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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 196 -
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Smoler 496 Smolik schaftung gelungen, das bis dahin unbe« deutende Landgut emporzubringen, durch neue Ankäufe zu vergrößern und zu arron» diren, so daß es im Laufe der Jahre zu dem ansehnlichen Werthe von über dritt« Halbhunderttausend Drachmen gestiegen war. Durch feinen Reichthum gewann S. Einfluß auf den Gang der politischen Ereignisse des durch dieselben unaufhör- lich bewegten Landes; er konnte an der am 19. October 1362 ausgebrochenen Revolution, in Folge welcherKönigOtto am 24. October selben Jahres Griechen- land verließ, durch Geldvorschüffe den lebhaftesten Antheil nehmen. Ueber Für« spräche von Kalifronas wurde S. dann zum Deputirten gewählt. Ich habe nach einem Kriegsminister in Griechen» land unter König Otto I. Namens Smo lentz vergeblich gesucht, wohl aber versah seit April 1837 der General-Major von Schmalz, auch ein Ausländer, bis 1841 daS Portefeuille des Krieges. von welchem er in genanntem Jahre durch Metaras abgelöst wurde. Sollte in den Namen Smölentz und Schmalz eine Namenscorrumpirung Statt haben? Freiuden-Vl alt. Von Gust. Heine (Wien, 4u.) 18U2, Nr. 337: „Zur griechischen A>i< gelegenheit." r, Franz Taver (Forstman n, geb. zu Goldegg in Niederösterreich im Jahre 1802, gest. zu Prag 9. März 1863). Nach beendeten VorbereitungS- studien, dem Forstfache sich zuwendend, bezog er die Forstschule zu Mariabrunn nächst Wien und trat nach beendetem Curse in Privatdienste, zuerst in jene des Fürstm Auersperg, dann in jene des Grafen Thun, aus denen er nach mehr- jahriger Thätigkeit im Jahre 1849 in den Staatsdienst übertrat. In diesem rückte er zuletzt zum k. k. Forstrath vor und ver- sah als solcher sein Amt in Prag bis zu seinem im Alter von 63 Jahren erfolgten Tode. In seinem Fache schriftstellerisch thatig, veröffentlichte er das Werk: „Hi- ztllriZche Vlicke nnl das Farst- und Jagdwesen, 5eine Gesetzgebung nnü Ausbildung uou der Ar-' zeit bis zn Gnde des 18. Jahrhunderts" (Prag 1847, Calve, gr. 8".), welches seiner Zeit mit der goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet wurde; ferner die „Verhandlungen bes bühinisHen Farstnereing zn Franenbrrg in Nähmen im September H8A9 und Beschreibung der G^cursilln deZZelben in die Urwälder des Nühmermllldes" (Prag 1830, Andre, 3er.-8o.). Auch war er Mitbe- gründer des böhmischen Forstvereins und seit 1830 Redacteur der von demselben herausgegebenen„VereinsschriftfürForft'. Jagd- und Naturkunde", welche, in zwang» losen Heften (Prag, bei Gerzabek, gr. 8".) erscheinend, zu den besten periodischen Schriften über Forst- und Jagdwesen ge» zählt wird. Smoler gehört zu den ge« bildetsten Forstmännern Böhmens und war Mitglied mehrerer wissenschaftlicher und gemeinnütziger Vereine. KomerS (A. 3.). Jahrbuch ft'n- österreichische Landwirthe VI. Jahrg. (l866). S. 64!. — Wiener Zei tung 1863, Nr. 59. Smolik, Joseph (Mathematiker, geb. zu Neu'Bidschow in Böhmen 6. November 1832). Das Gymnasium besuchte er zu Braunau, in den zwei letz- ten Jahrgängen in der Prager Neustadt. Dann wendete er sich dem Studium der Mathematik und Physik als seiner Be< rufswifsenschaft zu und hörte sieben Se< mester bei den Professoren Iandera Md.X, S. 66), Matzka M . XVII, S. 126) und Petr-ina M . XXII, S. 1l6^. Nachdem er im zweiten Seme« fter 1836 die Staatsprüfung aus Mathe» matik und Physik für ein Lehramt an
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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