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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
Seite - 208 -
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Seite - 208 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32

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Schum 208 Schumacher Nr. l5. im Feuilleton. — Oesterrei chischer Militär'Kalender. Herausg. von Hir tenfeld (Wien, kl. 3" ) XVI. Jahrg. (1863), T. l72. EchllM, Kaspar (3andschaftsma> ler. geb. zu Lichteufels oder, wie unsere Quelle berichtet, zu Birken- hamer bei Karlsbald in Böhmen im Jahre 1792). Seine künstlerische AuS- bildung erhielt er in München, wo er im Jahre 1810 in die königliche Porzellan- Manufactur eintrat. Daselbst malte er Landschaften auf Porzellangesäße, welche damals großen Beifall fanden. In der in der Münchener neuen Pinakothek be> findlichen Sammlung von Porzellan» Gemälden, in welcher Christian Adler, Anton Au er. I .B a l l in . Karl Heinz, mann, Joseph Kle inmann. Philipp Kristfeld. Kar! Lefebvre, Karl Le- grand. I . Mayer, Joseph Reis, Franz Sel lmayr , Anton Werber, ger, Joseph Werberger. Anton Voigt und Otto Wüstlich so stark vertreten sind, befindet sich kein Werk von Schum's Pinsel. Nag ler (G. K. Dr.). Neues allgemeines Kunst. ler'Lerikon (München 1839, Fleischmann. 8«.) Bd. XVI, S. 7t. Schumacher, Andreas(Schriftftel. ler. geb. zu Wien 3., n. A. 27. Jänner 1803. gest. ebenda 2.. n. A. 3. März 1868). I n S. tritt uns das dornenvolle Leben eines Schriftstellers entgegen, der wohl ebenso an der Eigenart seines Cha» rakterS. dem jede Fessel lästig war, wie an den Verhältnissen der Zeit. denn S. war derselben weit voraus, zu Grunde gegangen. Wer seine Eltern waren, mel« det keiner seiner Nekrologe. I n Wien ist seine Wiege gestanden, in Wien hatte er seine Ausbildung erlangt, die, mag er dieselbe der Schule oder seinem eigenen Dränge, sich zu bilden, verdanken, eine nicht gewöhnliche war, was um so mehr m'S Gewicht fällt, als es in der Vormärz- lichen Periode der geistigen Verdummung nicht eben leicht war, sich außer den vor« geschriebenen, nach der, Schablone eng zugeschnittenen Fach» und BerufSkennt« nisfen andere zu erwerben, die dem Geiste einen Schwung, die der wiffenSdurftigen Seele andere Nahrung gaben, als in den patentirten Büchern des Schulbücher» Verlags und den censurirten Vorlese« heften der ?. 1 . Professoren zu sinden waren. Nachdem er bei den Schotten das Gymnasium besucht und sich in Prr« vatstudien ein höheres historisches und linguistisches Wissen angeeiget, wendete er sich der Beamtenlaufbahn zu und trat, da ihm die juridischen Studien fehlten, nach Einigen im Kanzleifache der k. k. allgemeinen Hofkammer, nach Anderen der vereinigten k. k. Hofkanzlei als Prak« tikant ein. Dieser trockene Schreiber-, befser Abschreiberdienst mochte ihm auf die Dauer nicht behagen; nach einiger Zeit gab er denselben auf, um sich aus« schließlich der Literatur und darauf be« züglichen Arbeiten zu widmen. Damals betheiligte er sich im Vereine mitBauer n« fe ld, H'ermann von Hermanns» thal und Anderen an einer Uebersetzung der Werke Shakespeare's, welche in den Jahren 1826 und 1827 bei Trentsensky in Wien in 43 Bänd- chen erschienen, durch die von Moriz Schwind auf den Titelblättern gezeich« neten Vignetten interessant und heute eine bibliographische . Seltenheit sind. Auf S ch u m a ch e r's Theil sielen die lyrischen Werke deS englischen Dichters, nämlich dessen „Sonette", ferner die Dichtungen: „Liebesklage" und „Venus und Adonis". Anläßlich derselben bemerkt einer seiner Biographen: „Diese Uebertragungen. die von den neuesten Uebersetzern Boden«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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