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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 132 -
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Seite - 132 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35

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iöek) Karl 132 Slavik) Johann Ncpomuk bürg redigirte er dort eine Zeitschrift für Gesetzeskunde, welche mehrere seiner eige- nen rechtswiffenschaftlichen Arbeiten ent- hält; später, als er nach Prag als öechischer Professor des Strafrechtes übersiedelte, veröffentlichte er seine Arbeiten in dem dort herausgegebenen juridischen Blatte: „rravm'k", d. i. Der Rechtsfreund. Auch Haimerl's „Magazin für Rechts» und Staatswiffenschaften" brachte von ihm eine Abhandlung des Titels: „Die wech- selseitigen Ansprüche des Wechselgläubi- gers gegen Acceptanten auf Verzugs- zinsen und Protestspesen" sBand I I I , S. 109^j. Selbstständig hatte er heraus- gegeben : 7, l^vocl vs s/«ci^m ^ss^l/^o H«zo?nsHo ^7-ava") d. i. Einleitung in das Studium deS materiellen Strafrech- tes, 2 Theile (Prag 4866). das er in einen dogmatischen und in einen histori- schen Theil sondert, und in Handschrift hatte er ein zweibändiges Werk über die Wissenschaft des Strafrechtes („nHuka, o pravs tregtinra")) woran er bis an sein Lebensende gearbeitet, hinterlassen. I l lus t r i r te Zei tung (Leipzig. I . I . Weber) 1867, Nr. 12ss? ^im Nekrolog. — Zarncke (Friedrich Di-.), Literarisches Centralblatt für Deutschland (Leipzig, AoenariuS, 4«.) 1867. Nr. 43. Sp l206. — Wiener Zeitung 1867. Nr. 233. S. 4. — semöe?-« ^4/<?iH ^'/«?>^, DeM? i-oöi a, litsi-^tur^ ueelco. 3iavsn5ks. Vek uove^i, d. i. Geschickte der öechoslavischen Spracke und Literatur. Neuere Zeit (Wien 1868. gr. «".) S. 288 l^ N"ch diesem gest. am 26. September 1867). Noch sind bemcrkenslverth: 1. Kar l S lav i . <:ek odrr S lawi rek (geb. in Böhmen um daä Jahr 1678, gest. zu Peking in China 24. August 1733). Trat in jungen Jahren in den Jesuitenorden, der ihn im Jahre 1714 als Missionar nach China schickte, wo er im Jahre 1716 anlangte. Da er ein sehr guter Mathematiker und Musicus war. ge, lang es ihm. sich am kaiserlichen Hofe in Peking in Gunst zu setzen. Mährend seines Aufenthaltes in China unterhielt er mit dem ' damaligen Provinzial seines Ordens in Böhmen rinen Briefwechsel, welcher inter- essante Nachrichten über chinesische Verhält- nisse enthält. Die Briefe sind in Stock- lein's „Weltdoten" abgedruckt und schildern- seine „Reise von Lissabon bis Makao und Canton im Jahre 17<6" ^Vand I, Theil 7,, Nr. 133)-, seine „Reise bis Peking nebst dem Grundrisse dieser Stadt" febd. Nr. 156) — geben „Historische Nachrichten von den Ver, änderungen am kaiserlichen Hofe zu Peking. 1723" M e i l 8. Nr. 203) — „Nachrichten von der Verfolgung der Christen in China 1723" lBand I I , Theil 12. Nr. 293) und verschiedene Nachrichten vom chinesischen Kaiser und den Prinzen ^Band H l , Theil 19. Nr. 4i3). Nährend seilus Aufenthaltes in China machte 2. auch zahlreiche astrono« mische Beobachtungen. besonders über die- Libration des Mondes, deren mehrere sich im fünften Bande der «UiäooNnn. Dsrol- liu." (1727), in der „LiKUotkshue ßei> M2,ui<ius" (l?37), in A. Hallerstein'K „ObsVlVkt. kätlonomieak" und in E. A. abgedruckt befinden. ^Dlabacz (Gottfried Ioh.), Allgemeines historisches Künstler'Lrri« kon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag <8l5. Oottl. Haase. 4«.) Band I I I , Spalte 123). — 2. Thaddäus Slaviäek oder S l a >v i» czek (Zed. zu Wischau in Mähren 1o. Oc, tober 1719, Todesjahr unbekannt). Die 2m- dien machte er in Olmütz, und im Alter uon. 23 Jahren trat er 1742 in das Stift der regu. lirtcn Chorherren des h. Augustin zu Aller, heiligen in Olmütz. Nachdem er folgcwcise verschiedene Ordenöämter bekleidet, wurde er im Jänner 1767 zum Abte gewählt. Die Olmützer Universität verlieh ihm den Doktor- hut, dann wurde er Mitglied deS coll«<36!>u8 litci-ki'ii zu Olmül.; und bekleidete wiederholt die Rectorswürde der dortigen Hochschule. Im Druck erschien von ihm die „Oiijöoi'tlUis) <lo o9üriuu.li V inovnt i i NnionÄli» «an viii- äicmtio ^uocl o^eiibu« Vinc^nl^ i i I i» ns<iu«ü.t" ^Olmioii 1762, 8".). s(D c tzura), Das gelehrte Oesterreich. Gin Versuch lWlen, 1778, v. Trattnern. «".) I. VdS.. 2. Stück, S- 142.) Johann Nepomuk (Präger Bürger, geb. iu Prag um das Jahr 1810, gest. ebenda 12. Februar 4838).
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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