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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32
Seite - 376 -
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Seite - 376 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Band 32

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Schwer 376 Schwerdling eine Rosa Schweninger. 1. Schw. stellte im österreichischen Kunstverein im März 1871 eine „Aphrodite" (l50fl.) aus; — 2. C. N . Schw. ebenda in der October« und November'Ausstellung 1872 zwei Genre- bilder: „Vor dem Spiegel" (300 si.) und „Im Park" (300 fl.); — endlich 3. Rosa Schw. gleichfalls zwei Genrebilder, und zwar im Juni 1872.- „Noch zu heiß" (200 fl.) und im Jänner 1873: „Die Toilette" (400 fl,). in der Kunsthalle der Wiener Weltausstellung ein verkäufliches „Genrebild" und ebenso in der Mai-Ausstellung 1873 im Wiener Künst. lerhause ein „Genrebild" (130 fl.). Gegen, stand und Behandlung der Bilder von C. N. und Rosa Schweninger laffen vermuthen, daß wir es hier nur mit einer Künstlerin zu thun haben. Die Bearbeitung der Artikel über die Maler Schwemminger und Schwen» ninger zeigte dem Herausgeber dieses Wer» kes wieder genug deutlich, wie Vieles die so kostspieligen Kataloge der Kunstausstellungen in ihrer Redaction noch zu wünscheil übrig lassen. Ich sage „kostspielig" ich besitze in meiner Bücheisammlung keinj o theures Werk, als die „Kunstkataloge". Welch ein prächtiges Hilfsmittel aber für spatere Kunstforscher würden die Kataloge bilden,' wenn sie mit Genauigkeit und Sorgfalt und nicht, wie es leider der Fall, mit einer Sorglosigkeit ohne Gleichen redigirt würden. Schwer, Joseph ( S t i l l l e b e n , maler, Geburtsort und Jahr unbe- kannt). Lebte und arbeitete in den Iah» ren 1820—1830 in Wien. wo er auch zeitweilig in den Iahres-Ausstellungen in der k. k. Akademie bei St. Anna in Wien seine in Oel gemalten Stillleben, todtes Federwild, ausstellte, und zwar im Jahre 1820: „Zluerhahn nnd verriebene Vögel"; — 1824: „OMe5 NMpret in einer TllndHchllkt"; — 1828: „Geilügel"; — 1830: „Guktl5 Federwild mit JagdrequiZiteil". Nach dern Jahre 1830 ist der Künstler, dessen Arbeiten auch sonst nicht vorkom- men, verschollen. Kataloge der Iahres.Ausstellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien (8".) I82tt, S. 17. Nr. 403; 1824. S. 2l. Nr. l i2 ; 1828, S. 13. Nr. 15; 1830, S. l7. Nr. 22. Schwerdling, Johann Nepomuk (ge« lehrter Theolog, geb. zu Wien am 16. Juni 1758, gest. zu 3inz am 19. Februar 1833). Die philosophischen, juridischen und theologischen Studien beendete er an der Wiener Hochschule, an welcher er auch im Jahre 1813 den juridischen Doctorgrad erhielt. Im Jahre 1779 trat er in das Stift der regulirten Chorherren zum h. Augustin in St. Pol« ten, erlangte in demselben im Jahre 1783, ein Jahr vor Aufhebung deS Stiftes, die Priesterweihe, worauf er als Curat an der Hauptpfarrkirche in Wie« ner-Neustadt angestellt wurde. Im Jahre 1783 wurde er Ehrendomherr von Kö< niggratz, ging im Jahre 1790 nach Agram, wo ihn der Bischof daselbst zu seinem Secretär ernannt hatte, aber schon im October genannten Jahres erfolgte seine Ernennung zum Professor der Paftoral- und Moral'Theologie an der königlichen Akademie zu Agram, wo er im folgenden Jahre auch deutscher Pre« diger an der dortigen Kathedrale wurde. Im Jahre 1798 zum Stadtpfarrer in Efferding in Oberöfterreich ernannt, be- rief ihn im Jahre 1811 der Bischof von Linz als Consistorialkanzler unmittelbar in seine Nähe, worauf er Domherr an der Kathedrale, Consistorialrath daselbst, dann obderennsischer Regierungsrath und Referent in geistlichen Sachen wurde. Nach einigen Jahren, in Würdigung sei« ner verdienstlichen Wirksamkeit bei der obderennsischen Regierung, als Regie< rungsrath jubilirt, starb er zu Linz im Alter von 75 Jahren. S. hat als Schriftsteller in mancherlei Richtungen erfolgreich gewirkt. Die Titel seiner Schriften find: „Ratechltischer Unterricht nun den Wichten gegen den Ailbegkürsten" (Wien 178.), unter dem Pseudonym seines Namens »Anagramms Gschwindl er,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Band 32
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schrötter-Schwicker
Band
32
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
406
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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