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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Band 34
Seite - 143 -
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Seite - 143 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Band 34

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Bernhard Karl 143 Sersnyi. Emench der Familie ist aus der angeschlossenen Stamm» tafel ersichtlich. s^a^T! c?s Hla^isnös^ (^a?i- <?l's<?«5). <3wrio2a lama, nobi1i32img,s et anti- eolisota, ex äiversiä vetu5ti35imi8 äoaumsn- ti5 etc. (I.wcii K'80, Fol.) — GroßeS vollständiges (sogenanntes Zedler'sches) Universal.Lexikon (Halle und Leipzig. Ioh. Heinr. Zedler. kl. Fol.) Bd. XXXVII , Sp. 347—333. sDaselbst ist auch eines Manuscriptes gedacht: „Kurtz,', doch bewährte Genealogie der hochgräftichen Sersnyi'schen Familie", das allem Anscheine nur ein Aus' zug des obgedachten Calin'schen Werkes ist.) — d'Elvert (Christian v.) Notizenblatt der historisch.statistischen Section der k. k. mähr.' schles. Gesellschaft zur Beförderung des Acker« daues. der Natur« und Landeskunde (Brunn, Rohrer. 4".) 1869. Nr. 5- „Zur mährisch, schlefifchen Adelsgeschichte. XXVII . Die Grafen Sersnyi." sBisher der vollständigste Artikel über dieses Geschlecht, ohne jedoch in die Filiation der einzelnen Zweige das ge< hörige Licht zu bringen.) — Kneschke (Ernst Heinrich Prof. Dr.), Deutsche Grafen, Häuser der Gegenwart (Leipzig 4854, T. O. Weigel. s°.) Bd. I I I , S. 364. — Oester« reichische Nat iona l < Encyklopädie von G rä ffer u. Czikann (Wien 1837. 80.) Bd. V, S. l9. — ?/a^ 5/vck7^, ülHF^r- i, d. i. Die Familien Ungarns rnit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1860, Moriz Näth,8«.) Bd.X, S. 157. — Gothai» scheS genealogisches Taschenbuch der gräfl ichen Häuser (Gotha, I . Perthes. 32».) 46. Jahrg. (l873), S. 787. — Histo. risch »Heraldi sch es Handbuch zum genea« logischen Taschenbuche der gräflichen Häuser (Gotha 1835, Just. Perthes, 32°.) S. 913.) Einige hervorragende Sproßen des Grasen- Hauses Serönyi. 1) Vernarb Kar l Graf S. lebte im t8. Jahrhundert und ist ein Sohn des Grafen Anton Amat und Fran< ziSka's Gräfin Wald st ein. Der Graf diente in der kaiserlichen Armee und wurde als Capitän im Infanterieregimente Platz Nr. 43 1737 in der Schlacht bei Banialuka von den Türken gefangen, nach Seraglio, einer Stadt in Boönien, geschleppt und dort zwei Jahre in schwerer Haft gehalten, bis er in Folge des 1738 zwischen dem Kaiser und der Türkei geschlossenen' Waffenstill« standes Ende genannten Jahres ausgewech. selt wurde. Früher waren dem Pascha von Bosnien, wenn er den Grafen freigeben wolle, 10<W Stück Ducaten angeboten wor- den; der Pascha aber, in der Hoffnung, ein größeres Löfesteld zu erpressen, hatte den An- trag abgelehnt, und nun mußte er ohne Lose. gelo den Grafen freigeben. ^Großes «oll. ständiges (sogenanntes Zedler'sches) Universal»Leri kon (Halle und Leipzig. Ioh. H. Zedler. kl. Fol.) Bd. XXXVII, S. 3Z4.) — 2) Gmerich S. lebte um den Anbeginn des 14. Jahrhunderts. Er er» scheint nicht auf unserer Stammtafel, di? erst mit Andreas von Sersny i , der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts lebte, anhebt. Der ungarische Geschicht« schreiber Pa lma schreibt aber ihm die Rettung eines gegen die Türken in den Kampf ausgezogenen, aber gefangenen Kö» nigs Ot to von Bayern, 1308, zu. Dafür hätte Ot to seinem Retter vierzig Herr< schaften und das Wappen (s. d.) verliehen, welches die Familie heute noch führt. Waj« lath (Joseph Graf) Geschichte der Magyaren, 2. Aufl.. Bd. I I , S. 7. — 5a/m« (<7«7-. F>a?l?.) 8Veciin6ii NsraläicHe HuuFai'ias NtzFni ki-ovilieiaruiQ 55odiUunia.u,« scuta ooiuxloeteuL (Viennae 1?6t, 40.), x. 116.) — 3) Franz (I.) Sersny i lebte in der zweiten Hälfte des 46. Jahrhunderts. Er war ein Sohn des Andreas, Erbherrn von Boldok, und der einzige von sechs Söhnen und einer Tochter, der den Stamm fortpflanzte. Von Franzens Brüdern waren Timotheus. Stephan und Michael tdeils jung, theils unvermält gestorben. Franzens Bruder Andreas zeugte wohl mit Anna, eincr Tochter des Komorner Commandanten B es anin i , zwei Söhne, Peter und Pau l , aber Ersterer blieb un< vermalt, und des Zweiten Ehe mit Elisa» beth Gräfin Czobor war wohl mit einem Sohne Nikolaus gesegnet, der aber im Jünglingsalter starb. Paul selbst ist bei Horosk im Felde gegen die Türken geblieben. Tragischen Ausgang aber nahm die Nach» kommenschaft des jüngsten,Sohnes S imon, der mit Hedwig von Nyäry vermalt war. Diese gebar ihm zwei Söhne, Stephan und Georg, von denen Letzterer den Erste, ren. mit ein ein Dolche töotete, worauf der Mörder aus dem elterlichen Hause floh und nie wieder zurückgekehrt war. Abweichend von dieser Darstellung, erzählt d'Elvert in seinem „Notizenblatc" 1369. Nr. 3. S. 32
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Seidl-Sina, Band 34
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Seidl-Sina
Band
34
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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