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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 192 -
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Seite - 192 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

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Schöpf, Joseph Schoner aus Alpach im Unterinnthale, die aber bereits im December 1807 starb, daher über seine häuslichen Verhältnisse, welche von Anderen als nicht glücklich ge> schildert werden, sich kaum etwas Bestimm- teö sagen läßl. Da er durch den Bankerott eines Freundes, wie schon bemerkt worden, einen großen Theil seines mühsam erwor« bemn Vermögens verlor, konnte er sei> nen Lieblingsgedanken, eine Anstalt für Künstler in Tirol zu stiften, nicht aussah- ren. Tr starb nach längerem Leiden und verschrieb auö Dankbarkeit alle in seinem Nachlasse befindlichen Gemälde, Skizzen, Kupferstiche und die große Menge seiner werthvollen Studien und Zeichnungen dem Stifte Stams, dem er zunächst seine Ausbildung verdankte. In jüngster Zeit wurde die Idee angeregt, dem längstver» storbemn Künstler in seinem Geburtsorte TelfS ein Denkmal zu errichten. Die Enthüllungsfeier desselben fand am 24. October 1878 Statt. I n einer vier- zehn Fuß hohen Nische, welche an dem, dem Gasihofe zum „goldenen Löwen" in Telfs unmittelbar gegenüberliegenden Eckhause ausgemeißelt wurde, steht Schopf's Monumentalbüste, welche der Tiroler und S ch o p f 's Landsmann Alois Gapp gearbeitet hat. Von früher her befindet sich in der IohnnneSkirche zu Innsbruck eine Marmortafel mit einer Inschrift, welche, wie Herr Hunold schreibt, im „Wesentlichen" lautet: «Dem ^näßnlcsn I l)s8 I^raier Na!, bstte äankbar ^ vc>.in ßtiltä Das Lßln Run,Lt.3tl6i)LN 1 Dnä käräsrw ! Nn Schöps Joseph äem. stskeu, Lein ist nuä veilierilioüten lernVäl in «einem 6,Lr vsn sr Iiisr Nilnw j Huä, äie Hula <3otto8 I 8olig,ut unä Mie die Bezeichnung Hu. nolo's: „im Wesentlichen", zu verstehen ist, ist nicht leicht zu sagen. Ist obige Inschrift etwa eine Uebersehung? Oder eine Abkürzung?^ Hunold (Valthasar), Der Tiroler Waler In. seph Schöpf und seine Werke. Erinnerung zur Enthüllungsfeier seines Denkmals u, s. w, (Innsbruck l8?L, Wagn«, kl. 8».). ^ konnte diese Schrift, die zugleich mit der Correccur meiner Lebensskizze bei mir ein» traf, nicht mehi.- benutzen.^ — Tiro« lischeS Äünstler'Lexitl lN oder kurze Lebensbeschreibung jener Künstler, welche ge> borne Tiroler waren (Innsbruck l830, Felic. Rauch, 8°) S, 22« u. f. — National' Kalender (InnsbmÄ), Jahrg. 1824- „Io< scph Schöpf", von BenitiuS MayQ — (Hor m a y r'ö) A rchiu für Geographie, Hi, storie, Staats» und Kriegskunst (Wien, 4»,) Jahrg. lS»l, Nr. !! u. «, S. Ll. — Vote für Tirol und Vorarlberg t823, Nr, L24, 22«, ^32: Nekr°>!.'8! l«78, Nr. 224—22?: „Joseph Schöpf und seine Werke", uon Nalthasai Hunold. — Nagler lG. K vr.), Neue« allgemeines Künstleü'Leiikon (München l838, E, A, Fleischmann, 8".) Vd. XV, S, 479. — Oesterreich ische Nat!0nal'Cn<,'!itlll ' pädie von Gräffer und Kziknun (Wien, 8».) Nb. IV, S. 881. — Staff ier (Ioh. Jacob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen (Innsbruck 1«4?, Felic. Rauch, »».) Nd, I, S, «77. — Meyer (I.). Das große Eon< uer,sation6°LüNkon für die gebildeten Stände (Hilobmghnusm, Nibliogr, Institut, gr, 8«,) Zweite Abtheilun«. Bd. V I I , S. 52»2. __ Die Künstler aller Zeiten und Völker. Begonnen uon Prof. Fr. Mül ler, fortgesetzt uon »r, Karl Klunz i nger (Stuttgart i86», Ebner u, Seubert, gr. ««.) Nd. I I I , S. 4«2 — Flora (Münchener Blatt, 4",) Jahr«. t82l, Nr. <3 u, t4. — Porträt. Gin Selbst' Porträt des Künstlers befand sich ehemals in der Gallerie des Grafen Firmian zu Leo> poldskron bei Salzburg, ist gegenwärtig im Innsbrucker Museum, darnach hat Alois Gapp die Vüste für das Denkmal in T M gemeißelt. — Als der sächsische Hofmalet' Vogel von Vo gelstein im Jahre l«2« iM Innsbruck sich aufhielt, uollendete er auch «W
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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