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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 136 -
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Seite - 136 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35

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in Joseph 136 Slanik, Anton Poeten zog er Shakspe are und Jean Paul den andern vor. Im Jahre 1838 meldete das-Präger Blatt: „I^nir", daß der Zinngießer Menzl in Karo- ' linenthal zu Prag das einzige bekannte Bildniß des Künstlers bische. Es ist in Oel von einem Wiener Maler, Namens Nowotny, cmsgeführr. Dieselbe Notiz meldet ferner, daß Slawik zu Ho?ovic in Böhmen geboren und das Denkmal auf dem Pesther Friedhofe ihm von dem Grafen Brunswik errichtet sei. Beide Angaben stimmen mit unseren, in der vorstehenden Biographie enthaltenen, aber richtigen, nicht überein. Allgemeine Theater-Zei tung. Heraus- gegeben von Adolph Bäuerle (Wien. kl. Fol.) XXVI. Jahrg. (1833). Nr. 160: „Biographische Skizze" von LettcriS. — Gaßner (F. S. >->i.), Universal'Lerikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einein Bande (Stuttgart 1849, Frz. Kühler. Lex.»8".). S. 787. — Hanslict (Eduard). Geschichte des Conrertwesens in Wien (Wien lu(>9, Braumüller, gr. 8".) S. 241 und 329 — Oesterreichlsche Musiker- Zei tung (Wien, 4".) 1877, Nr. 49 ^Fragment aue I>i'. August Schmidt's Autobiographie: „Reflexe". — Handschriftl iche Notizen desselben. — Meyer (I .) , Das große Con- uersations'Lerikon für die gebildeten Stände (Hilddurghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8".). Zweite Abtheilung, Bd. IX, S. 481. — Oesterreichi sche Nat ional»E nc yklo> p äd ie uon G rä ffer uno Czikann (Wien 1837, 8".) Bo. V, S <iö snach diesem geb. l. März 1806, gestorben bereits 1832j. — Prager M o r g enpust 18li«, ^)tr. 188, — Neu es Un lu erjal - Leri kon oer Tonkunst. Angefangrn r>on Dr. Julius Schladebach. fortgesetzt uon (äd- Bernodorf f (Dresden. Robert Schäfer, gr. tz".) Bd. I I I , S. ü84 lnach diesem geb. 1. März 1806). — Sey, fried (Ferdinand Ritter v.), Rückschau in das Tye^trrleben Wien's seit den letzten fünf- zig Jahren (Wien 1vü4. 8".) S. 250 — Aus der Sammlung der Biographien im Archive des Wietier Musik-^onseruatoriums. — Noch sind Lebensskizzen Don A. Üeln- bera in dem „Ivvöt?" 1834, uon Em. MeliS in den ^^lü2ülco noviü)'" 1838 von I . B. Mencl im „I^Udoi-" 18^ )9 vorhan. den, die ich aber nicht einsehen konnte. Porträt. Unterschrift: ,,<so26t' slavikj 26. ülarL. 1806, 1' 20. mHe 1833 > I, c> monäs tremdle <iu2<uci vau5 ^ous2. I-'a^a- uiui. Lithographie ^Beilage des „validor"^. Slnwik's Grabstein. Die Freunde des Compo« siieurs haben dem in der Blüthe des Lebens zu Pesth verstorbenen und daselbst begrabenen Tonkünstler auf dem Friedhofe ein Denkmal gesetzt. Dasselbe besteht cius einer adge< stutzten, auf einen Sockel gestellten Pyramide die eine mit einem Kranze und Traueituch behängte Lyra und auf der Vorderseite S l a« wik'S Bildniß in Medaillon zeigt. Unter- halb enthält eine Tafel folgende 'Inschrift: „Den äi6 HIu.l>6 äoi' I'ons I I^i-ük 2uui. (^o- vou un8, > Nii.or bswoiut a.Iü z^ ük uns, tülllton inin äocli > ^a Ver- n er- " Der Soctel aber enthalt folgende Angaben: „Ge^ boren zu Gienitz in Böhmen 1800 > Gestor- ben in P M ani 30. May 1833 ^ i . x . O.". sES ist auch eine uon Mink lithoqraphirte, bei I . Schmid gedruckte Abbildung des Denkmals erschienen/> Nebcr Zlaiuik's Familie. Slawik 's Vater, Anton (geb. zu Horovi«.' im Präger 5^ 'reisc 11. August 1782, grst, rbenda 4. December 1883), war Lehrer in Horooic und m Iinec (Giiieh). woraus er im Jahre 18lii als Lehrer der Hauptschule nach Horovic zurückkam. Ür war ein guter Sänge». Orgel,, Violin- und Violoncellipieler,. I n jüngeren Jahren trai cr in uerichiedenen öffentlicheil Ü^ncelten auf. Auch hat er oielc Schul» und Kirchen» lieoer in Musik ^cseht. Als sein Hauptwerk gilt eine Kirchenfuge über ein Thema aus Mozart 's ^It.v(^uio!n'1'ud!l nnrulü". Seine uier Söhne: Al l ton. Johann, Joseph und Rudolph wareil gleichfalls tüchtige Musiker. — Johann (geb. 3. März 1803) war zuletzt Schreiber beim KreiSgeriäUe in Hoi-ovk', starb in jungen Jahren (.'. Ok- tober 1830). — Joseph lst unser berühmter ViolinoViltuos, defsen Lebensskizze ^S. 133^> besonders niitgrlheilt wurde. — Anton (geb. zu Iinec 30. Mai 1610) besuchte die lctteini. schen Schulen zu Prag und sollte die theo« logische Laufbahn ergreifen. Das über war nicht nach seinem Sinne, er trat beim Herr- schaftlichen Amt in Hoi'ouic ein uno ging dann von dort zum Theater, wo er fich mit
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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