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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 146 -
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Seite - 146 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

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Schönburg «eiblichen Nachkommen die R e i ch s fü r st ° n. «ürde verliehen. - D i e ehelichen Ver. biniungen des Hause« «" der fürstlichen 'mie find seit Anbeginn des 18. Jahrhunderts au« der Stammtafel S, 14S ersichtlich: was die gräfliche Linie, und zwar den Zweig Schönburg.Glauchau anbelangt, so ist ein Sohn des gegenwärtigen Chef« der Linie, des Grafen Heinrich, nämlich der Erbgraf Friedrich (geb. 22. Mai 1823). vermalt mit Gabriele geb. Prinzessin Winiisch-Grätz (geb. 23. Juli 1»24), einer Tochter des in der Schlacht °m Mincio (Solftrino) 24. Juni 18öS gefallenen l. k. Obersten und Comman. dantcn des Infanterie.Regiments Graf Khe. venhüller Nr. 33, Karl Vmcenz Verland Fürsten Windifch.Grätz; - der Bruder dl« gegenwärtigen obgenannten Chef« Grafen Heinrich, der Graf Hermann (gest. am 14. Mai 1841) war mit 5?plM Freiin von Wr«de (geb. am 22. November 181l), einer Tochter des t. k. Feldmarlchall.Lieutcnants Georg Freihlirn von Wiede. vermalt, und veren Tochter Gräfin Mathilde (geb. 4, Oc> iobcr 1833) ist (seit 24. October 18«l>) Gc> malm des t. t. Obersten Auhülpl) Grafen ^46 Schänburg 838, I, Perthrs, ll. Fol.) S. 162 u. üore ) tiiirLi^^ öe°wr»t» (Dcutsch'Altenburg l<578). — Kieysig, Beiträge zur Historie der süch' fischen Lande, Vo. I I I , S, UU-W - „Schön, burgisches Lwmm'Äegister, ans den, Schön. burg'Archio, guten Historicis und in eigenen Wissenschaften uon »3« bis l««3 zusa,„!!ien. getragen", von I . Vogel. — Weisse, Mu, seum für die sächsisch« Geschichte, I I . Theil, 2. Stück, S. 143-i?<5: „Anzeige einiger Materialien zur historilch'stntistisch.ftublicisti, schen Kenntniß des Hauses Schönburg". — Großes vollständiges (sogenanntes Zed< icr'sches) Nniuelsal.Iet ikon (Halle uno Leipzig. Ioh, H. Zedler, kl. Fol,) No. XXXV, S, 766 u. f. — Stöckhardt, Nachrichlen »on den Grafen von Schönburg (Nalden. bmg i?«8-1?7i), !i Hefte, — Orühner (A,), Monographie über das Haus Schönburg lLeipzig 1«47, 8°.). — Mit thei lungen 2eS Könial. Sächsischen Vereins zur Erfor. !ch!lng vaterländischer Alterthümer (Dresden ^3«), Heft I , S. 3l u. f.: „Zur Vewoll. ständigung dcZ Schönourg'schen Stammbau» mes", uon A. Schiffner, — Hopf (Karl Dr,), Historisch-genealogischer Atlas, Seit Ehrisli Geburt dis a»f unsm Zeit (Gotha Tafel 28l.^ Noch sind folgende Sproßen der Familie Schönburg bemerlenswerth.- !. Fürst Io> seph Ale^ande« Heinrich Sch, >Harten> stein (geb. 6. März <826). der lange Zeit im k. k. diplomatischen Dienste thätig gewe> sen und bereits im Alter uon 29 Jahren (am 13. Mai 4833) zum außerordentlichen Ge> sandten und bevollmächtigten Minister am Hofe zu Karlsruhe ernnnnt wurde. Im Jahre l838 zum Gesandten in München ernannt, blieb er bis t868 auf diesem Posten, worauf er in Disponibilität trat. Fürst Alelander ist (seit 3. Juni 1«t>5) mit Miolma 5?pljm Prinzessin ciechlensi«,! (geb. 27. Februar l83«), Sternkreuz.Ordenö' und Palastdame Ihrer Majestät der Kaiserin El isabeth, vermalt und Schwager des regierenden Fürsten von Liechtenstein. Nach dem Tode seine« Vater«, des Fürsten Cduard, trat er als erbliches Mitglied in das Herrenhaus deö österreichi» schen Neichsrathes. — 2. Fürst Eduard Sch, »Harten stein (geb. il.Qctober t787), ei» Bruder des Fürsten Ot to Victor s,s, o. S. NU) und Vater deS Fürsten Alexander s,s, d. Vorigen), wurde durch den Anlauf mehre, er Herrschaften in Nühmen und Mähren österreichischer Oioßgrundbesitzer, im Jahre t83l! l, k, wirklicher geheimer Rath und uon Sr. Majestät am lu. April l««l zum erl>. lichen Mitgliede des Herrenhauses des öfter» reichischen Nmchörntheü eninnnt. I»i Inh« 28<!7 erhielt der Fürst de» Orden deö gol> den°!! Aliesie«, Im März l«S? wählte» die verfassungstreuen Grußgrunducsitzer Böhmen« den damals bem'ta ««jährigen Fürsten in den böhmischen ^nndlcig. Aus seiner zweiten Ehe mit Uoijw Prinzessin Ichwnrzenlierii stammt der vorerwähnte nnzine Sohn Fürst A lerander. In erster Ehe war der Fürst mit der Schwe» ster seiner zweiten Gemalin, der Prinzessin püiisi!!!! üclMM'zettlk'rl! (gest. i«. Mai <«2l), vermalt, — !t. (kiu Friedrich uon Sch. war Kämmerer bei König Johann uon Vöhmm und wurde l328 in Prag ermordet. In sei', ner Ehe mit Agnes geb. uon Mllitz erzeugte er einen Sohn Ve i t , mit dem dieser Zweig deö Hauses erlosch, — 4. Ein anderer Fried- rich, ein Sohn Vei t 's au« dessen zweiter Ehe mit Vütt« VmMläfi» uon l.WnW, wurde im Jahre l43« bei Aussig in Vöhmen erschlagen. — ». Ein Johann (Vl.) uon Sch ünburn — ob er der Fürstenfamüie Schönburg angchürt, ist aus den Stamm»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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