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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 244 -
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244 Solariä Priesterweihe erhielt, worauf er sich für das Lehramt vorbereitete. Nun wirkte er fünf Jahre als 3ehrer der lateinischen, deutscben und Lechischen Sprache zu Deutschbrod, kehrte darauf in's Kloster zurück, in welchem er, eine kurze Zeit ab- gerechnet, während welcher er als Caplan zu Humpolez thätig war, zur Stunde sich aufhält. Ueber sein Andringen, worin ihn sein geistlicher College, der Caplan Joseph S t r i ba l , energisch unterstützte, entstand aus freiwilligen Beitragen daS Gotteshaus auf dem Friedhof von Hum> polez, zu dem im Jahre 1869 der Grund« stein gelegt wurde. Im Jahre 1832 be« trat S. die schriftstellerischesaufbahn, u. z. zunächst in der zu Neusohl erscheinenden kirchlichen Zeitschrift: ^ ^ r M H^Ietdoä", und in der zu Brü' n ausgegebenen „Nas katolioks Hsänot^", d. i. Stimme der katholischen Eintracht, in welchen er meh- rere geistliche Lieder und Uebersetzungen von Hymnen aus den Brevieren verschie« dener Orden veröffentlichte. Seit dem Jahre 1833 wirkte er auch bei den Zeit« schriften „LwkovsLt") „I^ninir" und ^ mit. Endlich aber gaben die „?g.- d. i. Archäologische Denkwürdigkeiten, welche im Jahre 1834 zu erscheinen be» gannen, seiner literarischen Thätigkeit die bestimmte Richtung. Schon im Jahre 1833 trat er als ständiger Mitarbeiter dem Unternehmen bei und veröffentlichte seither in diesem geschätzten Fachblatte die Monographien über Deutschbrod, Leipnik, Pohled, Zwettel an der Sazawa, über die Klöster Opatowitz und Wilimow. Im Jahre 1861 erwählte ihn die archäo. logische Section des böhmischen Museums zum correspondirenden Mitgliede. Im Jahre 1863 veröffentlichte S. die „ka- msti russta Uulnpolos", d. i. Denkwür- digkeiten der Stadt Humpolez, deren Gemeindevertretung ihm im Jahre 1865 das Ehrenbürgerrecht verlieh. Zu Ende des Jahres 1868 begann er in Lieferun« gen die Herausgabe des Werkes: „-^6- ", d. i. Ge» schichte der Stadt Koniggrätz an der Elbe und des Königgrätzer Blsthums. Rio Fs r, d. i. Conversations-Lexikon. Re< digirt von Dr. Franz Lad. Nieger (Prag 1839. Kober. Ler,-8o.), Bd. VI I I , S. 7?2. Noch sei hier eines in Wien lebenden Zeich« ners Namens So la r in Kürze gedacht. Als im Jahre 1868 von Seite des österreichischen Kunstvereins eine Ausstellung von Aquarel« len, Skizzen und Zeichnungen veranstaltet ruurde, welche thatsächlich auch in den Mo« naten Mai und Juni Statt fand. stellte ein Künstler, im Kataloge einfach So lar in Wien genannt, im Monat Mai sechs Blätter „Wien am Abend": t) Im Theater, 2) Am grünen Tische. 3) Beim Tanzmeister. 4) und 3) Auf der Straße, 6) Auf d«>m Maskenbälle (alle sechs Blätter K>0 fl.). aus. Die gut ausge. führten und ganz eigötzlicheii Blätter moch» ten aber doch wohl eher einen Platz in einem illufirirten Witzblatte, denn in einer Kunst» Ausstellung beanspruchen. Nähere Nachrich- ten über den Künstler und sonstige Arbeiten desselben fehlen. M on a tS . Verz eich. nissedeS österreichischen Kunstoereins (Wien. §o) 1868, Mai. Nr. 289.) Lolariö, Paul (serbischer Schrif t , steller, geb. um daS Jahr 1781 zu V el ika>Pisani ca in Kroatien, gest. in Venedig 6. (18.) Jänner 1321). Er war ein Schüler des berühmten Dosith. Obrcldovi<< Md. XX, S. 466^ > und lebte als Privatgelehrter, ganz seinen Studien und literarischen Arbeiten hin» gegeben, in Venedig, wo er auch im schön« sten ManneSalter von kaum 40 Jahren starb. Von seinen zahlreichen Schriften in verschiedenen wissenschaftlichen DiS« ciplinen, wie jenem der Sprachkunde, der Geschichte und Geographie, der Cultur» gcschichte, Ethik und Pädagogik, sind vor
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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