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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 152 -
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Schonfeld 182 Holz verkleinert in richtiger Ausmaß zu. kommen zu lassen. Zu diesem Zwecke wu den auf der neuen Wieden, Mittersteig zwei Holzschneidemaschinen, welche m Dampf betrieben wurden, aufgestell Jede derselben verarbeitete in 24 Stun den ll>« Klafter Holz und das so vev kleinerte Holz wurde in geschlossene Wagen den Konsumenten zugeführt. Das Unternehmen erwies sich in kürzester Zei als ungemein praktisch und wurde imme bequemer für das Holz kaufende Publi cum eingerichtet. Der eigenthümlich Name „Phoruü", der schon manchem Sprachforscher Kopfbrcchen verursacht, ist nichts weiter, als das aus den Anfang« buchstaben der Namen der ersten Unter, nehmer gebildete Anagramm: Pä,lffy, Hackelberg, Offenheimer, Rein» scher, Unger und Schönfeld. DaS zweite, von Schön feld allein gegrün dete Unternehmen war das nach einem großartigen Plane angelegte Ausstel lungsbureau aller Natur» und Kunst producte, Fabricate, Gewerbserzeugnisse und Waaren des Kaiserthums Oesterreich, das eben an seiner Großartigkeit und Vielseitigkeit zu Grunde ging, denn, am 12. Februar 1833 eröffnet, hörte es schon im Herbste 1834 gänzlich auf. Jene, die sich um das in seinen Absich. ten ganz zweckmäßige Unternehmen in- teressiren und über dessen Geschäftskreis und innere Einrichtung näher unter» richten wollen, weiden auf den Artikel: „Ausstellungs-Bureau" in der Graffer» schen „Oesterreichischen National-Ency- klopädie". Nd. I /S. 148—181, gewie- sen. Noch eine Arbeit ist es, an welche sich S chönfeld's Name in nicht unwill. kommener Erinnerung knüpft. G. be» gründete den eisten österreichischen Adels- Almanach, von dem unter dem Titel: bel iistnnichiLchen Km- Schönfeld " (Wien, Schaumburg u. Comp., 8«.) nur zwei Jahrgänge (1824 u. 1828) erschienen sind. Daß eine Fortsetzung in Aussicht genommen war, erhellet auK der Vorrede des 2. Jahrganges, nach welcher Mehreres, waS dieser bringen sollte und nicht gebracht hatte, im 3. Auf. nähme finden sollte. Dieser „Adels» Schematismus", heute nur mehr antiqua» risch und selten aufzutreiben, ist ein noch heute höchst brauchbares, für den Genen» logen geradezu unentbehrliches Buch. Im I. Jahrgange geht dem Schematis» muö eine Abhandlung, betitelt: „Die Genealogen Oesterreichs", voran, worin S. nähere Kunde über Wol fgang Latz (Lazius) und Johann Wi lhe lm Graf Wurm brand > Stuppach, den Vater der österreichischen Genealogie, gibt. Der Schematismus selbst zerfällt in jedem Jahrgange in 3 Abtheilungen: in a) das Geschlechterbuch oder in die eigent» lichen FiliationSregister, b) daS Adels» buch, daS die successiven Gtandeserhö» hungen, Wappenvermehrungen u. s. w. zusammenstellt, und o) in daS für Or> dens>, St i f ts-und Käm mererpi l l ' ben angelegte Ahnenbuck. Wann Ignaz Ritter von S. gestorben,.ist nicht bekannt. Im Jahre 1828 lebte er noch, wohl schon 60jährig, als ?. k. Hof» agent und böhmischer und niederöste» eichischer Landstand in Wien. Oesterreichische National, Nncyklopä» die uon Gräffer und Czilann (Wien l833, 8°.) Vd. IV, S. »?8, im Terte. Schüllfeld, Johann Ferdinand Rit» er von (Industrieller und Kunst, ammler, geb. zu Prag im Jahre 780. gest. zu Wien 13., n.A. 21. Oct> er 1821). Angeblich aus einer von kaiser Rudolph II . geadelten, später Her verarmten böhmischen Familie. DaS nteresse für diesen Namen knüpft sich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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