Seite - 226 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
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Wenzel 226 l Wenzel
nen leitet u. Vechleitner. Druck u. Karg!
(Mmiatur,F°rmlli. sehr ähnlich und selten)
(8°). — 3) Unteischnft: Facsimile des Na.
menszuges: Wenzel Scholz. Vauer lith.
gedr, bei Ios, 2touf«. Wien (8°). - 4) Un>
terschnft: Wenzel Scholz, -j- am 2. Qclober
(i«37). Holzschnitt in der „Illustiirten Zei.
tung" Nr. ?5l, 2!. November l857, S. 3« .
— o) „De,n Andenken Scholz'6. Trauer»
marsch, aufgeführt bci dem Leichenbegängnisse
W, Hcholz's am 7. October i837, für Piano»
forte von Carl KrottentHaler" (Wien,
Gustav Lewy, gr. 4°.) smit Scholz's sehr
ähnlichem Bildnisse auf dem Titelblatt?, Ncr
Compositcur dirses Tlauermarsches, Krut»
tenthaler, heirathete in der Folge Scholz's
Wüwe^, — l!) Unterschrift-. Wenzel Scholz.
W. Kl imt lith. (üith. Anstalt u°» «, W.
Medau, Leitmciitz). — b) Tllstümcbilder.
?) Unterschrift- Wenzel Scholz. > Ich hasse sie,
die Hausherren, diese drei., uinfach uerstock,
ten Menschen. > Wer sind sie dcnn — diese
Tyrannen, dah wir ihnen zinsbar sein sollen?
Lith. von X2. Artistische Anstalt uon Neiffen»
stein u. Nösch in Wie» (Fol,), ^In dieser
Attitüde gibt es auch farbige Viscuit'Sta,
lueiten, zu denen als Pendant Nestroy in
Lcc Rolle des „Nazi" gehört,) — 8) Unter,
lcktift: Scholz j (in der Posse: Eulenspiege!.-)
Wenn stck der Schwäche Kraft in der Eirci»
chiinn.dunkler Ziele hat gefcmdert und wie
auch des j Gelingens Huld elwälüiender Ncich«
sicht dünkt — dann ist Ihrer Güte Wunsch,
des Strebens zag- > haft Spiel, in banger
Schüchternheit dcr Gewährung zu sein die
Vhre gehabt zu haben. Gez. u. lith. Uon
^ l ' . <837. Artistische 'Anstalt uon gleiffenstein
u, 3!ösch in Wien (Fol,) s>!cse Unterschrift
lcö Äildes ist der berühmte „Tcholz'sche
Monolog", den er hundert und hundert
Mal uon der Bühne sprach, mit diesem blü<
henden, uo» ihm mit allrr Feierlichkeit und
dem Ernste, als sagte er Dinge uon höchster
Wichtigkeit, gesprochenen Unsin», nümer und
immer eincn nie enden wollenden Beifall
erzielend^, — !)) Unterschrift - „Ich bin zu
ttiras hö > heiem geboren!" Lith. uon ^!Ü!
Verlag uon Stammle!,' u. Carlstein in Wien
<sol,). — <(1) Unlcrschrifti „Hutmncher und
Tirumpfwirker". Cyprian Ncclel, Hr. Scholz;
Baldrian Zwick!, Hr. Nestroy. (Veide zu»
gleich, Einer zum Lindern, sich gegenseitig für
wohlhabend haltend-) „Tuer Gnaden, ein
armer reisender Himdwerksliursch bittet um
ein Almosen!" Tchocller ä«i., Andr. Geiger «c. (4«.). lTheat.'Ztl,.) - <>) Unterschrift.-
Hr. Scholz als „Nugustin" und „Robert" (4»).
I?TH..Ztg.1 — l2) Unterschrift: „Dev Schnei»
der und seine Töchter". Mnd. Schmidt:
„Ich muß ihn haben". Hr. Scholz.' „Sie
sollen ihn nicht haben, Sie alte Rain",
Schoellcr clol., Andr. Oeiger -»<:. (4«.).
lTH.-Ztg,) — ^ ) Unterschrift: Die Locnl.
sängerin und ihr Vater, oder das Theater im
Theater. Schoellec 6a!., Zechmaner «e,
(i°.). HTH.»Ztn,.1 - <4) Unterschrift- Scholz
in der Cachuchn. Schoellcr llo!., Andr.
Geiger «<:. (4°). lTH.°Ztc>VI — l») Unter»
schrift: „Der Färber und sein ZwillingSbru»
der". Scene: „Erlacht! Er sieht mich zu den
Füßen dcö Mädchens und prügelt nnch nicht?
O wie glücklich wäre ich gewesen, wenn er
mich jetzt tüchtig durchgewil't hätte". Schoel.
ler cloi.. Andr, Geiger «e. (4«.), s.TH,<Ztg.1
— l«) Unterschrift- Herr Scholz als Ionas
Froschoiaul und Herr Nestroy als Amts»
schreiber Nigowitz, in der Posse: Das Gut
Waldegg. Nigow,: „Sappennent, ziehen Sie
sich zurück! Sie treten mir ja auf den Fuß",
Froschm,.- „Woher uermuthrn Sie dieß?"
Schneller 6«!., Andr Geiger «o. (4»,).
s.Theat,.Z!l,,^ Alle diese, ^ostumebilder, u°n
Schueller fs, d. S. 2^^> in seiner besten
Zeit gezeichnet und auf welchen Scholz wie
auch Nestroy sehr. ähnlich wiedergegeben
sind, si»d nicht leicht anzutreffen. Uncolon'rle
Lremplarc sind sogar srdr schwer aufzufinden.
— l?) Unterschrift: „Die Schauspieler Ne>
stroy und Scholz auf Ärücleniuache". Gu>
ter und ziemlich ähnlicher Holzschnitt uon
Kalzler, in ^>teschaucv'2: „Das Jahr
l84«. Geschichlü der Wiener Neuolution"
(Wien <«72. 4») Vd. I, S. 4,'iü, — lt.) Ueber,
schrift: „Dcr .Hanswurst auf der Vanilade".
Unterschrift: „Schulz und Nestroy als National»
garde>Schildwachen bci dcr F!/^z,i„^„bgi,,ücle"
(historisch) l>uch im „Kikeriki" l87U. Nr, »l.
Diese Darstellung erschien noch im Placat»
For>nat im grobe», aber ähnlichen Holz»
schnitt; sehr selte»). — 1ü) Untelschrift-
„Wenzel Scholz und die Frau des Näthsel<
narren" (8°.), wenig ähnlicher Holzschnitt. —
2N) Noch soll ei» Bild mstiren. das Scholz
und Nestroy in dcr küstlichsten Situation
darstellt, wie nämlich Veioe, (am >'!. Nouew'
ber l8!>4) uor Geßler's Hut in Schiller's
„Wilhelm Tell" Wache stehen) aber ich konnte
dasfelbe nirgends auftreibeü.
IV. Wendel Scholz in dcr Dichtung, — Zchch
im Zürama. Haffner ((larl), Wenzel Scholz.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Band 31
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Schnabel-Schrötter
- Band
- 31
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1876
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 402
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon