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SchonschiiH 172 Schönthaler
ner Künstlerhciuse veranstalteten IahreS-
Ausstellungen, und zwar im österreichi'
schenKunstverein, 1870. imMai:„schlllS5
im Mlbl«' — im Juni: „Nwill anl Pnng
bei N°5!nl!«N in Nmzew" (120 st.)! —
„Mrstlldt Mnün in slllftmg" (100 fl.); —
im November: „Pichir an der Wien"
(60fl,)l - 1871, im Jänner: /Seiden-
pllchie Iiei Pang in Myern" (120 fl.)', —
im Februar: „D»5 Kapuzinettchüisgel in
Zchlwrg« (100 fl.): — 'm Mai: „Nutiu
ins Pllng in N^ern" (60 fi.); — im Juni:
„Mim in« Ziege!»« Iiei salzumg" (30 ft.);
— im November: „<Lwllt Znnti in Nenpil"
(70 fl.); - 1872. im April: „Pichir
" (140 fi.)i — im November:
(180 fl.)'. — im Juni:
!" (130fi.)'. — „Plachie °m NiPrn«
(280 fl.); — im December: „Plichie liei
kin" (140 fl.); — „MM '»m »ng-
(140 fl.),' — in der I I . großen
internationalen Kunstausstellung in Wien
im April 1870: „Weiden": — in der
III . gr. intern. Kunstausstellung in Wien
im April 1871: „Motm nns t>n Vmgrlinng
I« schbnrg" (120 fl.): — in den Aus»
slellungen des KünstlerhauseS in Wien
1869': „Vuldstllrlhie" und „p»r<!l!° °»»
Ichlinrg" (80 fl). In der Kunsthalle der
Wiener Weltausstellung 1873 war S.
durch kein Bild vertreten. Nach den
Motiven einzelner Bilder zu schließen,
hat der Künstler nicht blos die Alpm>
länder, und zwar Salzburg und Bayern
besucht, sondern seinen Kunstausstug bis
nach Neapel ausgedehnt.
Kataloge der Monllts.Ausstellungen des öster.
reichischen Kunstuerein«, I8«8, Juli; 187U,
April, Mai, Juni, Oclober,' 1871, Jänner,
Februar. Mai. Juni, October; 1872, März,
Juni, October, December.
Schönschütz. Joseph (k. k. Major .
Geburtsort und Jahr unbekannt, gest.
zu Wien 6. Juni 1844). Schönschüh diente in der kaiserlichen Armee und war
zuletzt Major im Infanterieregimente
Freiherr von Sivkovich Nr. 41. in wel<
chem gleichzeitig mit ihm der Dichter
Anton Pannasch Md. XXI, S. 262)
als Oberstlieutenant diente. Major S.
war als geschickter Bildnißzeichner und
Maler bekannt, und in der Iahres-Aus>
stellung 1820 in der k. k. Akademie der
bildenden Künste in Wien waren, als
von seiner Hand lithographirt, unter
Anderem das „Bildnis« des Freiherrn Ichnnn
unn Frimunt" und noch ein „Männlich!«
Pntritt", ferner die in Oel gemalten
„Purtriit« der Kinder des MdüillrschnII-Nente-
nlints Nnrnn Vcderer" zu sehen.
Katalog der Iahies'AuLstellung in der k. l.
Akademie der bildenden Künste zu St, Anna,
i82<1, S. L, Nr. «7; S, 7, Nr. 07; S, 20,
Nr. 173.
Schönthaler, Franz (Bildhauer
und Decorateur, geb. zu Neusiedl
nächst Gutenstein im Viertel unter dem
Wiener Walde am 21. Jänner 1821).
Der Sohn bäuerlicher mittelloser Eltern,
welche außer Stande waren, ihm eine
regelrechte Erziehung geben zu lassen.
Einige Male kam er mit seinen Eltern
nach Wien, wo die mannigfachen Herr»
lichkeiten der Residenz das Auge des
Knaben fesselten und feinen Kunstsinn
weckten. Manches Kunstwerk, von dem
er sich besonders angezogen fühlte, wollte
er selbst nachbilden, aber die beschränkten
Mittel seiner Eltern stellten sich immer
seinen Absichten entgegen. Der Genius
doch ließ sich auf die Dauer nicht bannen,
er wollte es unter allen Umständen ver>
suchen und erwirkte sich nun die Erlaub»
niß, nach Wien zu gehen, wo er im
Jahre 1840 bei einem Bildhauer eintrat.
Gr traf eS nicht gut. Er kam nämlich
zu einem untergeordneten Meister, der
geringfügige Sachen ohne Kunstwerth
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Band 31
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Schnabel-Schrötter
- Band
- 31
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1876
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 402
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon