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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 287 -
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Seite - 287 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

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Schreibers 287 «ner Hufrathes Carl Ritter uon Schreiber« (Wien o. I , , Gerald'S Soh», 8°,). — Oester» r e i ch i sch e N a t i o n a l > E n c y k I o p ä b i e von Gräffer und Ezikann (Wien l82?. 8«.) Bd. IV , S, 38". - Oesterreichischer Zuschauer, herauSa. uon I , S, Gber«. berg (Wien, gr. 8°.) l838, Bd. I I I , S, 988. — P o a g e n d o r ff ( I . C.), Niographilch'lite. rarischeö Handwörterbuch zur Geschichte der eracten Wissenschaften (Leipzig i8»9, Narth, gr. 8°.) Bd. I I , Sp, 843, — Theater-Z e i. t u n g. Herausg. uon Adolph Bäuerle (Wien. gr. 4«) t84l, S. VFg. — Vater« ländische Blät ter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien. 4«.), die Jahrgänge 58t8 die l8Z0 enthalten die uon ihm redigirten Reiseberichte der brasilianischen Expedition. — Verhandlungen des zoologisch.bota> nischen Verein« (Wien, 8»,) Jahrgang l83L, S. 4L: „Nekrolog". — Porträte, l) Unter, schrift: Schreibers. Sehr ähnliche Lithugra' phie ohne Angabc des Zeichners und Litho» graphen (Nien, 4°,) stauch in der uon Fr, B eck's Universiäts'Vuchhandlung t838 her. ausgegebenen Porträten «Gallerie berühmter slerzte und Naturforscher des österr. Kaiser» thums^; — 2) Schröder lith. (Fol). Noch ist anzuführen: Joseph Ludwig Ritter von Schreibers (geb. zu Wien 2l. De< cember l733, gest, ebenda 4. November l8U9). Aus adeliger Familie. Oheim des Naturfor» scheis Kar l Franz Anton und des um Oester» reichs Landwirthschaft hochverdienten Joseph Ritter uon Sch,, deren ausführliche Lebens, skizzen bereits S. 28U und 233 mitgetheilt wurden. Beendete unter de Haün s^Vo. VII , 2,176^ und uan Sw ieten die medicinischen Studien an der Wiener Hochschule. Er wurde Feldstabsarzt de? in Böhmen stehenden Armee, corps. In den Feldzügen des siebenjährigen Kneges sammclle er sich praktische Kenntnisse in oer Wissenschaft, welche er zum Wohle der Menschheit mit völliger Hingebung aus' übte. In dcr Folge wurde er Physicus des Bürgerspitalö und wirkte als solcher refonni« rend und fördernd „ach allen Seiten. Dabei suchte er weder L'hrenstellen noch Titel, in üem Titel Arzt, Helfer der leidenden Mensch- heit, sah er das Um und Auf aller Würden. Alle Auszeichnungen, die ihm, dem hochuer- dienten und verehrten Arzte, der Staat am bot, die Erhebung in den Rittecsiand aus» genommen, lehnte er ab. Und diesen letzteren ambitionittc er nicht für sich, sondern seinen Änaehörigen wollte er cin bleibendes Zeichen der Erinnerung hinterlassen. Als das allge« meine Krankenhaus, für das er einen Plan entworfen, errichtet wurde, lehnte er jede Anstellung an demselben ad. Für die Au«, bildung seines Neffen that er Alles und auf seine Kosten ließ er den jungen Arzt reisen, damit er auf denselben seinen Gesichtskreis erweitere und das Gute, was er in der Fremde kennen lernte, in sein Vaterland verpflanze. Das schönste Denkmal sehte Wiens Bevölke» rung dem edlen Philantropen, nicht aus Erz, nicht aus Stein, sondern in wörtlicher Bezeichnung, indem sie Schreibers den „österreichischen Vo erbaue" nannte. IDesterreichische National» Encyklo» pädie uon Gräffer und Czitann (Wien i833, 8«.) Bd. IV, S. «S2. — Qesterreichi. scher Zuschauer. Herausg, uon Ebers, berg (Wien, 8°) 5838, Bd. IV, S, lL48. im „Rückblicke in die Vergangenheit". — Vaterländische Blätter für den öster« reichischen Kaiserstaat (Wien. 4°.) Iahra, i8<»s, 2. l!l2. —Oesterreichs Pantheon. Gal. lerie alles Guten und Nützlichen im Vaterland« (Wien l83l, W. Chr. Adolph, 8») Bd. I, S. 123.) Schreier, stehe.- Schreyer, Adolph Schreiner, Gustav Franz Ritter von (Statistiker und Fachschrift^!, ler. geb. zu Preßbucg in Ungarn 6. August l?93. gest. zu Gratz l . April 4872). Sein Vater Franz Xauer war ein geachteter Bürger in Preßburg, Haus» besttzer und Mitglied des äußeren Rathes, einer Corporation, die etwa wie der Ge» meinderath heut zu Tage dem Magistrate überwachend gegenübersteht. Gustav Franz besuchte daä Gymnasium in seiner Vaterstadt und jenes der Plansten in Trencsin. Nun wollte er in's Seminar der Graner Grzdiöcese treten, wurde aber sei« ner Jugend wegen nicht angenommen, doch ihm bedeutet, sich in seiner Vaterstadt am Seminar Lanüti Nmerioi noch durch drei Jahre dem Studium der ClasMr zu widmen. Er thnt es auch und erhielt darauf uon Erzherzog Kci r lAmbios .
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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