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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 341 -
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Schröder-Devrient, Wilhelmine 341 Schröder, Albert mine SchröderDeuriem"; — ebenda, in den Personalien: „Das Vegräbnih der Frau Schröder-Devrient". — Wiener Zeitung (Abendblatt) l«72, Mr. 188, S. ?A2: „Karl Devrienl" ^mit mehreren Rückblicken auf kine Gattin Wi lhelmine, uon der er sich nncl, mal« schied. Eine Vemerkung daselbst lautet „Kar l und Wi lhelm ine wurden einander erst dann ähnlicher, als ihre Herzen einandei flohen und die Liebe ihnen ihre Fackel für immer ausgelöscht hatte". Der Aufsatz ist non H.(ermann) M (einert)). — Zei tung für die elegante Welt (8°.) l8i i , S. 4LU: „Aus Halle" Mer das Gastspiel der Sch.-D. in II, Porträte. <) Unterschrift- Zla6. Leln-oscier- vovliuüt. Cramol in i l8:'>:> (gez. u, lith., kl, Fol,). Gedr. bei Hüfclich (in Wien). — 2) Hanfstängl aez, u. lith, (München, Fol,, Halbfig.). — 2) E, dc Luqueyfsie p., M, Knäbiss lith, (Fo!„ Halbf,), — 4) Un< Natur gemalt uon I , K. Stahlstich uon (iail Mayer Nb«. (4",). — ö) L. P alzschke lüh. l8« (Fol,, H.ilbfignr). — !!) Unterschrift: (Carlöruhe. im Kunst Verla«. 4°,), — 7) Leip, zig, Pönicke (Fol,, Lith,), ohne Angabe des Zeichners u, Lith. — 8) Unterschrift: Wil> helmme Schrüder-Deuricnt, Holzschnitt, Oual, Am unteren Nande in,>erhalb der Einfassungs» liniestcht: ttic. 2. Illllldoi-Lor X, ^,. //«/>». — 9) Unlerschrift: Wi!hel,ui,>e Schröder Tc> urient. Holzschnitt in der Illustr. Zeitung. III. Zur-künstlerischen (Ühaillllteristik. Verl i- ncr Figaro, ^icllil,. ucn L. N, Krause. IX, Inhrg, (l8!!9), Nr. «>- „Deutsche Tä». gerinnen" sei»e künstlerische Charakteristik der S chröder , T> e u ri en t, Aussustc oo» F aß^ mann, Sophie Löwe, An»csc Schebest, Ienni Lutzer u»d Wildel,nine u, Hasselt^. — Abweichend »on dem üblichen blinden Ku»sten!l)usiasmu6 und durch seine Be^rü»- oung beiuerkenöwerth ist das Urtheil von Hector Ber l ioz, ivelches er im achten Ab> schnitte seiner „musikalischen Ncise" ütier die S chi öde r^ D eurien t fällt. Es geht darauf hinaus, daß auch die Künstlerin, die er uor Jahren als Fidel io in Beethoven's würdig fand, mit der Zeit in eine Uebertrei, bung uno Manier verfalle» war, welche ihrer Kunst Abbruch that. Es ist interessant, wie der französische Kritiker sei>, Urtheil ausführ, lich begründet. lV. Einzcli i ts. Veb!ltt5datum dcr Schr5>t» Dcurieiit. Die Geburtsdaten der Künstlerin weichen slark oon einander ab, nach der Theater Zeitung l8N0, Nr. 2», ist sie am N. Jänner 1»U3 geboren; nach Hallber. ger's „Ueber Land und Meer" am 6. De> cemb>r d. I , ; nach andere» Quellen, »nd die »ueisten stimmen in dieser Angabe überein, am <>. Ottober i«U7>, — Ich..I>.^ Zlüftc, Ter Gotha'cr Vildl'Nuer Wolfgang hatte über Iiauch's Empfehlung das Medaillon ter Tchr öderNeurient angeferügi und es in Marniot ausgeführt, Ter Künstler hatte dcimit ein wirklich vollendetes Kunstwerk a?> liefert und die Tchröder^Teu rien t seldst nannte rü das beste uon allen, die bisher nach ihr «ejch.isse» wurden. In wessen Vesitz es sich befindet, ist nur nicht bekannt. — Ein Zruckschlcr. Die ^roßc Künstlerin wurüe kau», ein Iabr ror ihren» Ableben das Opfer Druckfehler«. Die in Hamburg von Frau Khristiain) H«au5gcgeb!'»e „Norddeutsche Theater Zcitimg" dtrichtcte, als sie den «Hesang erhol), wörtlich: „Frau Boni wc>r wirklich großartig iin Epie! n, s, w. und erinnerte uns an die schönste Brütezeit der unuerzeßlichen Schrö d er - Der> ri enl". — VcVeuktaftl der Schrödcr.Dturieiit. Iu dem Hause in Coburg, in welchem die berühmte Sängerin starb, ließ Tichatsch ek eine Gedenktafel aus schwarzem Marmor anbringen, wrlch? in uergoldeten Lettern die Inschrift trag!: „In-dilsem Hause st^rb Fr?,u Wilhilnune Säuöter Deorirnt am 2N. Jan. !««««. Noch sind folglMe Personen des Namens Schröder cmiunchrcn: l . Albert, auch Johann Albert Zchröder. Ueber diesen, aus Mähren gcbintigen Militär, der im l«, Jahrhunderte lebte, belichtet die unten benannte Quelle, daß er im Iahrc !759 Haupuuann bei ler sogenannte!! Wineur» Brigade war. Tie Minenre, ehemals der Feldarlillerie zugetheilt, fcrmirten in ältere,, Zeiten eine Compagnie. Nach dcm Aachener Flieden N48 wurde» sie auf zwei, nach dem Hnbert^urgcr Frieden NL3 auf uicr Üom» pagnien uermchrt, welche man die Mine«r< Brigade nannte. Im Jahre l7Lg wurde Schröder Qberhauptinnnn odrr Major, nachdem er sich daü Jahr zuuor bei der Ne. lagerung uon Schweidnitz, welches der Feld« marschall Lieutenant Graf Thürheim sekr wpfer hielt, ausgezeichnet hatte. Im Jahre
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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