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Sichra 2l2 Benignus
feiten, glaubwürdiger Geschehnisse u. s. w.,
3 Hefte (BrünnundOlmüh 1813—1817.
gr. 8^.). — „^ttsan?' ^a «?ss6^^ s^a«?-
no«ti a s«?<it^l, c^s^o 7-o^?i", d. i. Pre>
digten auf alle Fest« und Feiertage des
ganzen Jahres (Chrudim 1817. 8«.); —
«'. t. cl." o. i. Der
Spaßmacher, eine Schrift, ebenso zur
Erheiterung wie zur Belehrung. 2 Hefte
(Brunn 18<9, 8".); — „Versuche einer
böhmischen Phlllöeolllgit durch kur^e, ülphllbe-
tisch gellrllnetr. den echten O?i5t der eechischell
Sprache llll85sirechende nnd iler grösseren Oemein-
Mzigkeit wegen uerden^chte Sätze", 2 Ablhei»
lungen (Blünn 182t und l822. !2<>.); —
", d. i. Originelle Unterhaltungen
und Geschichten zur Erklärung morali«
schcr öechischer Sprichwörter (Prag
l822, 120.); __ ^H5a?e^os^ n ^sel
tt?«22a7l</", d. i. Verschiedene in der
Zprache beobachtete Bagatellen (König«
qtäh 1823), eine Sammlung uon In-
schriften, witzigen Einfällen u. s. w.'. —
2s", d. i. Sittliche und kurze Sprüche
und Gleichnisse, ein Geschenk für die Schul-
jugend (ebd. 1824, 120.)- __
d. i. Parabeln u. s. w. für die in Jahren
vorgeschrittene'Iugend (Königgrätz 1823,
8".); — „FsscksNlz/' ?<3kä?", I'lazkll. ^
:t ^'eän, d. i. Der Arzt wider Willen.
Lustspiel in 3 Aufzügen (Königgratz
1823.
", d. i.
DaS lustige Bienenhauschen. Sammlung
mehrerer Geschichten (1. u. einziges) Heft
Brunn 1827, 8".); — „^an /lT-aös'^s'-
", <?««. «?Z^sH., d. i. Johann Graf von Belgrad/ Trauerspiel in 3
Aufzügen ( ). Ueberdieß ar-
beitete S. an vielen oechischen Zeit»
schriften, an den Wiener Blattern
(^iäenski Ii8t7), an der Museal-Zeit-
schrift (ÜaLopis). am Boten (^ouwik),
am Jugendfreund (^ritsl iniaä.) u. a.
mit. Der Tod überraschte ihn im Alter
von erst 34 Jahren beim Schreibtische.
8loven5ks, d. i. Geschichte der Lechoslauischen
Sprache und Literatur (Wienl869. gr. 8^.)
S. 287.
Sichrowskl), Benignus (gelehrter
Augustiner, geboren zu Zb i row
im Prerauer Kreise 1. October 1673,
gestorben zu St. ThomaS in der Pra«
ger Kleinstadt 13. September 1737.)
Nacddem er die unteren Schulen und
das Lyceum bei den Jesuiten in der
Präger Altstadt beendet, trat er. erst
17 Jahre alt, in den Eremitenorden des
h. Augustinus und wurde als Mitglied
desselben dem Kloster zu St. Benigna im
Prerauer Kreise zugewiesen. Im Kloster
seines Ordens zu St. Thomas in Prag
beendete er die theologischen Studien
und erhielt so die Priesterweihe. Darauf
übernahm er das Lehramt der Philoso»
phie. später jeneS der Theologie in sei.
nem Kloster. Nachdem er sieben Jahre
letzteres versehen, erhielt er die theolo»
gische Doctorwürde und nun bekleidete
er nach sieben Jahren dasselbe Lehramt.
Am 6. Mai 1713 wurde er zum Provin»
zial der böhmischen Provinz seines Or»
dens erwählt, in welcher Eigenschaft er
sich die Aufrechlhaltung der Ordens»
regeln und die wissenschaftliche Richtung
seines Convents besonders angelegen
sein ließ. Als er. auf drei Jahre gewählt,
dann sein Amt niederlegte, wurde er zu»
nächst Prior zu Schopka. später zu Ro«
cziow, worauf ihn ini Jahre 1721 der
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Seidl-Sina, Band 34
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Seidl-Sina
- Band
- 34
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1879
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 402
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon