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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
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Schofka 200 Schohai zusammen, welche eine treffliche und sichere Grundlage der von ihm später völlig organisirtm Armenversorgung bil- deten. Was S. sonst im Stillen GuteS that. wie uneigennützig er aus eigenen Mitteln arme Talente unterstützte, wie er Kunst und Wissenschaft förderte, bei epidemischen Krankheiten überall helfend und rathend beisprang. Armen persönlich Labung und Arznei reichte, das AlleS lebte in der Erinnerung seiner Zeitgenos- sm, aus deren Ueberlieferung eS auch zur Kenntniß der späteren Geschlechter gelangte. Morauia (Brünner UnterhaltunLsblatt, 4°) 1844, S. 3. 4, 122. — d'Elveit (Christ.), Geschichte dei k, t, mähr,>schlesischen Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Nutur- und Landeskunde u. s. w. Mährens und Gchle» siens (Niünn i«?«, Rud, M. Rohrer, yr. 8°.) Beilagen S. 173, — Vaterländische Blätter für den österreichischen Kalsnstnat (Wien, 4°.) Jahrg. 1820. S. 171. Schofka, Franz Octavius (Natur« forscher, geb. 8. April 1811). Vr trat in jungen Jahren in den Orden der frommen Sckulen, in welchem er seine eigenen Studien beendete und dann viele Jahre hindurch an verschiedenen Gymna» fien, Real- und Hauptschulen seineS Or< dens, zuletzt als Professor der Mathenm> tik und Physik am Obergymnasium zu Nikolsburg thätig war. Wegen fort. dauernder Kränklichkeit hatte sich S. im Herbste 1864 zurückgezogen und hegte anfänglich die Absicht, seine Tage in einem Kloster in Wien zu verleben, um dmch die Benützung der Sternwarte seine auf astronomische Studien gegrün» deten WitterungS.Prophezeiungen, durch welch letztere eben sein Name so populär und in den letzten Jahren oft genannt wmde, zu vervollkommnen. Bald darauf Meldeten aber die öffentlichen Blätter, Gchofka habe in Folge seiner Ver. setzung in den Ruhestand seinen Aufent» halt in Brunn genommen und sich in den Convent der barmherzigen Brüder daselbst zurückgezogen. Wie schon bemerkt, kam Schofka'S Name durch seine Wet> ter.Prophezeiungen in aller Leute Mund und erhielt sich in demselben, da seine Vorausbestimmungen mit dem Wetter in vielen Fällen zusammentrafen. Auch sonst noch bekundete S. seine wissenschaftliche Thätigkeit durch mannigfache Arbeiten, deren größerer Theil in der „Cncyklopä- dischen Zeitschrift des Gewerbewesens", welche er in den Jahren 1841—1848 mitredigirte, enthalten ist. Sonst v?r> öffentlichte er nur noch folgende Aufsätze, in Holger'S „Zeitschrift für Physik«, im I. Bande des Jahrganges 1840: „Ueber dieZusammenziehung des Wasser, und Gasstrahls", und in den S itzungs- berichten der mathem.'Naturw. Classe der (Wiener) kaiserlichen Akademie der Wissenschaften.- „Ueber einige Lichtme. teore". ff ( I . C.), Viogiaphisch'literavk schesHandwörtnbuch zur Geschichte dor «ncten Wissenschaften (Leipzig l8Aü, I . Ambr. Barth, 8ex, ö°.) Bd, I I , Sp, 834. — Fremden. Blat t , Von Gustau Heine (Wien, 4».> 1864, 'Nr, 28l u. 298: „Der Wetterprophet Schofka". Schllhai, «echisch H«haj, Franz (^- chischer Schriftsteller, geb. zuPahau im Taborer Kreise Böhmen« 28. Nouem- ber 1816). Auf Wunsch und mit Unier- stützung seines Oheims Iaroslav Käme» nicky-Vacek kam S. im Alter von 11 Jahren nach Prag, wo zuerst seine Liebe für die heimische Sprache und Lite» ratur geweckt wurde. DieGymnasialcIassen besuchte er nun zu NeuhauS, Budweis und Pisek, wo zu jener Zeit namentlich der später vielgenannte Professor Zeit. Hammer in seinen Schülern das Natio. nalgefühl anzufachen und dieselben zu
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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