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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 208 -
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Schok, 208 Scholl, Fwnz 4. velm. Aufi. mit 3 K. K. 1832; ö. Aufl. herauSg. von A. S ch rotte r, 1837); — „L'he!ni5cher Alchin«ti!!! u!,lr «tiichiumetrizche GM iiir ausübende, «muhl nnal^ irende nls illbnlillnöl Gmitten" (Wien 1822); — „Nhlüuch ülr Gmie". 2 Bde. (ebd. 1823, 8», mit 1 K.; 2. Aufi. 1829—1831, gl. 8«.); — auch übersetzte er A. Par> mentie r'S „Abhandlung über die Verei» iungsart der Syrupe und Salze auö Weintrauben als Ersatz des Rohr- zuckerü". Nach der 3. französ. Ausgabe, welche Uebersetzung mit Vorrede und Anmerkungen von Ios. v. Iacquin lNien I8l2. gr. 8») erschien. Verschie. dme Abhandlungen veröffentlichte er in unterschiedlichen Fachblättern, u. a. in Prechtl'S „Jahrbüchern des polytechni» schen Institutes": ^Ueber Porzellan und Porzellanerde' (Bd. I , 1849)! - in Gchweigger's Journal: „Ueber eine m Ungarn gefundene Masse gediegenen Eisens, über Jod. und Platinverarbei» lung« fNd. XII, 1814); — „Ueber das Selen" (Bd. XXXVIII, 1823) — und in Gilbert 's „Annalen der Chemie": „Ueber Rettungslampe, Gaslicht. Graf Stadion's galvanischen Apparat u. f. w.« (Bd. I.V, .1817). S. war Mit- glied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Zrneuerte vaterländische Blätter str :en österreichischen Kaiserstaat (Wien, 4°.) i«2N, S. i?i. - Poggendorff ( I . C.), BiographischMerarischeö Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften (Leipzig i«39, I . Ambr. Barth. gr. 8°.) Bd, I I , Sv. 833.-Oesterreichische National. Encyklopädie u»n Gräffer und Czl» kann (Nien i823. 8»,) Bd. IV, S. »82. — Meyer (I.), Das große Eonuersations.Ieii. kon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Nibliogr. Institut, gr. 8°) Zweite Abtheila. Bd. VII, S. 1248. Schulz, Franz (Schulmann, geb. zu HermannSdorf, Herrschaft Rei- chenberg im Bunzlauer Kreise Böhmens, am 29. October 1742, gest. zu g am 20. März 1783). Da er Lust zum Studiren zeigte, schickten ihn die Eltern, schlichte Weber, nachdem er die Pfarr> schule seiner Heimat besucht, im Novem» ber 1783 nach Gitschin, wo er die vier Gymnafilllclafsen beendete, 1737 aber, nach dem feindlichen Einbrüche der Preu- ßen in Bohmm, mußte er nach Hause zurückkehren, wo er durch vier Jahre den Eltern im Weberhandwerke mithalf. Dem Dränge, die unterbrochenen Studien foit» zusetzen, konnte er erst im Jahre 17ßl genügen, in welchem es ihm die Eltern gestatteten, nach Prag zu gehen, wo er auf dem Altstädter Gymnasium die da» maligen zwei HumanitatSclassm (Poetil und Rhetorik) besuchte und nach beende» ten philosophischen Studien als Alum» nus in's erzbischöfliche Priester>Seminac eintrat und im Jahre 1767 die Priester» weihe erlangte. Ein Jahr später kam er in seine Heimat Neichenberg als Seel» sorger. Seine Thätigkeit in derselben, in welcher der Unterricht der Jugend das Hauptmoment bildete, war über alles Lob erhoben. I n Folge seiner Tuch» tigkeit berief ihn auch der Kaufmann Franz Schmied, der im Städtchen Friedlaiid eine Katecheten» und Frühpre- digerstelle gestiftet hatte, an die dortige Schule, an welcher Scholz fünf Jahre und ebenso viele als Stadtcaplan thätig war. Eine anläßlich der im Frühjahre 1778 ausgebrochenen Nauernunruhen über den Tert: „Sie hoben Steine auf und warfen nach ihm" gehaltene Rede, durch welche die aufgeregten Gemüther beschwichtigt und Ordnung wieder herge» stellt wurde, richtete die Aufmerksamkeit der Behörden auf den jungen und ein< fiußieichen Priester. Als die im Drucke erschienene Rede, von welcher auch eine oechtsche Ueberschung veranstaltet wurde,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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