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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
Seite - 280 -
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Schwanenberg 280 Schwanthaler pädie von Gräffer und Czikann (Wien ^837, 8v.) Bd. IV, S. 6i1 snach dieser bereits am 20. Sept. i79l gestorben). — Oester. reichischer Zuschauer, herausg. von Ebersberg (Wien, 6".) 1838, Bd. I I I , S. N48. im „Rückblick in die Vergangen« heit" snach diesem auch am 20. September 179l gestorben^. Echlvanenberg, Joseph Franz (Har- fen-Vi r tuos, Geburtsort und Jahr unbekannt). Lebte m der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Wien, wo er zu seiner Zeit als Harfenspieler einen ausgezeichneten Ruf genoß, überdieß aber durch ein paar Fachschriften sich als den« kender Künstler bewährt hat. Zuerst gab er die Schrift heraus: „Gründliche Zlbhand- lung über die Unnütz- und Unschicklichkeit des H im musikalischen Alphabet, nebst einer In- merkung, die künstlichen Güne betreffend" Wien. Wappler; Leipzig. Breitkopf, 4797, 8o., 140 S., eine Kupfertafel und 16 S. Nachtrag). Nach der Vorrede ist mchtSchwanberg der eigentliche Autor dieser Schrift, sondern em Mustkdilettant, Namens Anton Wol f von Wolfenau, und Schwanenberg, sein Lehrer, hat nur den Nachtrag verfaßt und das Ganze herausgegeben. Die in der Schrift be» handelte Frage über die Ungehörigkeit des H) welches von den Englandern auch langst durch bd^ und d^ bezeichnet wird, ist durch eine Menge Belegstellen der ersten Tonlehrer verschiedener Ratio» nen bestätigt. Schwanenberg's aus« schließliches geistiges Eigenthum ist aber die zweite Schrift, betitelt: „Vollständiges thellretisch-praktisches Uehrbuch zur Mnids- nnü Pedülharle, mit uielen in Knpler gestochenen Figuren/ Mtenbeyspielen Ind einem Anhange uun Cllnstücken. mit Bezeichnung der Finger- zchnng" (Wien 1797. Selbstverlag, 4»), dieser Anweisung im Harfenspiele sollte im nächsten Jahre eine Sammlung von Opern» und Balletstückm, für eine und zwei Harfen eingerichtet, folgen. Doch scheint es nicht zur Herausgabe disser Sammlung gekommen zu sein. Daß der Verfasser überdieß als Componist thatig gewesen, dieß bezeugt eine in Träg's Katalog als Handschrift angeführte Com» posttion, desselben, betitelt: „Zwölf deutsche Tänze für 17 Instrumente", die unter seinem Namen aufgeführt erscheint. Alle weiteren Nachrichten über Leben und künstlerische Thätigkeit dieses Harfen- Virtuosen fehlen. Becker (Carl Ferdinand), Systematisch«chrono- logische Darstellung der musikalischen Litera» tur von der ältesten bis auf die neueste (l836) Zeit (Leipzig t836, Rob. Friese. 4°) S. 266, i . Spalte; S. 340. 2. Spalte; und Anhang dazu (ebd. 1839. 4".) S. 63. SchwlMthlller, Franz M i l d hau er. geb. zu Ried im Innviertel Oberöster- reichs im Jahre 1760, gest. zu Mün- chen im Jahre 1820). Aus einer alten Bildhauerfamilie, von welcher Lipowski in seinem „Bayerischen Künstler.Zexikon" berichtet, daß sie bereits über 300Jahre in derBildhauerkunst berühmt sei. Uebrigens befinden sich Träger dieses Namens hie und da in Oberösterreich zerstreut, und über einen sehr geschickten älteren Holz- schnitzer dieses Namens, J o h a n n Georg S. aus Gmunden, vergleiche die Quellen S. 284. Franz' ist der älteste von drei Brüdern: Franz, An» ton, Peter. Franz, von dem unten mehr, verließ später die Heimat. Anton gesellte sich in der Folge zu ihm. Peter hingegen blieb in Ried, übte daselbst seine Kunst aus und arbeitete viel für Kirchen in der nächsten und ferneren Umgebung Rieds. Franz ist auch der Vater des berühmten Münchener Kunst« lers Kudwig S.. dessen Bildnerhand Wien den herrlichen Brunnen auf der Freiung mit den vier Statuen der Haupt»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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