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Schwicker 380 Schwicker
den. Die Titel derselben sind: „<7am .
, o. i.
Johann Bohumysl (etwa Gottdank),
eine sittliche Original-Erzählung (Prag
1823, Straschiripka); — ^^ckm^H a
d. i. Edmund und Belina u. s. w. (Kö
niggrätz 1832, PosMl. 8".); — „^?
äma. ^ül?oä«z" u. s. w., d. i. Albina
(Prag 1842. W.Heß, 8o.); — ^6?s
^ /?7ov?'. MvoH?!/" u< s. w.. d. i. Helene
von Iglau (Prag 1841. 8».); — ^
/ios?av al ^a^ö^?^K") d. i. Blahoslaw
und Waldburg (Prag 1331. 8°.); —
„<3^aVi^ o?' aTlsö.' /'cxFV^snsa" ^ d. i.
Slavibor, oder das untergeschobene Kind
(Prag 1842, Heß, 8".)-. — ^Hla?-^
pou-in/H B iivaTiäeiöTlo Lio^sii") d. i.
Marcel, der Pilger aus dem 12. Jahr.
Hunderte (Prag 1843. 8o.)'. — ^ ^ s -
ssn.s<?") d. i. Der Findling u. s. w.,
2 Theile (ebd. 1844. Heß, 8o.); —
„^avMa ^7-^ / ciovo^/ls", d. i. Ein
Spielbuch (Prag 1839). Ein ihm von
Hg. im „ZiovrM" zugeschriebenes An
dachtsbuch: „Der Kreuzweg" soesta. ki i -
2ova) (Prag 1836, erzbischöfl. Druckerei,
8".) ist nicht von obigem Anton Ale-
xander Schwichlik. sondern von I .
Schwichlik (Zvihlik).
8iovi!ik NHüöu^. I^säalctoi' Dr. I'i'ÄNt.
I>aä. Nisßsr, d. i. Conoersations«3erikon.
Nedigirt von Dr. Franz Ladisl. Nieger
(Prag 1559. I . L. Kober. 3er. 5".) Bd. 2X,
S. 224.
Schwicker, Johann Heinrich (Schul,
mann und Schriftsteller, geb. zu
Neu-Bessenova im Temeser Comi-
täte 28. April 1839). Studirte im elter-
lichen Hause, dann in der Realschule und
Lehrerbildungsanstalt in Werfchetz, erhielt
1836 die Befähigung als Hauptschul-
lehrer und machte 1863 die Prüfung für
das Professorat auS deutscherSprache und Literatur, Geographie und Geschichte.
Anfänglich Lehrsupplent in Werschch.
ward er dann als selbstständiger Lehrer
in Cftkova (1837) und Groß-Becskerek
(bis 1869) bedienstet. Im letztgenannten
Jahre berief ihn der damalige ungarische
Unterrichtsminister Baron Joseph Eöt.
vös zum Director des Central-Muster«
Lehrerseminars nach Ofen und im Jahre
l871 wurde er zum ordentlichen Professor
für deutsche Sprache und Literatur am
kön. Obergymnasium in Pesth ernannt.
Seit 1873 ist er außerdem für dasselbe
Facb Docent am kön. Ioseph-Polytech«
nicum ebendaselbst. S. hat neben einer
vielfachen Wohlthätigkeit sich schon früh<
zeitig (seit 1837) mit literarischen Arbei<
ten beschäftigt. Seine schriftstellerischen
Leistungen sind theils belletristischer,
theils pädag og isch « didakt i scher,
theils publizistischer und theils h i«
storisch-wissenschaftlicher Art. Die
belletristischen Arbeiten erschienen- in ver«
schiedenen Zeitschriften, als im „Illustrir-
ten Haus« und Familienbuch mit Far«
bendruckbildern" (Wien), in den „Muße.
stunden", in „Weste rmann's Monats»
heften", «Heinrich's Monatsheften"
u. s. w. Auf dem Gebiete der Pädagogik
und Didaktik ist S. einerseits durch die
von ihm redigirten Schulblät ter,
andererseits durch seine Schulbücher
thätig. Von 1868 bis 1872 redigirte er
den „Ungarischen Schulboten", seit 1873
die „Ungarische Schulzeitung" und nebst«
bei seit 1873 auch ein Schulblatt' in un<
garischer Sprache: „ I 'anü^i Niraää"
(Schulbote). Seine Schulbücher erfreuen
sich großer Verbreitung; es sind folgende:
„Deutsche Sprachlehre" (Wien, 3. Auflage
1875); — „Nie bürgerlichen Rechte und
Wichten" (aus dem Ungarischen des I .
Környei) (Budapest, 2. Aufl. 1873);
— „Geographie van Vngarn" (Budapest
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schrötter-Schwicker, Band 32
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Schrötter-Schwicker
- Band
- 32
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1876
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 406
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon