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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Band 34
Seite - 131 -
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Seovaud und Johann Qualbert V lk'S „Handbuch der prov.Concurs'Ordnung für Ungarn" ^Bd. X I I , S. 428) noch anzuführen: „Ueber die Beweiskraft deS Geständnisses von einem Pflegebefohlenen im Civil> proceffe" Md. IX , S. 333^, — „Bei träge zur Literatur des Sonderrechtes der Siebenbürger Sachsen" sBd. XI I S. 238^, — „Die legislative BeHand lung von volus und OuIpH in den neue- sten Strafgesetzbüchern Deutschlands" ^Bd. XIV, S. 23^, und „Ueber die cul pose Crida" <M. XV, S. 161^. Noch fei bemerkt, daß Dr. S entz viele Jahre hin» durch Redacteur des „Siebenbürger Bo> ten" war und dessen standiger Mitarbei' ter geblieben ist, nachdem er die Redac» tion niedergelegt. Traufch (Ios.) , Schriflstellel-Lexikon oder biographisch<literarische Dentblättel,- der Sie- benbürger Deutschen (Kronstadt t87l, Ioh. Gott, gr. so.) Bd. I I I , S. 296. Seotmud de la Naftide, Franz Friedrich Freiherr (k. k. General« Ma jo r und Ritter deS Maria Theresien-Ordens. geb. zuAvignon in Frankreich am 3. August 4739. gest. zuWien 23. December 1838). Ein Sohn Peter's von Seovaud de la Bastide, ehemaligem Präfecten der Stadt Dath im Hennegau, aus dessen Ehe mit Therefe geborene von Tente- nier. Im Adelsdiplom und sonst noch öfter erscheint er als Scovaud de la Bastide, im Maria Theresien^Ordens» Diplom ist er Scoveaud geschrieben. Jedoch nach seiner eig enen, im Adels- archiv öfter vorkommenden Unterschrift, wie auch nach seiner Visitenkarte erscheint er deutlich alsSeovaud de laBastide, daher er auch in dieser Schreibart hier aufgeführt erscheint. Franz Friedrich . trat am 26. August 4776 als Cadet in das k. k. Infanterieregiment Baron Vierset Nr. 38, rückte im Jahre 4777 zum Fähnrich, 1782 zum Unterlieutenant, 1789 zum Oberlieutenant. 1794 zum Hauptmann. 1805 zum Major. 1809 zum Oberstlieutenant vor. trat 1811 Wunden halber mit Obersiens'Charakter w den Pensionsstand, übernahm aber 1814 und 1813 zu Parma die Stelle eines Stadt, und Militär-Commandanten, kam alsdann als Platz.Oberst nach Wien. worauf er im Juli 1831 sich bleibend auS der activen Dienstleistung zurückzog, bei welcher Gelegenheit ihm der Kaiser den General'MajorS-Charakter aä kono- rs8 verlieh. S. hatte während dieser nahezu 40jährigen Dienstzeit neunzehn Feldzüge, u. z. jene der Jahre 1778, 1779, 1784, 1783, 1787. 1788. 1789. 1790, 1791. 1792, 1793. 1794. 1793. 1796. 1797. 1799. 1800. 1803. 1806. 1809 mitgemacht, und mit Uebergehung mehrerer kleiner Gefechte in 23 Schlachten mitgekämpft. Bei mehreren Gelegen- heiten aber hatte er Beweise ungewöhn» licher Tapferkeit, verbunden mit großer Umsicht, gegeben und sich so das höchste Ehrenzeichen der kaif. Armee, den Maria Theresien»Orden, erkämpft. So stand er als Oberlieutenant 1787 gegen die niederländischen Insurgenten im Felde. Von dem commandirenden General o'A l« ton zu mehreren geheimen Sendungen verwendet, hatte er dieselben mit großem Tacte ausgeführt. So hatte er die Auf« gäbe. jene. Aebte, in deren Abteien die Revolution durch geheime Zusammen- künfte der Aufständischen und andere Mittel genährt wurde, aufzuheben, und in der That bemächtigte fich S.. ohne Aufsehen zu erregen, vier solcher geistlicher Häupter und brachte sie in sicheren Ge- wahrsam. Ein andermal besorgte S. die Bergung der Universitätsbibliothek und Archive von Löwen nach Brüssel in 180 Wagen mit nur 120 Mann Be»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Seidl-Sina, Band 34
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Seidl-Sina
Band
34
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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