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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 128 -
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Seite - 128 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35

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) Franz 128 Franz welche, nach vorausgeschickter theoretischer Unterweisung, in 30 Lectionen den prak» tischen Unterricht durch zahlreiche Uebungs» beispiele versinnlicht, und zu den besten Lehrbüchern gezählt wird. Von anderen im Druck erschienenen Werken S.'s sind noch zu erwähnen, seine: „66 Otnden in allen, A«?-- nnd Hlo^-Gllnarten i'ür die Pll- 5llnm" (Contrabaß oder Fagott). 2 Hefte (Wien 1868. Spina). — In der Zeit vom 26. December 1862 bis 1867 wirkn: ein Anton S lama als Violinist an der Wiener Hof.Capelle. I n Anbetracht, daß Anton S lama damals bereits 61 Jahre zahlte, möchte zu vermuthen sein. daß dieß ein anderer Anton S., vielleicht ein Sohn des Obigen gewesen sei. Schilling (G. Dr.), Das musikalische Europa (Speyer 1842. F. L, Neidhard. gr. 8".) S. 317. — Gaßner (F. 3. Dr.). Unioer« sal-Lerikon der Tonkunst Neu? Handausgabe in einem Vande (Ttuttgart 1549, Franz Köhler. 3ex-ä".) S. 78? sonach diesem geb. 4. Mai 1804). — Neues Universal . Lexikon der Tonkunst. 'Angefangen von Dr. Julius Schladebach, fortgesetzt von Eduard Bernsdorf f (DreSden, Robert Schäfer, gl-. l>o.) Bd. I I I , S. 284 l^nach diesem geb. 4. Mai 1803^. Franz (D eckant und Schulmann, geb. zuBojenice nächst Tabor l6.Mai 1762. nach dem „älovnik nauöi^") nach 8embera erst 1792. gest. zu Mar ienbad 3. August l844). Nach beendeten Vorbereitungsschulen wendete er sich dem Studium der Theo« logiezu; schon wahrend seiner Studien galt er ob seiner leidenschaftlich nationa. len Richtung für überspannt. Nach zu Budweis beendeten theologischen Stu> dien erlangte er am 13. Februar 1813 die Priesterweihe und trat nun als Caplan in die Seelsorge, zunächst zu Nepomuk. dann zu Piachatic, wurde darauf Hof- Caplan zu Worlik. 1834 Pfarrer zu Chrastic und 1841 Dechant zu Bechin, in welch letzterer Eigenschaft er bis an feinen Tod thätig blieb. S lama galt zu seiner Zeit für einen der entschieden» sten Anhanger der nationalen Richtung, die er mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln förderte und wofür er offen und freimüthig auftrat. Besonders nahm er die nationale Volksschule in feinen Schutz, sich gegen jede Verdeutschung derselben mit allen Mitteln wehrend. Bereits als Caplan zu Prachatic hatte er mit seinem Pfarrer, einem Deutschen, manchen Strauß zu bestehen. Er schrieb damals, 183l und 1832. um der Verdeutschung entgegenzuarbeiten, in der öechischen Zeit» schrift für katholische Geistlichkeit („Üa- 80P15 1)1-0 katoi. äuokovvenZtna.") den Aufsah: .)0 «Ivo^kck 2 nemollkelio v^eliovHni öeL^v mläcie^s", d. i. Von den Schäden, welche aus der deutschen Erziehung der öechischen Jugend ent> springen. Alle Gelegenheiten, welche die Regierung suchte, der deutschen Sprache nebcn der öechischen Eingang zu ver» schaffen, benutzte S. zu geharnischten Gegenvorstellungen, und wie er einer- seits alles Deutsche vom Unterricht fernzu« halten bemüht war. fo war er anderer- seitS bestrebt, in der nationalen Nichtung alle Hilfsmittel zur Förderung derselben aufzusuchen und anzuwenden. So z. B. verfügte im Jahre 1833 das Prachmer KreiSamt die Einführung der deutschen Sprache in den Dorfschulen, dagegen erhob nun S. in Gemeinschaft mit seinem Freunde Mirov icky, Pfarrer von Wranau. entschiedenen Protest, worin er diese Einführung der deutschen Sprache als eine Vergewaltigung von Seite deS Deutschthums gegen das böhmische Volk bezeichnete. Hingegen wieder, als im Jahre 1838ein AllerhöchsterBefehl herab, kam, Sachverständige wegen Reformen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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