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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Band 34
Seite - 176 -
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Seyfried) Ferdinand 476 Seyfried) Ignaz derer" zurückgezogen, sammelte er seine Erinnerungen, die, wie er im Vorworte selbst bemerkt, das Ergebniß eines beinahe fünfzigjährigen, fast täglichen Besuches der Wiener Theater sind. Sie erschienen als: „Nnck.5ÜM in das Ghlllterlrben Men'5 seit den letzten iünkzig Jahren" (Wien 1864. Selbstverlag des Verfassers, 8".) im Drucke. Sie enthalten durchaus Er- lebtes oder Gesehenes und als auf Wahrheit bafirt. konnten sie auch dem Autor dieses Lexikons mitunter als Quelle dienen. Ferdinand S. ist ge- storben, aber dieTheaternotiz. welche inSey frled ihren Zieh» und Pflegevater anerkennen muß. wird wohl fortleben, doch nicht mehr in dieser Ueppigkeit, Mannigfaltigkeit und Unantastbarkeit, wie unter S.'s Feder. — Ein Bruder Ferdinand's, Heinrich, trat nach jenes Ableben in die beim ,Wanderer" ent- standene Lücke eines Theater^Notizschrei- bers und blieb bei dem Blatte, bis das- selbe von der polnischen Partei erworben und für deren Zwecke zu Tode redigirt wurde. Heinrich S. war auch längere Zeit — und ist es vielleicht noch — ständiger Correspondent der „Berliner Theater-Chronik". Hoffinqer (I. Ritt.o.), Oesterreichische Ehren« halle (Wien l866, Schwaiger u. Co.. gr. 8°.) ^Separataddruct auö dem Volks, und Wirth» schaftS.Kalender für !867) Bd. I I I (l863), - S. ?9. — Neue freie Presse (Wien. Fol.) liiUo. Nr. 4,2: „Zwei Wiener Kriti. krr" j^Adami und Seyfried). — Wiener Äbendpost (Beilage der amtlichen Wiener Zeitung) <863. Nr. 232. in der „Kleinen Chronik". Tie Seyfried sind eine deutsche Beamtenfamilie und erhielten den Adel im Jahre l78l, i„ welchem er mit Diplom vom 23. Jänner dem Kanzler des Gotteshauses Salmcmnsweiler. Johann Wil l ibald 2 ey. f r ied. mit dem Prädicate Edler von ver- liehen wurde. Von Johann Wi l l iba ld stammen vier Söhne: Wil l ibald Edler r»on Sryf r ieb (geb. l766). großherzoglich dadi. scher Iustizamtmann zu «Valem; — Gugen Edler von S. (geb. 1768). fürstlich Thurn- und Taris'scher Hof. und Iustizrath in Regensdurg ^in die Adelsmatrikel des König» reiches Bayern eingetragen'!; — Joseph Edler von S. (qeb. l767), fürstlich Hohenloben» scher Hofrath und Vater der beiden folgenden Ignaz und Joseph Ritter uon S.; — Johann Vaptist Edler von S. (geb l775). früher markgräflich badischer Kammcrrath, dann aioßherzoglich dadischrr aeheimer Hof- raih. Teyfried, Ignaz Ritter von (Co m- positeur. geb. in Wien, nack seiner eigenen Angabe am lo. August 1776, gest. ebenda in der Nacht vom 26. auf den 27. August 184!). Ein Sohn IosepH'S Ritter von S:, Hofrathes des Fürsten von H oh en lohe« Schi l l ings- für st, ein Bruder des Redacteurs des „Wanderer". I o sep h Nitter von S. ss.d. S. 188^, und ein Oheim des Ferdi» nand ss. d. S. 173^. Ignaz erhielt eine sorgfältige Erziehung, zeigte aber in früher Jugend bereits Neigung für die Musik, und war so glücklich, im Piano« spiel, das er mit großer Vorliebe und nicht' gewöhnlichem Talente betrieb, Mozart zum Lehrmeister zu haben. Nach. dem er in Wien die Humanitätsclafsen beendet, begab cr sich nach Prag, wo cr unter Seibt ^Bd. XXXII I , S. 326^ und Meißner >M. XVII , S. 301^j die philosophischen Studien hörte, darauf nach Wien zurückkehrte, um sich dort für den Eintritt in ein Großhandlungshaus, wozu sich ihm eine günstige Gelegenheit darbot, vorzubereiten. Aber die Liebe zur Musik überwog, und der Beifall, den er als Pianospieler allseitig erwarb, wirkte bestimmend für den Entschluß, sich ausschließlich der Tonkunst zu widmen. Er nahm nun in Folge dessen bei Albrech t s berger Unterricht im Gene» ralbafse, und ward von diesem selbst
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Seidl-Sina, Band 34
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Seidl-Sina
Band
34
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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