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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 235 -
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Sohn 236 Sohn Sogn i zählt zu den hervorragendsten Künstlern Ober.Italiens. I n der Wahl derStoffe seinerHistorienbilder glücklicher als manche seiner Collegen, welche über alles, wenn es auch kaum für einen Bil- derbogen paßt, ein Historienbild malen, ist er ein geschickter Colorist und ein cor« recter Zeichner. Als Porträtmaler genoß, er aber zu feiner Zeit einen sehr Vortheil» hasten Ruf. p02i2iono cli H6Ü6 ai'tl, in ZIillmo sä altro oittö ä'It^Ug. (Miauo, 0. OanüäsUi, 4".) ^.nno XIV (1852), S. 19 und ^uno XVI (l834), S. 73. — Kunst. Blatt (Stuttgart. Cotta. 4«.) l823, S. 236. im Belichte über die Mailänder Kunstaus« stellung 1824; l827, S. 233. im Berichte über die Mailänder Kunstausstellung l826; —'i831, S. 199. über die KunstauS» stellung 1830. — Oesterreichische Blät« ter für Literatur und Kunst. Von Ad. Schmidl (Wien. 4«.) I I . Jahrg. (1843). S. 71. im Berichte über die Mailänder Aus» stellung 1844. — <3elnllio 6,'ki-ti Italiano (2I5Ia,no, Veussil». O Verona. Ii.ixamonti c,'kli>Hno, 4«.) ^.nuo VII (1854), x. 80; ^nno VIII (l833), z>. 12? Porträt. Unterschrift: liUratto äel ?i-o- lSäLoro (31ULOI)P0 80311I äi^into ä!^ lui 8ohaj, siehe: Schochai, . XXXI, S. 2 Franz Sohn, AloiS Emanuel (Schrift« steller, geb. zu I g l a u in Mähren 43. Juni 1817). Nach beendeten Gym« nasialstudien bezog er die Präger Hoch» schule und trat l839 bei der k. k. Bezirks- Verwaltung in Iglau in den Staats» dienst. Im Jahre 4846 dem Cameral. Magistrate in Venedig zugewiesen, kam er 1848 in Folge der kriegerischen Ereig« nifse in Italien nach Mähren zurück, wo er im Jahre 4850 daS Lehramt der deut« schm Philologie und Literatur an dem k. k. Obergymnafium in Iglau übernahm und es bis 1853 versah, in welchem Jahre seine Ernennung zum k. k. Poli. zeicommiffar erfolgte und er in Venedig im Preß'Departement Verwendung fand. I m Jahre 1837 kam er nach Salzburg, 1864 nach Linz und wurde nach Auf. lösung der Polizei»Direction dem Präsi- dium der oberöfterreichiscben Statthat- terei zugetheilt. Im Sommer 1872 stand er am kaiserlichen Hoflager in Ischl in Verwendung, wurde dann mit der Lei« tung des Commiffariates in Simbach be» traut, trat aber im October 1876 seines Augenleidens wegen in zeitlichen Ruhe. stand. Frühzeitig bereits versuchte sich S. in kleineren lyrischen und anderen lite« rarischen Arbeiten und waren es zunächst die Dichtungen Anastasius Grün's und Friedrich Halm's, die formbestimmend auf seine eigenen Schöpfungen einwirk« ten. Außerdem waren es aber auch die ernsteren Fragen des neu erwachten poli< tischen Lebens, die ihn beschäftigten und deren Beantwortung er dann und wann versuchte, so daß seine schriftstellerische Thä« tigkeit sich zwischen poetischen Schöpfun« gen und publizistischen Flugschriften theilt. Die Titel seiner bisher besonders erschie» nenen Schriften sind. einige Gelegenheitß« Dichtungen ausgeschlossen, folgende: „Ner Storch. OpischeZ Gedicht nach ilcn Familien- Sagen der Freiherren uan Mbrzenzkn," (Iglau 1842, Nippl), ein natürlicher Storch im blauen Felde bildet nämlich das Familien« Wappen derDob rzen S ky von D 0 b r« zenih; — „Nie Nettnng Beiner Majestät de5 Kaisers" (ebd. 1853); — „Ner Sterne Sendung" (Salzburg 1838, Zaunrieth); — „Festgedicht zum Niit!3t!er-Gnngre33 in Salz- bnrg" (Salzburg 1862. Endl und Penkei)' — „Wahlen uder NichwMen" (Wien 1867. Eurich); — „ Staatzplllizei und Seltganerne- ment" (ebd. 1869. Mechitaristen); — „Hllhensalzbnrg. H t^llrisch-rllMnntiZchr Nich- tung" (ebd. 1874); — „Pralug ;nr Juki- länmzteier der 25sllhr:gen Negiernng Seiner
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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