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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
Seite - 260 -
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Schufter) Michael Ant. 260 Schufter Nation in Siebenbürgen, in den siebenbürgi« schen Provinzialbläitern (HeftV, S. 117—173) im Drucke heraus, wovon die „I'u.äoro.iii F^üMmvu?", d. i. Wissenschaftliche Samm lung, eine von Ios. Sofa lv i ausgeführt« Uebersetzung (132t, S.Heft. S. 102; 7. Heft, S. 120) enthalten.— Sein Sohn Michae! Anton besuchte die Schulen bis 1831 in Schäßburg, dann in Klausenburg und 1832 bis 1834 setzte er die Studien an der pro« testantisch-theologischen Facultät in Wien, von da ab bis l836 an der Hochschule und dem polytechnischen Institute ebenda fort. Ini Jahre 1836 trat er als Lector im Schäßbur ger Gymnasium ein, wurde 1844 Conrcctor, 1845 Rector desselben, Ende 1848 Pfarre, in Bodendorf, im Juli 1857 Pfarramts-Sub stitut in Deutsch-Kreuz und nach dem Tod« des Pfarrers 1863 wirklicher Pfarrer daselbst. Seit dem Jahre 1837 war er zugleich Syn< dicus des Schäßburger Capitels und 1867 Kißder Capitel-Dechant. Von ihm sind im Drucke erschienen: ein „Lehrbuch der Rechen kunst" (Kronstadt 1842. Ioh. Gött. 8".); — „Schematismus der evangelischen Landes» kirche A. C. im Großfürftenthume Sieben, bürgen für das Jahr 1836. Auf Grund amtl. Erhebungen" (Kronstadt 1836. 8«.)- — „Sta- tistisches Jahrbuch der evang. Kirche A. B. im Großfürstenthume Siebenbürgen". I. Jahrg. (Hermannstadt 1863. Steinhaussen, 8«.); I I . Jahrg. (ebd. 1863); — „Ztawtg. 0ai»i- wu Xi2Äeu5i5^, d. i. Uebersichtliche Zusam- menstellung aller im Kißder Capitel geltenden besonderen Gesetze. Beschlüsse und Rechtsge» lvohnheiten". bisher ungedruckt. Theils un- mittelbar, theils mittelbar rühren von ihm her die seit dem Jahre 1830 regelmäßig in Kron- stadt erschienenen Jahresberichte über die Wohlthätigkeits-Anstalten. überhaupt verdankt man ihm die wesentlichste Förderung und neue Begründung des Kißder Capitular-Wit- wen« und Waisen-Pensions'Instituies. dessen „Statuten" (Kronstadt 1830, 8a.) und „Bericht über die 1867er General-Versammlung des- selben" (ebd. 1667) aus seiner Feder flössen. Auch wirkte er vornehmlich an der Gründung des Kißd-Koßder Neujahrgeschenk-Fonoes mit. Auch sonst ist S. vielfach mit seiner Feder thätig und die Kronstädter Zeitung mit ihren Beiblättern, die Jahrgänge 1831 und 1832 der in Kronstadt herausgegebenen Schul- und Kirchenzeitung für die evangelischen Glau- bensgenossen in Siebenbürgen, und die Jahr» gange 1834—1858 der in Pesth von Victor Hornyanszky herausgegebenen „Protestan» tischen Jahrbücher für Oesterreich" enthalten von S. zahlreiche Aufsahe. sTrausch (Ios.). Schriftsteller-Lerikon u. s. w. (Kronstadt 1871. Gött, 8o.) S. 276.) — 14. Robert Schu» ster von Barn rode (auch B eh renrode), ein offenbar noch junger Künstler, der in den letzten Jahren in den öffentlichen Ausstellung gen mit einigen bemerkenswerthen Bildern aufgetaucht ist, und zwar: in den Monats, Ausstellungen des österreichischen Kunstver- eine, 1871, im October: „Sonntags«Andacht"; — 1873, im Jänner: „Das Geständniß" (330 fl.); — „DaS Geschenk" (330 fl.); — in der I I . großen internationalen Kunstaus» stellung in Wien im April 1870: „Der ein. zige Trost" (300 fl,); — in der I I I . großen intern. Kunstausstellung in Wien im April 1871: „Der Besuch der Glückwünschenden" (900 fl.). Der Künstler ist offenbar Oesterrei» cher. Ein Rudolph Schuster von Bärn« rode, Gubernialrathssohn, starb als Sec» tionsrath im k. k. Ministerium der Justiz am 18. März 1836. Von Rudolph's Brüdern war 1856 einer.- Ernst, Director des k. k. Hauptzollamtes zu Krakau, der zweite: Kar l , Assistent der k. k. Baudirection zu Lemberg. Unser Künstler dürfte der Sohn des einen der zwei Letztgenannten und ein Zögling der Wiener k. k. Akademie der bildenden Künste sein. Monats'Verzeichnifse der Aus» stellungen des österreichischen Kunstvereins, 1871, October Nr. 93; 1873. Jänner Nr. 23 u. 26.) — 13. Schuster — der Taufname ist unbekannt— ist auch der Name des Archi. tekten, der — ein geborner Wiener — in Brüssel das Theater erbaut hat und nach dessen Vollendung von dem Könige der Bel» gier, Leopold I., im Jahre 1844 mit einer kostbaren Brillantnadel beschenkt wurde. ^Frankl(Ludw.Aug. Dr.). Sonntagsblätter (Wien. 80.) I I I . Jahrg. (1844), S. 930.) — 16. Ein Pater Schuster (Lutor) (geb. zu Brünn 2l. November 1680, Todesjahr unbe« kannt), war, 20 Jahre alt, zu Glogau in den Minoritenorden getreten, hatte, in dem» selben seine Studien beendet und 1703 die Priesterweihe erlangt. Von seinen Oberen in verschiedene Klöster seines Ordens in Wien, Olmütz, Iglau, Tuln und Brünn entsendet, schrieb derselbe: „Notata yuaLäkia äs reguo st 2ta,tu KIoi'Hviao", welche handschriftlich — vordem in der Cerronischen Sammlung — nun wohl im Vrünner Handschriften«Archiu sich befinden mögen. Umständlich berichtet S.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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