Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 212 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 212 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Bild der Seite - 212 -

Bild der Seite - 212 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

Text der Seite - 212 -

Schod, Wenzel 212 Schob, Wenzel Luca. Kaiser. Weidmann und An- deren gebracht werden, in Einklang zu bringen oder richtig zu stellen, ist ohne authentische Documente nicht möglich. Doch schien es mir hier am Platze, davon Erwähnung zu thun. (Nt Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Ve» such (Wien l7?8. u. Trattnem, »".) I. Bd«. 2, St, S, 383 lnennt ihn Franz Scholz). — Gal let ie von teutschen Schauspielern und Schllulpielennen der älteren und neueren ZeU (Wien l?83. Ign. Nep. Edl. u. Epheu, ««,) S. 2Ut—2N9 ftber Marimiüan Scholz und seine Frau^. — Der Freimüthige lBerÜner Eonversationsblatt), von Willibald Nleris. vom l. August t«3i- „Marimilian Scholz", von Wilhelm Albrecht. — Par- liött. Außer den in der Viogrnphie enuähn< itn Coftumebildeln sind «schienen: t) Unter. Mist: Maximilian Scholz I Regisseur de« Bltilauer Theater« I geb. zu Prag d. 2g. Iuny i7« I gest, zu Pankow bei Berlin d, 2. Sept. i»Zt. Unter dem Porträt-Medaillon - tso. Leopold B arisch. 8ith. Anst, u. I . Storch (»'.); — 2) U, Thi lo °«. t?Ü9; — 3) sein Nildniß mit biographischen Notizen in Nrcö- lau bei Schall l8l>«. Lcholz, Wenzel (Komiker, geb. zu in Tirol 28. März 1787, gest. zuWien o. October 1887). Sein Vater Leopold war zuletzt Regisseur am Thea> ter an der Wien. Ueber die abweichen- den. die Eltern S cholzens betreffenden Angaben vergleiche die Biographie von Maximi l ian Scholz. G. 210 u. 211, wo zu Ende derselben deren ausführlichere Erwähnung geschieht. Wenn überdieß Weidman in Scholzens Biographie S. 8 schreibt: .Wenzel Scholz, eigent» lich Wenzel von Plümeke". so ist dag unrichtig, denn Wenzel's Großvater soll wohl Plümeke geheißen haben, hatte sich aber, als eines Duells wegen aus Preußen flüchtig, unter dem Namen Scholz in Prag angesiedelt, und sein Sohn Leopold Wenzel's Vater (gest. zu Wien im Februar 1826), nannte sich auch nur Scholz und ließ seinen Sohn als S cho lz in den Taufschein eintragen. Wenzel'S Vater, selbst Schauspieler, führte als solcher mit seiner Gattin ein Wanderleben. Wenn seine Gattin als eine geborne T i l l y angegeben erscheint, dann müßte sie eine Schwester oder doch gleichnamige Verwandte der Gemalin deS Max imi l ian Scholz ss. d.^ ge> wesen sein. die auchTilly hieß. Scholz, Mann und Frau, spielten auf den Vüh> nen in Prag, Linz, Innsbruck und kamen, als Schikaneder und Zi t terbarth das neue, von ihnen erbaute Theater an der Wien im Jahre 1800 eröffnet hatten, an dasselbe. Als Lorenz Frisch im „Redlichen Landmann", in einer Rolle, in welcher früher Gchikaneder ge< glänzt, trat Leopold S. auf. Da nur er und nicht auch seine Frau an dem- selben Engagement fand, so trennten sich die Eheleute und Frau Scholz trat als Directorin an die Spitze einer Schau« spieler.Gesellschaft, welche in den verschie. denen Städten Kärnthens und der Steier» mark spielte. Wenzel Scholz, der Sohn, den der Vater überhaupt nicht zum Theater lassen wollte, sondern für den kaufmännischen Stand bestimmt hatte, blieb nach jener Trennung seiner Gltem bei der Mutter und zog mit ihr herum, sie, da er noch immer keine für ihn pas> sende Stellung in einem Kaufmannsge» schufte gefunden hatte, in ihrer Geschäfts- führung unterstützend. Die Mutter be> fand sich im Herbste 181t in Klagenfurt' Als eines Tages ein Schauspieler ihm Gesellschaft, der am Abend eine Haupt» rolle spielen sollte, Schulden halber ent< wichen war, befand, sich die Frau in nicht geringer Verlegenheit, da eben bei dem nicht großen Personale ihrer Gesellschaft auch ein anderes Stück nicht sofort ein< geschoben werden konnte, denn der Fluch'
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich