Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 164 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 164 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Bild der Seite - 164 -

Bild der Seite - 164 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Text der Seite - 164 -

Schönlaub Schönlaub (Leipzig, Auenarius, 4«)Jahrg. l86?, Nr. Sp. tt«; Jahrg. i869, Nr. l , Sp, «. — Noch sind bemeckenewerth: t. Cm Johann Schoenherr, Zeichner und Maler, der in Ken Vierziger<Iahren zu Innsbruck arbeitete. In dem von Mariens in Aquatinta ge stochenen „Album der ausgewähltesten Ansich ten uon Tirol" (Innsbruck i840, gi. Qu, 4° find neben mehreren Blättern von Ioh. Georg Schedler M . XXIX, S. 123), Joseph Crler Md. IV, S. 72) einige von Schoen Herr gezeichnet. Fern« hat er die „Abbil düngen der 23 kleineren bronzenen Statuen welche auf dem mittleren Bogen der Hofkirche (der logmannitn silbernen Capelle) zu Inn3< brück aufgestellt sind, nach Schedl er's Zeich. «ungen (8°.) gestochen. — 2. Alexander Pa. luzzi in seiner „Geschichte Oesterreichs" (Wien, Weneoikt. schm. i») gedenkt im Ver< zeichniß der östeneichischen Radirer u. s. w. auf S, 3« eine« Joseph Schönherr, der zu Netzen am 7. Februar «809 geboren ist und zu Wien am 52. Juni <L33 starb, als eine« Landschaftsmalers und Porträt' Lithographen. Sollten nichl diese Neiden, Johann und Joseph, eine Person sein? Nur der Umstand, daß Johann's Arbeiten <n dem <84» erschienenen „Album" vorkom, men, während Joseph schon 1833 gestorben ist, will nicht passen. Meyer (I,), Das große ConuersatioNö'Lerikon für die gebildete Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr.««.) Zweite Abtheilg. Vd, VI I , S. 1224, Nr. 3.) Schönlaub, Fidelis, auch Johann Fidelis (Bildhauer, geb. zu Wien 24. April 1808). Sein Vater Iranz lgeb. 1763. gest. zu Wien 27. September 1832) war Hofbildhauer in Wien, von dem noch 1820 in der Iahres-Ausstellung in der k. k. Akademie der bildenden Künste zu St. Anna in Wien ein in Wachs auf Glas bosstrtes Basrelief: „Dir Gillblrgnng Ohmtl" vorstellend, zu sehen war. — Der Sohn erlernte feine Kunst zunächst bei seinem Vater, dann, 18lg, trat ei als Zögling in die k. k. Akademie der bildenden Künste und bil> detesich unter Diiector Klieber sBd.XII, S. 92) in seiner Kunst aus. In der Akademie erhielt S. drei Preise. 1823 den ersten, den von Freiherrn Gundel für Bildhauer bestimmten; 1829 den Neuling'schen für Modelliren nach der Natur und 1830 einen der zwei für die Bildhauerclafse gestifteten Hofpreise. Nun arbeitete S. sieben Jahre im Atelier des Directors Klieber, wodurch er nicht nur sich praktisch unter tüchtiger Leitung fortbildete, sondern auch, da er anständig honorirt wurde-, von den die Künstler» seele» selten erhebenden, vielmehr nieder, drückenden Sorgen befreit war. Als sich aber dem jungen Künstler nur zu bald die Wahrnehmung aufdrang, daß für seine Kunst in Wien nickt so bald eine Zu» kunft sich erschließe, so entschied er sich, wie schon Andere vor ihm gethan, sein Glück in der Fremde zu versuchen, und begab sich 1830 nach München, wo eben unter Schwantha le r die Bildhauerkunst ihr Auferstehunggfest feierte. I n Miin» chen sehte S. seine Studien in der kän. Akademie fort, trat aber gleich bei Schwanthaler ein. der eben damals mit der Ausführung der Basreliefs mit den Neitergnippen für die neuerbaute Reitschule deS Fürsten T h u r n und Taxis in Regeuöburg beschäftigt war, an denen S. sofort mitarbeitete. Seine Geschicklichkeit und sein Fleiß gewannen ihm bald des Meisters ganzes Vertrauen, welcher ihn zum Gehilfen in den Arbeite^ die er in Rom im Auftrage des Königs LubwigI . für die Walhalla in Regens» bürg ausführen sollte, erwählte. So reiste S. mit seinem Meister im Herbste 1832 nach Rom. Nach etwa dreiviertel» jährigem Aufenthalte daselbst, während welchem er an den Mittelsiguren des Walhallagiebels und an den beiden, Oesterreich und Preußen vorstellenden Gruppen mitgeholfen, verließ ei die Tiberstadt, um in seine Vaterstadt Wien
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich