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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 280 -
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Schreiber 280 Schreibers H. Czikann,) — 7. Johann M a x Schreiber, Zeitgenoß, Lehrer der Steno» giaphie und Fachschriftsteller, der für Ortho» graphie und Stenographie schon manche Lanze brach und bisher nachstehende Werke heraus« geneben hat: „Neue Entwickelungsmethode der sienographischni Schriftzeichen des Ga< belsberger'schen Systems, nebst einer Erörterung der Frage: Wann soll mit dem Unterrichte in der Stenographie begonnen werden?" (Wien l86l. Rospini. 8»,),- — „Theoretisch'praktllches Lehrbuch der Steno« graphie nach dem System Ga b els b e rg er's" lebd, 18«4, gr. 8°.); — „Einheit der deutschen Schreibung. Denkschrift an den Lehreruerein „die Volksschule" in Wien" (Wien 1864, Hoffmann u, Ludwig, 8°,); — „Kurzgefaßtes Lehrbuch der deutschen Stenographie (Rede. zcichenkunst). Nach dem System Gcibels- bcrger's .. ." (Wien !8i>3, Dirnböck, mit IN Tafeln; zweite nerb. Auflage ebd, 18U«, gr, 6«.); — „Die erste allgemeine Lehreruer» sammlung zu Wien. Ausführlicher Bericht über die Verhandlungen am ä,, 6. u. 7. Sep> tember 1867, nach stenographischen Aufzeich, nungen" (Wien l«a?, Markgraf«. Müller, gr. 8»,), in einem Jahre drei Auflagen; — „Die Stenographie. Ausführliches theoretisch« praktisches Lehrbuch", 2 Theile, dritte uoll. ständig umgenrb., sehr uermehrte Auf! (Wien 18?», Teufen, «".), wahrscheinlich eine Um> arbeitung des oberwähnten zweiten Merkes. — 8. Kar l Schreiber (geb. zu Wien am 21. März 173!!, gest. ebenda am 20, Qctober <8l!>). Trat am 3. Mai 17«u als zweiter Bibliotheksdiener an der kl k. Hofbibliothek in kaiserliche Dienste, trat dann zum Münz» cabinete über, an welchem es derselbe — ohne wissenschaftliche gelehrte Bildung — bis zum ersten Custos brachte. Von seiner Hand — er schrieb eine schöne Handschrift — sind die. damaligm Inuentare. Kataloge und Münz« zettcl. Anläßlich seiner ««jährigen ausaezeich. nelen -Dienstleistung wurde ihm die große goldene Civil, Verdienstmedaille verliehen. lNergmann(Ios), Pflege der Numismatik in Oesterreich im XVII I . und XIX. Jahr. Hunden u, s. w. (Wien 1838, Staatsdruckerei, «».) Nd, I I I , S. 36.) - 9. M . Schrei- ber, ein Wiener Landschaftsmaler, über des» sen Lebens« und Bildungsgang keine Nach< richten vorliegen. In einer „Versteigerung von Oü'ginalgciüälden alter und moderner Weistn", welche Alexander Posonyi am 26. und 2?. April i8«9 i», Palais Königs. warter am Kärntnerring Nr. 4 verunstaltet hat und wovon ein Katalog (Wien 1889, gedr. bei Carl Gerold's Sohn, gr. 8°.) er» schienen ist, steht in diesem letzteren auf S. 26 wörtlich -„Schreiber M. (Wien) < 2l, Jan d. sch a ft. Schloß Fragenstein in Tirol, im Vor» dergründe des Thales. I n zarter und fleM ger Behandlung (Cab. I . D. Böhm), Leinw. H, s'/ii", Vr. <l" »'". In schwarzen Nahmen". — <a. Pins Schreiber, ein Graveur, über dessen Lebens» und Bildungsgang auch alle näheren Nachrichten fehlen. In den Iah< ren l«ü6 und l837 hat er in den Jahres» Ausstellungen in der t, k. Akademie der bil» dende» Künste bei St, Anna in Wien, und zwar im erstgenannten Jahre zwei Wachs» bossirungen: „Christus am Oelberge," und „Die heil. Maria mit dem Kinde"; — im Jahre 18!l? aber die Grauiiungi „Vulcan übergibt Thetis die Waffen des Achilles" aus» gestellt. Seither erscheinen keine Arbeiten des» selben, ^Kataloge der Iahns'AuSstellunge» in der k, k, Akadenne der bildenden Künste bei St, Anna in Wien («»,) 183«, S, ^4, Nr. « u. Uz 1837, S. 28, Nr. 2«.^ — l l . Salesius von Schreiber, Eapitular des Stiftes Klosterncuburg und Professor der orientali» schen Sprachen daselbst, wird von August Neureich in seiner „Geschichte der Botanik in Niederüsterreich", welche in den „Verhcmd» lungen des z»olog!sch>bota»ischen Vereins in Niedewsterrcich", Bd. V (l«3!>), ,„ den „Ab. Handlungen", S, <!!», abgedruckt ist, unter jenen Männern angeführt, weiche sich um die Flora uon Wien und deü Kreises u, d. W, W. verdient gemncht haben, jedoch werden diese Verdienste nicht näher bezeichnet. Schreibers, Joseph Ritter von (Ln nd wir th und Y c, chschri ft stel» ler, geb. 1783, gest. zu Wien 18. Fe- bruar l874). Der ältere Bruder deS HofratheS Kar l Franz Anton Ritter von S, lls. d. Folg. S. 283^. Anfanglich für eine ganz andere Sphäre bestimmt, als es jene war, in welcher er später so Vorzügliches geleistet, wendete er sich nach beendeten juridischen Studien der praktischen Richtung der Rechtswissm» schaft zu und begann seine öffentliche Laufbahn als Lcmdesadvocat zu Schrat» tenthal im Marchthale in Niederöster-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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