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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 116 -
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^ Rudolph 116 Skuhersk^ Rudolph ler); — «^«^s«) d.i. Lieder. 0p. 8 (Prag. Hoffmann); — „ssn", d. i. Der Traum. Für eine Singstimme mit Piano begleitung. 0x». 13; — „2'^' ^/s^s" d. i. Drei Lieder: 1. Die Lerche; 2. Die Verlassene; 3. Das Straußchen (ebd.), alle drei Lieder aus der Königinhofer Handschrift; — „Orim:ernng an NeichLtadt", für das Pianoforte (Prag, Wetzler). Das in den Quellen angeführte Schla» debach > Bern sdo rff'sche „Universal« Lexikon der Tonkunst" berichtet, daß Skuhersk? im Jahre 1812 nach Prag zurückgekehrt sei. Das ist denn nicht gut möglich. da er erst 1830 geboren ist. Diese Rückkehr S.'s (von Innsbruck nach Prag) erfolgte im Jahre 1866. svst020 !> (Prager illustrirte Zeitschrift) 1869, Nr. i4. S. l l9. — Neues Universal« Lexikon der Tonkunst. Angefangen von Dr. Schladebach, fortges. uon Ed. Berns, dorff (Dresdrn 1837. Rob. Schäfer, gr. 8".), Bd I I I , S. 584. -> Fremden «Blatt. Von Gustav Heine (Wien, 4«.). 1856, Nr. 74. — Bote für Tirol und Vorarlberg 1861. Nr. 47 u. 49, in der Rubrik: „Musik". Porträt. Holzschnitt. Unterschrift: ?i>aut. Xäsuök 3kukei'5^>'. Gezeichnet nach der Photographie uon ^. V. In Holz geschnitten von Schulz. h M , Rudolph (Mathema- tiker, geb. zu Opotsckno 24. April 1828. gest. zu Prag 9. October 1863). Ein Sohn d'es Arztes FranzAlo is S. j^ siehe S. 114^ und ein Bruder oeS Com° ponisten Franz Zdenko S. ^siehe den Vorigen). DaS Gymnasium besuchte er zu Königgrah und Braunau, dann kam er auf dze Realschule nach Prag. I m Jahre 1846. damals l8 Jahre alt. wen» dete er sich der landwirthschaftlichen Be« schäftigung zu und verbrachte in derselben zwei Jahre auf den fürstlich Colloredo« Mannsfe ld'schen Gütern Dobris und Opotschno zu. 1848 bezog er die tech» nische Anstalt in Prag. an welcher er das 'Jahr hindurch verblieb; im folgenden setzte er am Wiener polytechnischen Insti. tute seine Studien fort. Er beschäftigte sich damals mit Vorliebe mit Arbeiten im Gebiete der beschreibenden Geometrie und in den Sitzungsberichten deS Jahres 1830 der kaiserlichen Akademie der Wissen- schaften der mathemathisch'Naturwissen» schaftlichen Classe veröffentlichte er zwei Abhandlungen: „Die orthographische Pa- rallel.Perspective" und „Die Theorie der Theilungspuncte, als Beitrag zur Lehre von der freien Perspective". Mit Beginn des Schuljahres 1831 wurde er, obgleich noch selbst Studirender, bereits Assistent für, deskriptive Geometrie am Wiener polytechnischen Institute. Im November 1833. nachdem Professor Wiesen feld auf die Fortsetzung der Vortrage über beschreibende Geometrie am Prager poly- technischen Institute verzichtet hatte und dieselben nun eine größere Ausdehnung er» halten sollten, erfolgte mit Decret des Lan- des» Ausschusses vom ?. November 1833 seine Berufung an das Prager Polytechni» cum. um daselbst im Vorbereitungs«Iahr- gange vorbereitenden Zeichnungsunter^ richt vorzutragen. Als dann mit ah. Ent« schließung vom 19. Juni 1834 die Lehr» kanzel der <3-vom.otri6 clöLonptive desini- nitiv eingeführt worden, wui.de S. am 16. August 1834 zum ordentlicken Professor dieses Faches ernannt, in wel- chem er bis an sein im schönsten Mannes- alter von 33 Jahren erfolgtes Lebensende thätig blieb. Neben seinem Lehramte entfaltete S. noch manche andere Thätig» keit. So war er mehrere Jahre hindurch GeschäftSleiter des Prager Gewerbeverei- nes, wurdeimI.1861 inden Wahlbezirken Chrudim und Nassaberg als Abgeordneter inden böhmischen Landtag gewählt, in
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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