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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 127 -
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Seite - 127 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35

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Sladkovskv 427 ) Anton -vember ls?2. (Korrespondenz Nien 23. 3^o- vember: „Sladkoosk)' contra Rieger" — Dieselbe Nr. 3533. 19 ^iai l873. Cor- respondenz aus Prag 13. Mai: „Eine jung« öechische Broschüre". — ^oäiuua, Icro- nü la . d. i. Nationale Chronik (Prager illustr. Blatt. 4°.) <863. Heft 4. S. 4. — öüäIcoLlov6Näku, d. i. Geschichte der cecho- slavischen Sprache und Literatur (Wien 1868) S. 287 sonach diesem geb. 22. Juni t823). — LIav iu (Pantheon), sbiric», xoäodi^Ln, l^ntoFr^kü u ^ivoto^isü. preän^ob mu2Ü, 3e^ot>Ic>vLU5k^'cd, 0. i. Slavin, Lammlung von Bildnissen, Autographen und Biographien denkwürdiger öcchoslaoischer Männer (Pc^g i8?^. F. Bartel. 8".). S. 140 sauch nach diesem geb. am 22. Juni 1d23). — 81ov- nii^ NHUÜQ)'. 1i,6ä<llcr. Or. I'raiir. I^aä. kioFe!-, d. i. Conversations-Lerikon. Redi- girt von Dr. Fran; Lad. Nieger (Prag !8i?o. Kober. Ler.-d".), ^d. VI I I , S. 5l6 und Bd. X I , S. 166 snach diesem geb. 22. Fe- Porträte. 1) Uniersäuift.- Facsimile dcs Nalnen^zuges „I>i-. Sladkovskv", Holzschnitt auZ Barte l's xylographischer Anstalt (8<>.) stauch im „äiavw"). — 2) Iithographie von Scheoiwy in der ^^oäwua IcrouilcÄ" 1863. Sladkou5k)'s Stiesuater. Tiefer, des NamenS Johann T rma l Ritter oon Touschitz. ft«,n-d am 9. Februar d. I . (187?) im Alter von 78 Iahrrn. Er war Bürger von Prag und vormals Schneidermeister. Anläßlich srineS Todes berichteten über Herkunft und Charakter des Verstorbenen die „XnroäQi lil-t^" das Folgende: „Er war ein eifriger Patriot und als Nachkomme einer der älte> sten böhmischen Aoel6familien. die wegen ihrer Treue für den hussitischen Glauben naä) der Schlacht am Weißen Berge alle ihre großen Güter verloren hatte. lebte er im Bewußt« sein, so zu sagen, noch fortwährend in jenen Zeiten der Sclbstftändigkeit und Herrlichkeit unseres böhmischen Vaterlandes. Nachdem er durch rastlose Arbeit als einer der ersten Damenschneider seinerzeit in Prag ein oe> trächtliches Vermögen erworben hotte. ließ er seinen Sohn — den gegenwärtigen Advo- caten Dr. Emanuel Trmal von Touschitz — und den Sohn seiner Gattin aus der ersten Ehe (Dr. Sladovsk) ') studiren. Dabei bemühte er sich auch mit großen Opfern die Beweise des Adelsstand»'s seiner Familie aufzubringen, der im Verlaufe der langen Zeit in Vergessenheit gerathen war, und es gelang ihm auch, seinen ganzen Stammbaum urkundlich Zusammenzustellen bis auf einen Taufsckein, den endlich vor kurzem sein Sohn auffand, worauf der Adelsstand der Familie von der Regierung neu bestätigt wurde". Elama, Anton ( T o n setz er, geb. zu Prag 4. Mai 1803). Im Alter von zwölf Jahren kam er in das Conserva» wrium seiner Vaterstadt zur musikalischen Ausbildung und bildete sich während eines sechsjährigen Curses daselbst unter Franz Weiß auf der Trompete und Po- saune, dann unter Wenzel Hause auf den Contrabaß, auf welch letzterem In« strumente er es zur Virtuosität brachte. Nach seinem Austritte auö dem Ccnser« vatorium kam er in das Orchester der Prager Oper, in welchem er abwechselnd die Trompete und Posaune spielte; im Jahre 1824 aber ging er als erster Con- trabassist nach Ösen und wurde von dorc in das Orchester des Wiener Hof«Operi> theaters berufen. Auch wilkte er dann als erster ContrabaW an der Capelle der St. Stephanskirche und wurde 1833 Honoral'Profeffor der Posaune und des Contrabasses. 1839 wirklicher Professor am Wiener Conservatorium der Musik. Als nach der Krisis, durch welche das Conservatorium im Jahre 1848 der Aus- lösung nahe war, dasselbe sick neu con- stituirte und im October 1831 der Unter« richt an demselben von neuem begann, wirkte auch Slama wieder zuerst als Lehrer des Contrabasses, seit 1863 auch der Posaune bis zum Jahre 1869 foci. in welchem er penstonirt wurde. Als Contrabassist war S. nicht blos ein Vir- tuos, sondern auch ein vorzüglicher Lehrer, wie dieß seine bei Haslinger in Wien erschienene: „Oantrabass-Zchule" bezeugt,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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