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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 209 -
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Seite - 209 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35

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Smolka 209 smoranä ohne Angabe des Zeichners und Xylogra- phen, in.- ..Das Jahr 1348. Geschichte der Wiener Revolution" (Wien l872. Waldheim. 4°.) Bd. I I , S. 363 schöner, sehr ähnlicher Holzschnitt). — b) Spott- und Witzbilder, l) Ueberschrift: ,,Z xliloäoxiL^", d. i. Aus der Naturgeschichte, s m o l k a wirft aus einem„KIa5^ lLäeraiistu" überschriebenen Ge« treidesacke Futterkörner aus, um die mit dem Namen Z iemiatkowski überschriebene. auf dem „Oxorinnni ^oliti!:»,") d. i. Oppor- tunitäts-Politik, bezeichneten Pfade dahinglei- tende Blindschleiche zu locken. „Humoristiokä NLt^" ^69 N^ 4z S. l82.) — 2) Ueber- schrift.- „Der bedrängte Dr. Smolka". Unter« schrift.- „Wollen Sie. geehrter Herr Doctor, jetzt nicht so freundlich sein, alle Conto's zu saldiren über die Auslagen, die wir uns betreffs der Kaiserreise gemacht haben?" M i - nister Graf Po tocki hält Smolka meh. rere mit „Rechnung Potocki" überschriebene Blatter entgegen. „Figaro" 1868, S. l81.^ — 3) Ueberschrift: „Die galizische Resolution im Abgeordnetenhaus?". — Unterschrift: Dr. Smolka: „ES nützt Ihnen nichts', meine Herren Minister, Sie werden doch in den Apfel beißen müssen, wenn er Ihnen auch sauer vorkommt". s/2m o lka-hält Taaffe, GiSkra und Herbst einen Apfel (oie galizische Resolution) entgegen. „Figaro" 1869. Nr. 17, S. 68.) — 4) Ueberschrift.. „Gläubiger in Polen". Unterschrift: „Jetzt waaß ich wenigstens, w^rüm de Polen be. willigt der Negierung so viel Kredit! Denken se, soll die Regierung aach so bezohlen, wie mir ihre Gläubiger!" ^Daselbst Smolka in sprechender Stellung einem von ihm ge» peitschten Juden gegenüber. Obenda.) -- 5) Unterschrift: „Nie Smolka die Börsianer foppt". ^Er hält drn Herren von der Börse einen als Hanswurst verkleideten Nüssen ent. gegen, den rr an den Schnüren zieht und dessen hölzernen Säbel ein Jude am Schleif» rad schärft. Ebenda 1670, Nr. 38. !i9.) — <Y Ueberschrift: „Polnischer Zorn". Unter« schrift: Der polnische Kavallerist: „Siewollen'S liberaler Volksvertreter sein und Haben's gestimmt- für D i cnst v erlange rung bei Kaval ler ie?!" Smolka: „Ich bin vom Fußvolk gewählt worden, mrin Liberalis. mu6 ist daher nur diesein verpflichtet". ^Smolka einrm k. k. österreichischen Uhlanen gegenüber. „Wiener Punsch" i87l, Nr. 24.) — 7) Ueberschrift: „INnzti'n.c^ äa ä^iäi^- iz^o^o xulu^enia", o. i. Illustration zur u, Wurzbach, biogr. Lexikon. XXXV. s^G, heutigen Lage. sEin Baumstamm, der in das Brustbild Giskra's ausläuft ^und von den Mitgliedern seiner Partei im Umsinken gestützt wird. wird von Smolka angesägt; im „62<:2ut6k" (Titel eines Lemberger politi- schen Witzblattes) I. Jahrgang, Nr. 1.) — 8) Ueberschrift: „Was die Polen annehmen und was sie von sich weisen. In Sibirien. I n Posen. I n Wien". ^Drei sprechende Zeichnungen von La fo sse. „Floh", l6. März l873. Beilage.) IV. Einzelheiten. Die in den „Silhouetten aus dem österreichischen - Reichsrathe" (Leipzig 1862. Otto Wigand. 24«.), für deren Ver» fasser Adolph Freiherr Pratobevera ^Bo. XXI I I , S. 207) gilt, auf Seite 28 enthal« tene Xenie (oder hier Silhouette) ist an Smolka gerichtet. Sie lautet: „Aechte Sarmatengestalt und off'ner Apostel des Ab» falls I Predigt Hochverrath mitten im Rathe des Reichs I Wahrlich Immunität ist kühner Rede gesichert > Polens SchmerzenSschrei schrillt ungestraft durch das Land. j Doch ein mißhandeltes Volk erinnert sich noch an die Herrschaft > Seiner Befreier mit Angst, sucht bei Oesterreich Schutz". —Im Frühjahre l862 circulirten in Wien von Mund zu Mund auf zahlreiche Persönlichkeiten, die dem öffent» lichen Leben oder der Bühne und der Kunst angehörten, mehr oder minder gelungene Epigramme. Ie»e auf Smolka lauteten.- „Polens Unglück und sein Schnurrbart j das sind seine Lebensfragen > fast unmöglich für ihn ist es I beides länger noch zu tragen". — Ein zweites: „Du. Du liebst Dein Vater« land? I Gch' fanatischer Pole! > Deine Lieb' ist Mord und Brand I Ihre Mitgift Kohle > Dich beseelteKindespflicht? I Wolf im Schafs, gewande! > Gute Kinder reden nicht ! Von der Mutter Schande". — Und ein drittes: „Sag mir, war eö damals, Pole > In der Hanna kleinen Stadt > Als Du präsidirtest, Pole l Ein ganz feiner Diplomat? > Bist gewesen damals Pole > Du ein competen» ter Rath I Als die Hand Du reichtest, Pole> Zum Verfassungs-Attentat?". Die Verfasser dieser Genien, welche auch ein gut Stück politische Charakteristik 2 molk a'ö enthalten, sind ine bekannt geworden. Zmoranc, Franz. siehe: Tchmoranz, Franz ^Bd. XXX, S. 336). Hier möge eine Berichtigung deS dortigen Artikels folgen, in welchem die Thätigkeit deS !dr, n.Oct. l877.) 14
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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