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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 147 -
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Kchonemarck 147 Schönerer tafeln dieses Geschlechtes nicht ersichtlich — bayerischer Ablunft, war Domherr zu Passau, Pfarrer zu Sieuring, dann 4349—lV32 der 44. Abt uon Melk, ward als solcher 1852 zum Bischof in Gurk ernannt und 1833 con< secrirt. Bis an sein am 9. Juli «»3 erfolg- tes Ableben, im Ganzen also nur drei Jahre, verwaltete ei seine bischöfliche Würde und hinterließ als Kirchenfürst ein gesegnetes Nn> denken. — 6. Theodor uon Sch. war Com> niandant uon Komotau und starb als solcher im Jahre 1285. Wappen. Von Ruth und Silber, schräge» rechts getheilter Schild. Auf dem gekrönten Helm steht ein offener Ndlerfiug, welcher nach Art deS Schildes am rechten Flügel schräg« links, am linken Flügel schrägrechts ge> streift ist. Schünemluck, siehe: Schonnermark, Karl Ludwig Constantin Freiherr, !ns° besondere die Genealogie in den Quellen. Schönerer, Georg Ritter von (Mi t< glied deä Abgeordnetenhauses des öfter» leichischen ReichSratheS, geb. zu Wien 17. Juli 1842). Vermuthlich ein Sohn deS berühmten Ingenieurs Math ias Ritter von S. ^f. d. Folgenden). Nach» dem er die Realschule in Wien besucht, setzte er von 1886 an seine Studien in Dresden fort, und zwar anfänglich in Krause's Lehranstalt und später an der dortigen Handelsakademie. I m Jahre 1861 prakticirte er auf einem Gute bei Tübingen in Württemberg, besuchte 1861 dis 1863 dielandwiithschaftliche Akademie zu Hohenheim. 1863—1863 die höhere landwirlhschaftliche Lehranstalt in Unga» usch-Altenburg und that nun zur Ver» vollständigung seiner landwirthschaftlichen Kenntnisse in den Jahren 1863—1867 auf den Besitzungen des Fürsten Schwär» zenberg in Böhmen und deS Erzhe» zogs Albrecht in Mähren praktische Dienste. Um nun noch die landwirthschaft- lichen Verhältnisse anderer Länder kennen zu leinen, machte er in den Jahren 1868 und 1869 Reisen, und uon diesen zurück' gekehrt, zog er sich auf seine Besitzung Schloß Rosenau bei Zwettl in Nieder» österreich zurück, wo er eine Musteiwirth^ schaft eingerichtet und einen selbstständi» gen land- und forstwirthschaftlichenVerein gebildet hat, an dessen Spitze er als Prä» sident steht, und der ohne Unterstützung aus StaatS» oder LandeSmitteln so prosperirt, daß er gegenwärtig bereits 1300 Mitglieder zählt. Sein nach allen Seiten gemeinnütziges und die Interessen der Gegend, in der er lebt, förderndes Wirken fand mehrseitige Würdigung und Anerkennung: so hat ihn u. a. die Stadt Zwettl zum Ehrenbürger ernannt, und als der constitutionelle Fortschrittsverem für den politischen Bezirk Zwettl in'6 Leben trat, wurde S. zum Vorstande desselben gewählt. Als die directen Wah> len in den Reichsrath im Herbste 1873 stattfanden, wurde S. uon 73 Orts' gemeinden und einer Anzahl gesinnungs» tüchtiger Männer im Landgemeinde«' Wahlbezirke Zwettl und Waidhofen an der Thaya zur Candidatur aufgefordert und am 14. Qctober g. I . daselbst !n das Abgeordnetenhaus deS östecreichi- schen Reichsrathes gewählt. Sein Pro» gramm ist das des dritten deutsch-öster» reichischen Parteitages mit besonderer Betonung der Förderung der Interessen der Lcindwiithe. Hahn (Sigmuno), Reichsraths.Almanach für die Session 1872/74 (Wien l8?t, Nosner. l2°.) S. l69. Schönerer, Mathias Ritter von ( In- genieur, geb. zu Wien im Jahre 1807). Beendete nach zurückgelegten Clementarclassen die technischen Studien in Wien und Prag und trat bereits im Jahre 1824, damals erst 17 Jahre alt, bei dem Baue der Budweiser Eisenbahn, der ersten des europäischen Continents, 10---
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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