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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
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Schuselka 233 Schuselka-ZrünninF Ohne Angabe des Zeichners u. Xylographen. ! — 10) Auf einem Blatte mit Auersperg (Anastasius Grün), Kuranda. Andrian und Bauernfeld, im Holzschnitt in Re> schauer's, bei Waldheim H872 erschienenen Werke: „DaS Jahr t848", S. 13. — 11) In der rylographirten Bildnißgruppe: „Die Linke in der Frankfurter National-Versammlung", in der Leipziger „Illustrirten Zeitung" 1848, S. 330, in der obersten Reihe, der Nächste neben dem Hanauer Oberbürgermeister August Rühl. — 12) Schuselka's Loos. Unter- halb: „Klopf' ich hier, so sagt Niemand: herein! (Landtag); Klopf' ich da, so sagt Niemand: hinausI" (Gefängniß) ^im „Kike« riki" 1864, Nr. 12). — 13) Auf dem neuen Constitut ions-Gottesacker ^Schu- selka's Denkmal mit der Inschrift: „Franz Schuselka, gestorben am Wahlgesetze". Im „Figaro" 1864. Nr. 1t). — 14) Unterschrift: Di>. Schuselka: Empfehl' mich wieder, dies, mal aber wohl für eine längere Zeit ^S ch u- selka an der Schwelle vor dem Eigange zu den Politisch-Todten. Im „Figaro" 1864. Nr. 39. S. 1S3^Z. — 15) „Steh' auf, deine Schuld ist dir vergeben!" ^Staatsminister Schmerling ruft Schuselka, der aus der Gruft der Politisch-Todten heraufsteigt, diese Worte zu. Im „Figaro" 1864, Nr. 18). V. Toast auf Schuselka. Schnselka - Album. Schnselka-Moden. — Toast auf Schuselka. Harmonia (Oedendurger Blatt). Redigirt von Dubjanski. 1861. Nr. 2 u. 3: „Toast, bei einem Festmahl zu Gainfahrn ausge. bracht" sein Curiosum, das so anhebt: Oest. reichs und Ungarns Kämpfer > Für das Gute. für das Recht.- > Franz Deäk und Franz Schuselka sind es, > Die man für die größ- ten hält u. s. rv., u. s. w/Z. — Schuselka- Album. Das Vaterland (Wiener Partei» blatt. gr. Fol.) 1861, Nr. 94. berichtet in der ,Wiener Local-Zeitung" über ein „Schuselka» Album" in folgender Weise: „ In richtiger Würdigung ihres Mannes", schreibt das Blatt, „haben die Wähler Schuselka's ihrem Erwählten ein elegantes Album mit 30 Blättern überreicht, auf deren jedem, wie die „Vorstadt-Zeitung" erzählt, sich anstatt einer Zeichnung oder Inschrift eine Banknote von hundert Gulden aufgeklebt findet ". — Die Schuselka-Moden. Diese umfaßten nicht, wie bei KartMaager, bloß den Hut, sondern dehnten sich auf Busennadeln, Bra- celets, Brochen u. s. w. aus, welche sämmt- lich daS Bildniß des „gefeierten Volksman« nes" trugen und nach ihm benannt wurden; dann gab es „Bärte Z. la Schuselka" und Hutmacher Flebus machte mit „Schuselka» Hüten" gute Geschäfte. Schuselka-Vrünning, Ida (Schau- spielerin und Sängerin, ged< um das Jahr 4820). Sie ist eine Tochter des Weimar'schen Hofschauspielers Wohl- brück, und mit offenbarem Talente für die Kunst ihres Vaters begabt, widmete fie sich frühzeitig derselben. Sie hatte sich mit einem Herrn Brünning — wird wohl der anfänglich als Sänger (Baßbuffo), später als Schauspieler, seit 4836 am Dresdener Hoftheater, dann in Hamburg bekannt gewordene Johann Dietrich Brünning gewesen sein— verheirath'et und hatte als Ida Brünning 'Wohl . brück auf mehreren Bühnen in Deutsch- land mit Erfolg gespielt. Zu Anfang der Vierziger.Iahre kam sie nach Wien. wo sich ihr von den damals bestehenden fünf Theatern sofort vier öffneten und sie überall schnell Boden, sich eine Stellung und einen nicht unbedeutenden Grad von Beliebtheit errang. Da sie in der Eigen« schaft einer Opernsangerin nach Wien gekommen war. betrat fie zuerst als Gast das kaiserliche Hof«Operntheater und sang in Auber's „Fra Diüvolo" und in Mozart'S „Don Juan" die gleich, namigen Rollen (Zerline). Pokorny, der damals das Iosephstädter Theater dirigirte und, da er ein paar gute Ge« sangskrafte unter seinen Mitgliedern be< saß, die Spieloper zu pflegen begann, richtete alsbald auf Ida Brünning sein Augenmerk und gewann sie für ein län» geres Gastspiel auf seiner Bühne. Als Marie in Lortzing'S «Czaar und Zimmermann" feierte sie einen glänzen« den Erfolg, und man sagt, daß Ienni Lutzer sich Madame Brünning in die« ser Rolle zum Muster genommen, aber
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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