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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 279 -
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Seite - 279 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

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Schreiber 279 Schrelber halle der Wiener Weltausstellung tzes Jahres <8?3 mit keinem Werke seines Meißels uer. treten M o n a t s - Verzeichnisse desöftev rekchischen Kunstuereins, l8ll<>, Februar Nr. I, März Nr. V I , Mai Nr. I ; 18«!, Februar Nr. 76, April Nr. 78.) — 2. Auguste Schreiber, Schauspielerin, später die Gat tin des Schriftstellers Ribic« M , XXVI, S. ^ , der im Lexikon Joseph Ribics heißt, während sein richtiger Taufname I u l ius sein soll. Sein Stück: „Kinette Aschen bröoel". ließ er untrr dem Namen seiner Frau^ Auguste Schreiber, aufführen. Wie ihr Gatte, starb auch Auguste, welche an mehreren kleinen Bühnen spielte, in jun- gen Jahren. Aus ihrer Ehe mitRibics ent» sprang eine Tochter, die anfänglich die Lauf. bahn ihrer Mutter einschlug, später aber, da ihr Talent nicht üliec das Gewöhnliche sich erhob, einen Advocaten in PreHburg hei- rathete, wo sie wohl noch lebt. — 3. N. Schreiber, ein Künstler, über dessen Le> ben6> und Bildungsgang keine Nachrichten vorliegen, der aber in der Februar°Ausstellung 4833 des österreichischen Kunsivereins ei» Hautreüef in Wachs, darstellend eine» „Chri> stus mit den Jungem zu Emaus" (wo fl,), ausgestellt hat. Monats-Verzeichnisse des österreichischen Kunstoereins, <«»2. Fe. bruai Nr. III.^I — 4. G. Schreiber, ein uoiu« äo ßusii-e, in des Wortes eigentlich» ster Bedeutung ein Schreiber (»eriba), der auf Verlangen gewisser Verleger Alles und über Alles schreibt. I n minderen Fällen sind es reine Compilationen, Mit denen der Ver- leger bei oem unwissenden Pulilicum ein gutes Geschäft macht; im schlimmeren Falle kann durch dergleichen uo!ksthümliche(?) Schriften, namentlich wenn sie ärztliche Gegenstände behandeln, viel Unheil entstehen, das dann der erfahrene Arzt nicht zu beseitigen uermag, da es schon zu spät ist. So schrieb E. S ch rei> ber: „Das Mädchen in Bezug auf dessen Bestimmung, Belehrungen über zweckmäßige Richtung der körperlichen und geistigen Crzie, hung heranwachsender Töchter" (Wien l««3, Wenedikt, 8«.); — „Der Schleim-Arzt" (ebd. 1872, 8»,). — ». Flora Schreiber (Sän. gerin, geb. zu Teschen 2. April 1823). Eine geborne Kirchberger, zeigte ste frühzeitig «in entschiedenes Gesangstnlent, welches ihr Vater, ohne jedoch ihr Auftreten auf der Bühne zu beabsichtigen, förderte. Erst als im Jahre 1841 ein Musikkenner das schöne Talent des Mädchen« kennen gelernt und als dessen Bestimmung die Nühn« entschieden nete, erst M wurde der erste Versuch «>',!«> nommen und Flora trat auf einer Nein?« Promnzbühne als Norma mit großem Bei' falle auf. Immerhin aber fühlte sie selbst da« Bedürfniß nach höherer Ausbildung in ihrer Kunst, uni> ging »ach Wien, studirte dort durch drei Jahre, wäbrend sie die WnUe» snison zu Gastspielen an österreichischen ünd ungarischen Bühnen benutzte, so daß stets Theorie un2 Praxis Hand in Hand gingcn. Nachdem sie im Wiener Illsephstädler Trecüei mit Beifall gesungen, folgte sie i8i", einer Einladung der Prager Theaterdirenion zu einem Gastspiele, welches ein dauerndes Engagement zur Folge hatte. I n den Fellen trat sie in Gastspielen in Berlin, Hamburg, Schwerin, Weimar, im Inhre 1848 in B«s» lau, Nrailnfchwcig, Cassel auf, dann uer> tauschte sie ihre Stellung in Prag mit der» gleichen in Stuttgart, wo sie zwei Jahre fang. Besonders glanzvoll gestaltete sich dar» auf ein Gastspiel in Leipzig, wo sie zuerst 18, dann aber !>« Gastoorstellungen g^b. Während ihres Gastspiels in Schwerin Innte sie ihren künftigen Gatten, K. Schreiber, ersten Tenor der dortigen Bühne, kennen. Nit einer lieblichen, umfangreichen Stimme, eminenter, glockenreiner Coloratur verband sie einen geschmackvollen Vortrag und eine gut geschulte Daistellungsgave. Seit ihrer Verheirathung verband sie ihren Familien. namen mit jenem ihres Gatten und schrieb sich F lo ra Schrei b er < Kirch berger. sPorträt. Unterschrift: INora, 8okieN<er- Rii-oKböi-Lsr. E, Natti äe«., Auguste Hüs> sener «e, (Leipzig, 4«.), auch als Beilage der Baumgärtne r'schen, von D i ez mann redigirten Leipziger Modezcitung, welche auch ihre Biographie enthält,! — L. Johann Neneas G, Schreiber (Pfarrer, geb. zu Hotzenvlotz in Oesterrcichisch'Schll'sien im I . 1769, Todesjahr unbekannt). Trat nach been» detem theologischen Studium in die Seelsorge und war zuletzt Pfarrer zu Groß'PeterLdorf in Mähren. Von ihm sind die folgenden zwei Schriften, im Drucke erschienen: „Christliche Neligionsgesänge für Katholiken, zum Oe< brauche bei dem öffentlichen Gottesdienste und der häuslichen Andacht" (Brünn l802, 8°.): - - „Leseübungen zur Beförderung des Unterrichts in gemeinnützigen Gegenständen" (ebd. 18U9. 8°,). Worav ia (mährisches Unterhaltungsblatt, i°.) 18l3, Nr, 42, S. 1«6, in der „literarifchen Mittheilung" von I . I .
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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