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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
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Schweiger 360 Schweig hofer Herr Amand, denn die von Johannes Nord, mann redigirte, im Verlage bei Zamarski inNien herausgegebene,, Neue i l lustr irte Zei tung" brachte im Jahrg. 1875. Nr. eine Zeichnung: Der slavische Nationaltanz „Rolo", nach einer Skizze von Schweiger« Lerchenfeld, welche W. Frey in Holz geschnitten hat. Meine Bemühungen, Nahe, res über Freiherrn Amand zu erfahren, selbst eine Anfrage bei dem wohllöblichen Secretariat der k. k. geographischen Gesell, schaft in Wien blieben resultailos. Wappen. Quadrirter Schild mit Herzschild. Herzschild: in Gold eine rechtsgewendete natürliche Lerche, die auf einem grünen Hügel sieht. Hauptschild. 1 und 4: von Silber und Roth schrägrechts getheilt, mit einer auf einem dreifachen grünen Hügel an ihrem grünen blättrigen Stiele stehenden blauen vollen Rose; 2 und 3: von Schwarz und Gold schräglinks getheilt, darin der freiledige Oberleib eines einwärts gekehrten wilden Mannes, welcher den Zeigefinger der Nechren auf den Mund legt und die Linke in die Hüfte setzt. Noch sei hier des Salzburger Domcapitulars Stephan Schwaiger (geb. zu Kössen in Tirol am 26. April 1812, gest. zu Salzburg 23. December l873) in Kürze gedacht, als eines Priesters, von dem sein Nekrolog be< richtet, daß er „als Seelsorger die höchste Achtung, Liebe und ein ungewöhnliches Ver< trauen bei Laien und Priestern, bei schlichten Leuten und Personen der höchsten Stände genoß; daß er neben reichem Wissen, nament» lich aus dem Gebiete der Geschichte, der Dogmatik und des canonischen Rechtes, eine eiserne Willenskraft und die Seldstverleug« nung eines Heiligen besaß". s^Salzburger Kirchenblatt (4°.) <8?3, Nr. 32.) Schweighofer, Johann Michael (Schriftsteller, geb. zu Gratz am 24. August 1733, gest. zu Wien im Jahre 1812). Besuchte die unteren Schulen, die Humanitats« und philoso« phischen Classen in Gral) und begab sich sodann nach Wien. um dort die Rechte zu hören. Nach deren Beendigung wid« mete er sich dem Agenturgeschäfte und wurde Hofagent bei der ungarischen und siebenbürgischen Hofkanzlei. Spater trat ^ er in die Dienste des Herzog's Albert von SachseN'Tefchen. Vorzüglich war es der Handel und besonders jener Oesterreichs, auf den er sein Augenmerk richtete und über denselben nebst ande» ren mehrere Schriften veröffentlichte. Die Titel derselben sind: „Grösse der Handlung unter Jaseph II. nebst meinen Bedanken nun der neuen Handlnng ank deu schwarzen Neere« (Wien 1782); — „Voll. kommener Atüass gegen Gqbel's Frage: Was istAblass?" (ebd. 4782 sHeubner^. 8".); — „Wettstreit zwischen dem Angurten und Pmter" (ebd. 1782, Gerold ^Barth in Leipzigs, 8^.)', — „Versuch über den gegen- mörtigen Anstand der österreichischen Seehanii- lung" (Wien 1783. Kaulfuß, 8o.); — „Einleitung zur Uenntniss der stalltsverlassnng der uereinigten Königreiche MaraKKa nnd Fez" (ebd. 1783. Kaulfuß, gr. 8".); — „Nl> Handlung uon dem Ollmmrrz der österreichischen stauten" (ebd. 1783, Kaulfuß, gr. 8".); — , Patrintische Nrmerknngen über die Aul- Hebung der Vribeigenschatt in Tngnrn" (Wien 1786. Ghelen, 8".). Außerdem gab er die folgenden zwei periodischen Schriften heraus: „Ner politische Zuschauer, eine Fart- Setzung des Frenndes angenehmer und nützlicher Kenntnisse", wovon (bei Ghelen in Wien) in den Jahren 1737 und 1788 drei Bände erschienen sind, und „Wöchentliche Beiträge zur Geschichte des gegenwärtigen Feld- zugrs", welche, gleichfalls bei Ghelen 1788 erscheinend, mit zwölf Heften abge» schloffen waren. Schweighof er zahlte zu den verdienstvollen Männern der Io« sephinischen Periode, denn die „Oefter. reichische Biedermanns'Chronik" (Frei. heitsburg 1784) gedenkt S. 181 seiner als , eines patriotisch denkenden jungen Mannes, der durch gemeinnützige Be- mühungen sich auszeichnet und besonders durch seinen herausgegebenen „Versuch über den gegenwärtigen Zustand der
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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