Der Vater, Graf Hugo Damian Erwein, k. k. Kam. merer und geheimer Nath, seit 4804 Negiments.Burgmann zu Friedberg, St. Ioseph-OrdenSritter und Ehrenritter des Mlllteser>Ordeng, wurde von seinem Nef> fen Friedlich Cajetan Fürsten Hatz. feld im Zähre 4794 zum Erben ein- gesetzt. Während der Graf in dem um das Testament erhobenen Rechtsstreite die Grafschaft Trachmbeig zu behaupten nicht im Stande war, sind ihm doch die Hahfeld'schen Allodialherrschaften Dlaschkowitz und Unter.Lukciwecz in Böh. men geblieben, ferner hatte er im I . 4784 das Gut Wichowitz im Klattauer Kreise BöhmenS erkauft, endlich 4804 das auS> gedehnte Besihthum der österreichischen Linie seines Hauses geerbt. Diese aus letzter Erbschaft ihm zugefallenen böhmi» schen und ungarischen Herrschaften trat der Vater gleich nach ihrem Anfalle sei. nem Sohne, dem Grafen Franz Phi. lipp Joseph ab. Dieser diente in der kaiserlichen Armee und war zuletzt Oberst, lieutenant in derselben. Ferner war er Erbobergespan des Beregher EomitateS, Oberst.Eiblruchseß des ErzherzogthumS Oesterreich ob und unter der CnnS, k. k. Kämmerer und geheimer Rath. Der Graf war ein großer Freund der Wiffenschnft und Kunst, und seine Bibliothek in Wien, prachtvoll !n drei Gemächern im gcäf. ' lichen Palaste in der Renngasse (Nr. 458 It) aufgestellt, zahlte zu seiner Zeit (4823) an 20.000 Bande und war na- mentlich das Gebiet der Reisebeschreibun- en glänzend vertreten, auch fehlten verthvolle Incunabeln und seltene Ma> uscripte nicht. Ferner war der Graf ein Kenner und Sammler von Gemälden, on denen er auserlesene Stücke, über undert an der Zahl, gleichfalls in seinem Palais am Rennplatz in mehreren Sälen vereinigt hatte. Darunter befanden sich stücke von Van Dyk, Dow, Hol» ein, Guido Reni, Carlo Dolce, Ostade, Rembrandt, RuySdaöl, Mehu, Weenix, WynantS, Wo«.
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich