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itz) Karl 174 Seyffertih) Georg Rudolph
neuerdings wieder nach Deutschland
hineinzuzwängen." Seine Gegner er»
wiederten nun auf diese Rechtfertigung,
daß die oben erwähnte Stelle „deutsche
Nationalität" in den betreffenden Statu-
ten sich gar nicht befinde, sondern daß
darin nur von „deutschem Geiste" im
Gegensahe zum „ultramontanen Geiste"
die Rede sei. Freiherr uon S. ist seit
2 l . Juni 1831 mit Gmi l ieDo rothea
geborenen Gysi auS Zürich vermalt.
Sein. wie der heutige Familienstand der
österreichischen Linie ist unten in der
Stammtafel dargestellt.
Hakn (Siqmund), Reichsratbs-Mmanach Mr
die Session 4867 (Prag 186?. H. Carl,
I . Satow. s".) T. 145.
Zur Genealogie der Freiherren von Seyssertitz.
Die S. sind ein altes, ursprünglich preußi.
scheS Adelsgeschlecht, das in der ersten Hälfte
des <7. Jahrhunderts nach Sachsen kam.
Der Erste, der über die Familie ausführliche
Nachrichten bringt, ist A. W. Bernhard von
Uechtritz in seinem Werke: „Diplomatische
Nachrichten von adeligen Familien" (Leipzig
1793 u. f.. 8".). drr im dritten Bande,
S. 22l—235. das ganze freiherrliche Diplom
und Auszüge aus den Kirchenbüchern zu
Staucha, WeiStrup, Ahlsdorf und Glaubitz, aus den Jahren 1398—«78« mittheilt. Die
fünf Söhne Georg Nudolph's von S eyf.
fertitz. Hrrrn auf Staucha. Goldhausen
und Loben, und dec 5aöine Christine von
Löcßeritz, nämlich Nudolph Gottlob, kön.
polnischer und kursächsischer geheimer Rath
und Trabanten'Hlluptmcum (gest. 1740); —
Hans Adam, kön. polnischer und kursächsischer
General.Lieutenant (gest. I73l); - Georg
Haubold, kursächsischer Kaminerherr und
Oberstlieutenant; — Adolph, königlich polni«
schcr und kursächsischer Oberküchenmeister
(gest. l74i). und Georg Rudolph, Hessen»
kasselscher Imanterie'Oberst. erlangten mit
Diplom im k r^sächsischen NeichS-Vicaliate
6äo. 9. September 17ll den Freiherrn^
stand. Die nunmehrig österreichische Linie
möchte wohl von Georg H a u b o ld's Frei-
Herrn von S. Urenkel, dem königlich bayeri-
rischen Major im 13. Linien'Infanterie<
Regiment?, Kar l Ludwig Freiherr-von S.,
ihren Ursprung ableiten und aus Bayern
nach Tirol gekommen sein, wo sie gegen-
wärtig seßhaft ist. Den heutigen Familien-
stand der österreichischen Linie stellt die
Stammtafel dar.
en. Schild der Länge nach und rechts
quergetheilt mit Herzschild. Dieses ist silbern
und qu?rgetheilt, zeigt oben drei wlhe Quer-
balken und unten eine goldene Lilie Im
rechten obeien Felde zeigt sich in Gold ein
aufwachsender. rechtsgekehrter, geklönter,
schwarzer Löwe; im rechten unteren Felde
Stammtafel der Freiherren von Seyfferlih.
(Desterreichische — katholische — Linie.)
Karl Maria Zss. Leop. lS.
geb. 17. Februar 1823.
Emilie Dorothea geb. Gysi.
Karolina Magdalena
geb. 2, October ged. 2-_>. April
1833. 1857. Karl Joseph,
k. k. Iäger>Hauptmann.
19. August 1821
Nosa
geb. 29. August
l8«2 Maria
geb. 6. August
1861.
Theo bald
geb, 19. Jänner
1836 Vustav
geb. 15. August
1862.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Seidl-Sina, Band 34
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Seidl-Sina
- Band
- 34
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1879
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 402
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon