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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 301 -
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301 Schreyer frühzeitigen Tod unterbrochen. ^ o v l « H<! 8ari<:tuni Metrum 8»U«dui-Ki oi-äini« H82. l782. pouti <772, ^o»Lpü. "V?aM, kl. Flll.) ?aU° illuotoi-um in inou«8t. »ä, 8< ?eti-um 8»- Usd., z,. V3 et «. — Kobol t (Ant. Mar.), Bcilrisches Gelehrten°L«ikon u. s. w. (Lands» Hut 1793, gr. 8«) S. 6N3. — Vartriit. Unter. Schrift. Rechte und links vom Wappen: (!«,- ^ow» I.. N. ^ äe Foürenk 1 st Aanius, «x! ddroniüan^ (Klauber ««.?).1 NI. Wappen. Quadiirter Schild, < und 4: in Noth ein schräaerechter silberner Balten, be» leat mit einem aufwärts fliegenden schwarzen Mi le (Stammwappen); 2 und 2: in Silber drei (2 über l) rothe -Löwenköpfe (dieses Wappen wurde bei der am 22. September <?19 für Johann Jacob Gottlieb Sch, auf Notzing und Egmal lng ausgefertig» ten Urkunde des turbayerischen Freiherrn« stcmdes hinzugefüsst). Außer der vorerwähnten freiherrlichen Familie Schrenck auf Notzing und Lgmat ing sind noch anzuführen- i . Jacob Schrent, Graueur, der, 1?ä? geboren, in Wien am 22. Jänner !83» !m Alter von ?2 Jahren gestorben. Außer vorstehenden Daten, welche Alexander Pll tuzzi in seiner „Geschichte Oesterreichs" (Wien, bei Wenedi«), Bd. I I , S. 346, mittheilt, und zwar in seiner Liste ,iühmen6werther Männer, welche in verschie« «denen Kunstzweigen Leistungen, an denen wir uns noch erfreuen, hervorgebracht, ist über diesen Künstler nichts Weitere« bekannt. — 2. Von einem Joseph Sch renk waren im österreichischen Kunstvecelne in der Februar« Ausstellung des Jahre« l«34 vier Radirun< gen, einen „Kirchhof", — eine „Fischerhütte", — eine „Canallandschaft" und eine „Nupar° thie" vorstellend, zu sehen. Auch über diesen Künstler ist nichts Näheres bekannt. W o . -nats'Verzeichnisfe der Ausstellungen KeS österreichischen Kunstvereins, l854, Fe> bruac Nr. ?5-8l.7 Schreyer, Adolph M a l t ! , geb. zu Frl lnkfurta. M. 9.Juli 4828). Wenn. gleich nicht in Oesterreich geboren und seit Jahren wieder in der Fremde wei» lend. knüpfen ihn doch verschiedene Bande an uns, so daß wii keinen Anstand neh- men, den Ausdruck der .Wiener Zeitung/, welche den Künstler einen „vaterländi- schm Künstler" nennt, zu adoptiren. Der Sohn wohlhabender Eltern, erhielt er unmittelbar unter des VaterS Zeitung seine erste Erziehung. Leider starb der Vater, noch bevor der Sohn sich einem Lebengberufe zugewandt, und da der eines Malers den Ansichten der Familie widersprach, so ward Schreyer, von seiner Wahl nicht abstehend, sehr früh ganz sich selbst überlassen, und hatte um so mehr zu kämpfen, als auch das Stu> dium seines Zweiges: das der Schlach» tenmalerei, besonders in Deutschland, im vollen Sinne des Wortes auf eigene Faust betrieben werden muß. Indem sich S. vor» übergehend in Stuttgart, München und Düsseldorf, wo er an den dortigen Akade» mien seine Studien gemacht, aufgehalten, kehrte er wieder in seine Vaterstadt zurück, wo er schon früher am Stadel'schen In ' stitute, in der Reitschule und im anatomi» fchen Lectionsfaale sich für feinen Beruf vorbereitet hatte. Bei seiner Rückkehr in die Vaterstadt erhielt er nun im Stä» del'schen Kunstinstitute ein Atelier und an den Werken deö berühmten Schlack- tenmalers Raffet — nicht Raffk. wie er in der .Illustrirtm Zeitung" (28. Fe- bruar 1857, S. 193) genannt wird — bildete er seinen Geschmack und feine Kunstrichtung. Schon hatte er sich durch feine Schlachtenbilder auf verschiedenen Abstellungen ehrenvolle Rufe errungen, als ihm der Ausbruch des orientalischen Krieges eine günstige Gelegenheit darbot, einen Genius zu entfalten. Im Sommer
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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