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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Band 34
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) Joseph 4 äft Sermage^ Karl Johann Peter Volker im Kriege, ist unmittelbar nach seinem Tode erschienen. (de Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1778. von Trattnern, 8". I. Bds. 2. St., S. l40. — H>se5 <Vea sam.) I.a 5-anss litterairs... äs 1771—i?96 (Ilkmdonl^ t80., V H. Hoikmaun, 80.) "lomo 3ms, p. 268, gupMineut, x. 428 ssconäs 8uz)pl6M6Qt, p. 482. Sermage von TzomszedvHr, Joseph Graf (Domherr deS Agramer Capi tels, geb. in Agram 10. Mai 1739. gest. ebenda 3. nach Anderen 7. Juni t833). Ein Sohn des Grafen Peter Troy l lo , den wegen seines sanften, stil« len Wesens die Eltern für den geistlichen Stand, wohin ihn auch eigene Neigung zog. bestimmten. Nachdem er im Agramer Convict den ersten Unterricht erhalten, in Tyrnau die philosophischen Studien beendet, wurde er nach Rom geschickt, " und dort im apollinarischen Collegium für den geistlichen Stand vorbereitet. Dort erlangte er das Doctorat der Theo- logie, kehrte darauf in sein Vaterland zurück, und wäre bereits 1780 — also mit 21 Jahren, was doch nicht recht glaublich ist — Stadtpfarrer in Agram gewesen. Auf dieser Stelle widmete er sich mit aller Sorgfalt der Seelsorge, wurde 1793 Domherr des Agramer Domcapitels, alsdann Abt. und als solcher 1797 Regens des dortigen bischöflichen Convictes. Die Umsicht, mit welcher er die Institute leitete, lenkte die Aufmerksamkeit des Kaisers FranzI . auf den Prälaten, und. um ihm Gelegenheit zu geben, seine erfolgreiche Wirksamkeit in weiterem Kreise zu erproben, über- trug er ihm im Jahre 1812 die Schul« Oberaufsicht des Agr^mer Districtes, in. dem er ihm zum Oberstudiendirector des« selben ernannte. Der Graf versah dieses Amt über zwei Decemnm bis an seinen Tod, legte hingegen, da ihm seine physi. schen Kräfte keine Ueberbürdung gestat- teten, das ihm schon früher verliehene Amt eines Lectors des Domcapitels frei» willig nieder. I n den wissenschaftlichen Kreisen Agram's hat sich die verdienstvolle Thätigkeit des Grafen, der mit solidem Wissen Sanftmuth. Wohlthätigkeit und ^ftfreundfchaft verband, im guten An« denken erhalten. Die Ausschmückung der königlichen Akademie daselbst, wie jene der Iesuitenkirche hat er aus eigenen Mitteln besorgt, und eine bleibende Erinnerung schuf er sich durch die Grün« düng der Bibliothek an der dortigen Akademie, die er selbst in nicht unansehn« licher Weise bereicherte. Porträt. Unterschrift: ^056i)bu,5 Ooines Isr- maFS I (Üauonions AasradionsiL et stucNo- ruin z Direetai'. Unter dem Bildrande: „^6?'<F. F«7'0 cks ^l'tlF6?li?o?/ Qti v/vtt»l eis/, et s5uh). 5aso?li'i 2s27". (8".). Seltenes Blatt. Sermage von SzomszedvHr, Karl Johann Peter Graf (Staatsbeam« er und Poet, geb. zu Agram 24., a. A. 23. Februar 1793, gest. 13. August 83l). Ein Sohn deS Grafen Peter Johann S.. aus dessen zweiter Ehe mit Kathar ina Grasin NadaSdy. Der Graf erhielt eine sorgfältige Erzie- hung im Elternhause, welche nach der Sitte jener Tage ein emigrirter französi« r Abbö le!tet^,wobei, freilich auf Kosten manches Anderen, doch eine vollkommene Kenntniß des Französischen erzielt wurde. Klf Jahre alt. verlor er seinen Vater durch en Tod und erhielt nun einen Stiftungs» latz in der Wiener Thelesianischen Nit- erakademie. wo er anfänglich Mittel» mäßige Fol.lschrit.te machte, später aber nter Anleitung eines PrießerS der from- men Schulen, Christian Ru b esch, sich insbesondere für die schöngeistige Rich» erwarmle und m derselben sich auch
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Seidl-Sina, Band 34
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Seidl-Sina
Band
34
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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