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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
Seite - 323 -
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Schnarch ach 323 Schwarzbach und ausgezeichnete Orgelwerke einen Namen gemacht. So hat er im Jahre l747 in der St. Nikolauskirche in Prag drei Orgelwerke gebaut, deren größtes 230t Pfeifen in 44 Ne. gistern zählt. Ferner ist die Orgel in der Iesuitenkirche zu Mariaschein gleichfalls sein Werk. Man rühmt seinen Orgeln besonders große Sorgfalt in der inneren Ausführung nach. s^G erber (Ernst Ludwig), Historisch» biographisches Ierikonder Tonkünstler (Leipzig 1792. Breitkopf, gr, 8°.) Bd. I I , Sp. 480. — NeuesUniversal'Lexikonder T onkunst. Angefangen von Dr. Julius Schladebach, fortgesetzt von Ed. Bernsdorf (Dresden, Rob. Schäfer, gr. 8".) Bd. I I I , S. 541. — Dlabacz (Gottfr. Ioh.), Allgemeines histo. risches Künstler-Lerikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, Gottl. Haase. 4".) Bd. I I I , Sp. 78. — Meyer ( I . ) , Das große Conuersations, Lerikon für die gebildeten Stände (Hildburg« hausen. Bibliographisches Institut, gr. s".) Zweite Abthlg. Bd. VI I I , S. 172. Nr. 3. — Riegger, Statistik von Böhmen. Heft VI I , S. 109 u. 112.^ j — 21. Wenzel Schwarz. Pianist und Compositeur der Gegenwart, von dem außer einer großen theoretisch«prak< tischen Clauierschule, welche nach den besten Mustern der Neuzeit bearbeitet ist und wo« uou der erste Band in 6 Abtheilungen voll» ständig, vom zweiten Bande die Abtheilun« gen 1—3, sämmtlich im Selbstverläge des Autors in Wien 1363—1868 erschienen sind, mehrere Gesangs» und andere Compositionen herausgegeben wurden, so z.B.: „Frühlings, knospen. Eine Reihe progressiver Tonstücke für Pianoforte zu 2, 4 und 6 Händen" (Wien 1863), 6 Hefte, Ox. 31. einen Marsch, eine Polka, einen Iagdmarsch und ein Namens, tags., Weihnachts' und Neujahrslied enthal. iend; — „Fünf Lieder", Ox. 33: Von der Heimat. Gedicht von H. u. Hagendorf („Dort liegt im Abendsonnenschein") — Ti« rolers Abschied („Ihr Berge. lebt wohl") — Des Schäfers Adendlied. Gedicht von Wal. ter („Einsam lag ein Hirt im Thale") — Gedicht von Heine („Mädchen mit dem rothen Mündchen") — Sterntrost. Gedicht von F. Naumann („Du schöner Abendstern"); siQbikQts)") Op. 34; — „Sechs Lie- der ohne Worte". Ox. 35. Schtvllrzbllch, Franziska (Sänge- r in , geb. zu Löbau in der sächsischen Oberlausitz um das Jahr 1826). Aus einer Familie, in welcher musikalisches Talent vorherrscht. Im Alter von fünf Jahren soll sie vom Blitze getroffen wor- den und nur betäubt, sonst unversehrt geblieben sein. Wahrscheinlich war es kein unmittelbarer Blitzschlag, der sie getroffen. Auf einer Reise, welche, Franziska mit ihrem Vater nach Leipzig unternahm, wurde der bekannte Gesangslehrer Poh. lenß auf das schöne Organ des Mäd- chens aufmerksam und ruhte nun nicht, bis dasselbe der musikalischen Ausbildung übergeben wurde. Sie kam nun in das eben unter MendelSsohn-Barthol- d y's Auspicken gegründete Leipziger Con» servatorium, wo sie eine Freistelle erhielt und nach zweijähriger Ausbildung als Sängerin in einem Gewandhaus-Con« certe zum ersten Male auftrat. Nun be» trat sie im Herbste 1846 im Leipziger Theater als Margaret ha in den „Hugenotten" zum ersten Male die Bühne. Nach anderthalbjährigem En- gagement ging sie nach Dresden, wo sie ws 1849 blieb, worauf sie für das k. k. Hof-Opernrheater nächst dem Kärnthner« thor gewonnen wurde und daselbst einige Jahre der Liebling des Publicums war. I n Rollen als Königin der Nacht, Constanze, Zerl ine, Prinzessin von Navarra u. a. war sie durch ihren geschulten Gesang mit lieblichster Stimme- und die Grazie ihreS Spieles, wobei ihre wahrhaft höchst unmuthige Erscheinung ihr sehr zu Statten kam, besonders aus» gezeichnet. Später, wenn Herausgeber nicht irrt, wurde sie Mitglied der Mün» chener Hofbühne, wo sie noch im Jahre 1864 sich befand. Allgemeine Theater<Zeitung, heraus» gegeben von Ad. Bäuerle (Wien, gr. 4".), 46. Jahrgang (l852), Nr. 116.- „Franziska Schwarzbach". — Porträte. 4) Unterschriftr Franziska Schwarzbach. Cd. Nath äsi... 215
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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