Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 196 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 196 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Bild der Seite - 196 -

Bild der Seite - 196 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Text der Seite - 196 -

Schöpf, Thaddüus 196 Schöpfer Rom gebildet, viele treffliche Werke aus geführt hatte und zu den besten Bild Hauern der Gegenwart zählt. Nagler <G. K, 1",) Neues allgemeines Kunst !ci<3cril°n (München «839, Fleischmann, 8».^ Bd, XV. S, « ! . Noch sind erwähnenöwertd.- l- Vin Fiaulein 3l. Ichöpf in Wien, Zeitqenoisin, eine sehr geschickte Blumenbildnerin, welche au« einer Paste Blume» > Bouauets von ungemeine Schönheit und Zartheit verfertigt. Aleranoer Paluz, i m ieinei „Geschichte Oesterreiä,«" lWicn, bei Wenedikt) gedenkt ihrer i» 2er Namenüste verschiedener Künstler (Vd. I I , S. >!«). — 2. Joseph Schöpf (gest. zu Trieft im August <8?5), >var vordem Pfarrer zu Rodic auf dem Karst in Kcain und lebte zuletzt im Ruhestande zu Trieft, Vr hat sich um die Ausforstung dcS Karstes sehr verdien! gemacht und wurde in Würdigung oessen mit dem goldenen Verdienstlreuze mit der Krone ausgezeichnet. Auch wird er als ein sehr gewandter Ueberletzer aus dem D«utschen in's Sloveniichc bezeichnet. Leider fehlen mir nähere Angaben, um über diesen Mann, der über dcn vielbesprochenen, von den allen Venctianem, Istriancrn und Dalmatinern verderblich entforsieten Karst die schützende Hand der Cultur gebreitet, mehr berichten zu lönnen. — ^. Ein Thaddäus Schöpf hat in der l. k, Akademie der bildenden Künste zu Et. Anna im Iah« l822 eine Aquarell. Marine- „Der Hafen l'on Maho»" ausgestellt. Ändere Ärbeiteü feiner Hand erscheinen weder in den folgenden IahresAusstelluugen noch sonst irgendwo, l.Katalog der Iahres-Aus» stellung in der k. !, Akademie der bildenden Künste bei Kt. Anna in Wien (8",) «22, T. >>, Nr. 83.^ l Echiipf, Thllddäus. siehe vorstehend ,>!! den Quellen Nr. 3. Tchüpfer, Heinrich von (k. k. Maio r, geb. in T i ro l , Geburtsort und Inhr unbekannl). Zeitgenoß. S c h ö p f e r dürfte um das Jahr 1820 geboren sein, im Jahre 1343 war ei der zweWngste Unterlieutenant n. G. im Infanterie.Re. gimente Schön von Treumwerth Nr. 49. Im Regimelüe rückte er stufenweise zum Hauplmcmn vor, machte den italienischen Feldzug 1848/49 mit. und nachdem er bei Novara verwundet worden, zog er sich, mit dem Majors-Charakter in den Ruhestand versetzt, nach Bohen zurück, wo er der Kunst lebt und durch seine Leistungen die öffentliche Aufmerksamkeit in nicbt geringem Maße auf sich gezogen hat. Zuerst geschah dieß !m Jahre 1863. als er seine „Zlnleilnnss zum Figurknzeichncn M'Grundlage i>t5 glonirtrilchei: Meimmannz", 17 Vorkgeblatter sammt Gliedecmaim und sieben einzelnen Bestandtheilen des> selben, herausgab, zunächst für Figuren- zeichner, Zeichnenlehrer, und Officiere, welche mit Freihandzeichnungen in ihren Mußestunden sich zu beschäftigen pflegen. In dieser „Anleitung" tritt Schöpfer mit einer neuen Methode des Unterrichts im Figurenzeichnen hervor, mit welcher er bei völlig Ungeübten binnen kurzer Zeit auffallende Erfolge erzielt. Dieselbe beruht auf dem einfachen Principe, mit dem Ganzen der Figur zu beginnen, statt wie bisher von den Theilen auszugehen. Zu dem Ende wird nicht nur mit dem Zeichnen nach geometrischen einfachen Körpern, statt nach Vorlegeblättern an> gefangen, sondern Schöpfer hat auch einen sinnreich eingerichteten Gliebermann construirt. der die menschliche Figur selbst als ein Ganzes geometrisch einfacher Kör» per darstellt. Erst wenn der Schüler diesen n allen Stellungen richtig hat zeichnen ernen, geht er zur Zeichnung wirklicher Figuren über, deren Verständniß in den schwierigsten Stellungen ihm durch jene Vorübung sehr erleichtert wird. Kaul» bach, P i lo ty , Schwind und andere Meister haben diesem Principe ihre voll» ommene Anerkennung cmgedeihen lassen, und Dyck, Vorstand der Schule deS Münchener Vereins zur Ausbildung dec Gewerbe, sowie der Vorbereilungsclaffe für die Akademie, hatte diese Melhode
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich