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Schrodt 308 Schröck
weder bei K a y se r, noch En g e l m a n n
noch Stuben rauch verzeichnete Schrif.
tm heißen: ^
4«.)
'ülls« (idiä.1762, 4«.); — „
4768; VamkerZay 1780, 4«.); — „ ^ -
1780, 4°.); —
1769—1776, 4«.);
6lk ^i'lUlVsFlV cis «an
H. <3.« (idiä. 1772, 4".); die „Braun
schweiger Anzeigen" vom Jahre 1784
enthalten in Nr. 31 seine „Anmerkungen
über die Kuratel eines Blinden". Ein
frühzeitiger Tod, der ihn im schönsten
Mannesalter von 30 Jahren dahinraffte,
hatte Schrobt's Thätigkeit auf dem
wissenschaftlichen Gebiete, in welchem er
als tüchtiger Fachmann glänzte, leider
zu früh unterbrochen.
laNnin krcluin, in Lokeiuin, st Norav!», tati»
«ommeiuari!« (krazas 1782, H,H. Aatk.
8«dinkäl, 8«.) V, 4<0> — ?»Vi ^c5««c-l^,
?»rs VI, p. «4. — Weidlich's L«ikon
aller jetzllebenden Rechtsgelehrten, S, l<32. —
Piitter, Literatur des deutschen Staat«»
rechts. I I . Theil, S. «9. — Journal von
und für Teutschland, Stück 9, S, ??2 (uon
Schneidawind).
Schrodt, stehe auch: Schroth.
Schröck, Franz (Benedictiner.
monch und Schulmann, geb. zu
Bando im Veszprimer Comitate Un>
garns 9. October 1813). Nachdem er
die Gymnasialclafsen zu Veszprim been» digt, trat er in den Benedictinerorden
ein und setzte in demselben seine Studien
fort. I n Trencsin hatte er sein Noviziat
vollendet, nun von seinen Obern dem
Lehramts zugewiesen, lehrte er zu Groß»
Kanizsa in der ersten Gymnasialclaffe, in
den Jahren 1836 und 1837 hört« er zu
Waitzen die philosophischen Studien, er>
langte die philosophische Doctorwürde
und setzte von 1837 bis 1840 zu Neutra
und Szt. Georg die theologischen Stu.
dien fort. Nach deren Beendigung zum
Priester geweiht, wurde er sofort im
Lehramte verwendet und wirkte zunächst
zwei Jahre in Tata und dann zwei Jahre
in Ofen. Als darauf im 1.1844 von der
Regierung an den ungarischen Lehran»
stalten die magyarische Sprache als Vor>
tragssprache decretirt wurde, sandte ihn
sein Abt an das Lyceum in Wa'chm, wo
er den Novizen seines Ordens Geschichte
und Diplomati? vortrug und Martin
Bolla's Universalgeschichte in's Unga>
rische übersetzte. Das Werk erschien im
Jahre 1347 im Drucke. Störend griff
die Revolution des Jahres 1848 in seine
lehramtliche Thätigkeit ein, denn das
Waihner Lyceum löste sich in Folge der
allgemeinen Wirren auf und S. erhielt
von Seite feines Abtes den Auftrag, auf
einer der Besitzungen seines Klosters die
Oberaufsicht zu führen. Nachdem die
Revolution bewältigt war und die Ge»
schafte wieder ihren geregelten Gang
nahmen, kam S. als Kanzler nach Sze>
gedin, wurde aber zugleich mit der Pro«
essnr der Religion und ungarischen Lite»
ratur betraut. Im Jahre 1881 erfolgte
feine Ernennung zum Professor der Ge>
schichte in Pesth, und als solcher schrieb
er zunächst im Hinblicke für die Jugend
und zum Gebrauche in Obergymnasien:
,Fe?Memss mFäFiöT^Nöi"/ t>> i. Allge«
neiue Weltgeschichte, in 3 Vänden, wo»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Band 31
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Schnabel-Schrötter
- Band
- 31
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1876
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 402
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon