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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
Seite - 318 -
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Seite - 318 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32

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SchnmF, Ftanz 318 Schwarz. Heinrich insbesondere der Erforschung salzdurgischer Moose, deren Artenzahl er beträchtlich ver» mehrte und eine große Menge Fundorte er. mittelte. Zugleich zählte er zu der „kleinen" Anzahl salzburgischer Vaterlandsfreunde, wie wörtlich die „Salzburger Zeitung" schreibt, welche die Gründung einer Gesellschaft für Landeskunde anbahnten. ^Sa lzburg er Zeitung 1860, Nr. 146. im Feuilleton: „Dr. C. Schwarz, erster Stadtphysicuö von Salzburg. Ein Nachruf", von Dr. Z. — Storch (Franz 2Isä. Dr.), Skizzen zu einer naturhistorischen Topographie des Herzogthums Salzburg (Salzburg l857, Mayr, so.), in Reihenbeck's „Geschichte der botanischen Forschungen in Salzburg". S. 44.) — 6. In den Katalogen der Monats.Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins erscheint ein Bild Hauer, einmal im Jahre 1835 unter dem Namen Franz Schwarz. daS andere Mal im Jahre 1837 unter dem Namen Franz Schwarzer, weiche Zwei allem Anscheine nach Eine Person sind. Dem Herausgeber dieses Lexikons ist die Richtigstellung des Na menS nicht möglich; die ausgestellten Arbeiten dieses Künstlers aber waren im Jahre 1855, im März: ein „H. Seoerinus", Statuette in Gyps (10 fl.); — 1857. im Juni: ein „H. Augustin", Skizze zu einer sechs Fuß hohen Statue, in Gyps — und „Die Hoffnung", Skizze zu der Statuette für das Monument des Erzbischofs Mi lde, gleichfalls in Gyps; — im August: eine „Porträtbüste". Marmor. Eigenthum des tzreih. o. Nicher; — in den Iahrrs-Ausstellungen bei St. Anna, 1858: „Christus am Kreuze", — „Hoffnung", — „Glaube". — „Der auferstandene Heiland". — „Der H. Vincenz", — „Der H. Eduard", sämmtlich Statuetten auö bronzirtem Gyps; — „MarieN'Statuette", aus bronz. Gyps (60 ss ). Seit dieser Zeit hat S. nicht mehr ausgestellt. M o n a t s . Verzeichnisse des österreichischen Kunstoereins. 1835. März I I , Juni V u. VI I , August I. — Katalog der Hahres.Ausstellung in der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna. 1838, S. 22, Nr. 363—368; S. 27. Nr. 439.) — 7. Franz Ferdinand Schwarz deIauro (Geburts« ort. Jahr und Sterbejahr unbekannt).' Lebte im 18. Jahrhundert, als Professor der Rechte an der Prager Hochschule, in Prag und war überdieß kaiserlicher Rath. Die Titel seiner rechtswissenschaftlichen Schriften sind: „v:5- LvrtQtio äe üä^nireuäa, re-tiusnäg, st auit- „Ds yxcs^tionidu,» in ßsusro st in (idiä. 17^41, 40.); — ^Ds rsUziony or^n, Dsnin st xiktats in xatriHVi" (ibiä. 1746, 40.); — „vs i-straotu, oonvsntionali, ISFali st FsutiMio« (idiä. 1753, I'ol.); bei dieser letzteren Druckschrift befindet sich aber eine die vorigen Schriften an Werth überwiegende Arbeit, welche jedoch daselbst kaum Jemand vermuthen würde, nämlich die: „Oontinuatio Okronloi boswiol olim oonsoriM 2 O051QH, ocioLj^S vH02.N0, Q0ll.tiNU8.ti oum siusäsin Noolesiao Oano- nillu.ni nnno 6 Ooäioo ^18. (vslut Luo ori» FinaU) V^oäuLt^ et in luosna pudlioam xrimuin eäita,". — 8. Georg Schwarz (geb. zu Kronstadt in Siebenbürgen im Sep- tember 1799, gest. ebenda am 7. Juli 1838). Besuchte die Schulen seiner Vaterstadt und 1818 und 1819 die Hochschule, in Tübingen; nach seiner Rückkehr war er von 1820 bis 1832 an den Kronstädter evangelischen Schu- len folgeweife als Adjunct, Collega und Lec« tor angestellt. Im letztgenannten Jahre wurde er Filialprediger zu Blumenau, 1835 Stadt» Prediger zu Kronstadt und 1846 Pfarrer in Heldsdorf. Im Ociober 1836 zum Dechant des Burzenländer Capitels ernannt, starb er als solcher im Alter von 59 Jahren. Außer, einer „Rede zur Gedächtnißfeier des Joseph Litsken" (Kronstadt 1839, 8".), eines ge. bornen Kronstädters, der in Wien am ia. Mai 1838 als Kleinuhrmacher gestorben und von stinem Vermögen der Blumenauer ungar.« evangelischen Kirche 10.000 fl. C. M. legirt hatte, damit deren Interessen zum Besten der Kirche und Schule verwendet werden, hinter» ließ Schwarz in Handschrift eine Geschichte der evangelischen Kirche in Heldsdorf und eine Skizze zur Geschichte insonderheit Sie- benbürgens vom Jahre 1848 bis 1853. s^T rausch (Joseph). Schriftsteller«Lexiton, oder biographisch-literarische Denkblätter der Siebenbürger Deutschen (Kronstadt 1871, Johann Gott. 8".) Bd, I I I , S. 279.) — 9. Heinrich Schwarz, ein Soldaten«Poet der Gegenwart ganz ungewöhnlicher Art. der seine Lieder — bisher nur Soldatenlieder — frisch und keck in die Welt hinaussinsit. mit einem Schick und einer Gemüthlichkeit, welche geradezu packend wirken. Der Sänger ist oder war doch Huszaren«Ofsicier. er verbirgt sich als Poet unter dem Pseudonym Henricus Niger und hat als solcher ein Bändchen „HuszareN'Bilder" erscheinen lassen, unter denen die Gedichte: „Huszaren-Katechismus",
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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