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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 233 -
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Sogni 233 ihres Adels verlustig?" l>Bd. VIl l , S. 302). — „Criminalrechtsfall zur Erläuterung des Beweises durch Kunstverständige im österr. Strafprocesse" ^Bd. VIII, S. 460^ j. — „Ver- theidiaung einer Ansicht über das Verbrechen, des Mordes" l?bd. ^, S. 16? .^ — „Erwie- derung auf eine Entscheidung über die Gil< tigkeit der Militär-Enaagirung eines Staats- beamten" sBd. XI . S. 183 .^ — „Gründe gegen die Einführung pennsylvanischer Besse« rungshäuser" Od. Xl^ S. 474 .^ — ,.Gegen< demerkungen über den i<n 3. Hefte des 9. Ban» deS. Jahrg. 4843. S. 392 u. f.. im „Juristen" mitgetheilten Rechtsfall über das Verbrechen des Betruges" M . XIII (N. F.. Bd. )), S. 116). — „Ueber den Stellvertretungs- m,d den ihn befestigenden Pfanduertrag in dem österr. Staate mit Ausnahme der unga- rischen und italienischen Provinzen" sBd. XIV (N. F., Bd. II), S. 92). — „Die Testirungs- fähigkcit der In ooQtnma,oiam zum Tode. zu schwerer oder schwerster Kerkersirafe verur» theilten Verbrecher" sBl). XV (N. F.. Bd. III), S. 19i)^ — „Specieller Fall über das Recht der Militär-Stellvertreter nichtitalienischer Provinzen, ihre Supplenten.Depositen zu ceoi« ren" lBd. XV (N. F.. Bd. 11^), S. 3«4). — „Ansi^ 'l,ten über die Adoption" ^Bd. XV (N. F.. Bd. III), S. 37U. — Ein Franz Söllner befand sich in den Vierziger»Iahren als Adjutant in der Nechnungs'Kanzlei der Gratzl'r Montur« Oekonomie < Commission. Sollte er Verfasser dor vorgenannten Auf- sätze sein? Sörgel von Sorgenthal. siehe: Sor- gcnthal. ^ Sogni, Giuseppe (H isto rien m a» ler, geb. im Mailand ischen im Jahre 1797). Anfanglich sollte er sich dem Soldatenstanoe widmen und hatte er be- reits ein Jahr in der Militarschuie zu Pavia zugebracht, dann aber verließ er dieselbe, um sich zum Geometer auszu- bilden. Alsbald aber brach das eigent- liche Talent hervor und er betrat die Lauf» bahn des Künstlers. Nachdem er einen tüchtigen Zeichnenunterricht genommen, wurde er zum höheren CurS der Mailän» der Kunstakademie zugelassen, an welchem damals Sabate l l i und Pacett i lehr» ten. Sogn i machte so gute Fortschritte, daß ihn Pacet t i in seinen besonderen Schutz nahm und ihn gern zum Bildhauer herangebildet hätte, wozu aber S. bei seiner Vorliebe fur die Malerei nicht zu bewegen war. Nachdem er sich allmälig selbstftandig gemackt, erregteer schon mit seinen ersten Arbeiten die allgemeine Auf« merksamkeit. Die correcte Zeichnung, ver» bunden mit einer lieblichen Harmonie des Kolorits, die sich sowohl in seinen Bild» nissen, wie in seinen Historienstücken kund« gab, gewann ihm die Theilnahme der Kunstfreunde und immer größeren Zu- spruch. Das im Jahre 1329 ausgestellte größere Gemälde „Ghriztuzchllra Oalllmbll'5 Ginschitt'nng nach Palllg" verschaffte ihm die Mitgliedschaft der Mailänder Kunstaka- demie. Weniger hatte ein schon früher, im Jahre 1824 ausgestelltes Bild: „Mn Oarlas Mnliart t>er Königin Zeine Nebe", nach einer Scene aus Alf ier i 's: „Fi- lippo I I . " gefallen. Aucd ihu zog es, wie noch jeden echten Künstler, nach Rom, wo er seinen Geist an den Werken der ewigen Kunst nährte und seine Schaf« fenskraft zu gediegeneren Werken ent> wickelte. Aus der Zeit seines römischen Aufenthaltes stammen die Bilder: „Na- lchael'5 Gab" ; — „Ner Nanb der Sabinen- neu" (183l); — „Nie Keusche Susannü"; — „Neatricr Tenila nnk.GrllUlliellll", welche, wie noch andere aus dieser Zeit, von Seite des Publikums und der, Fachkritik die günstigste Aufnahme fanden. Als im Jahre 1834 Sogn im die KunstauSstel. lung zu Bologna drei historische Bilder geschickt hatte, erfolgte sofort seine Beru» fung als Professor an die dortige Aka- demie, an welcher eben eine Stelle erledigt war. Dort arbeitete er, wahrend er manchen Zögling heranbildete, viele Hi- storienstücke und Bildnisse bis zum Jahre 1839, in welchem die papstliche Kunst»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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