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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 245 -
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Solariä 248 äolc allem bemeikenswerth— ein 1812 erschie« nenes slavisches „Vulcvä.r" , welches die cyrillische oder Kirchenschrift, die russische oder Civilschrift und daS hieronymische oder glagolitische Alphabet enthält. Auf vier Kupfcrtafeln ist die serbische Current» schrift dargestellt; — dann ein Lexikon stammverwandter lateinischer und slavi» scher Wörter mit vorausgeschickter kurzer Abhandlung (1818, Venedig); — eine Uebersetzung der Erdbeschreibung von Gaspar i . in zwei Theilen, welche er über Aufforderung seines Lehrers Obra» dovio ausführte und im Jahre 1804 veröffentlichte; — ein Atlas zu vorbe- nanntem Werke gehörig, auf dessen Kar« ten aber statt der Ortsnamen bloS Zahlen stehen, welche sich auf den Tert beziehen; — ein in serbischer und französischer Sprache zugleich (Venedig 1809) herauS- gegebenes Werk über populäre Moral; — ein Kalender auf das Jahr 1813. womit S. auch in dieser Richtung der Bücherliteratur eine entsprechende, auf Volksbildung abzielende Reform anzu» bahnen versuchte, und eine Art literarisches Album (?0IQ1QQK ivl^QLkH) 1800 er« schienen, welches einzelne Abhandlungen über serbische Literatur enthält, und die geschichtliche Schrift.' „HttnA'anes^-sn^- vovavs?« (Olon 18l8). Nach Odra- doviä' Tode gab er dessen „N^i iuso" heraus. Eine Grammatik der serbischen Sprache hinterließ S. in Handschrift und befaß dieselbe der Verein der serbischen Matica, welche die Absicht hatte, sie zu veröffentlichen, und auch eine Samm» lung Lieder hat sich in seinem Nachlasse vorgefunden. Paul Joseph säfar ik 's Geschichte der südsla« oischen Literatur. Aus dessen handschriftlichem Nachlasse herausgegeben von Ios. I ir?.öet (Prag 1865, Friedr. Tempsky, 8«) I I I . Das serbische Schriftthum S. 333. 362, 363, 364 u. s. w. . Solbrich und Solbrig. die Namen zweier Kupferstecher, über welche alle meine Nachforschungen vergeblich waren. Mir sind nur die nachfolgenden Daten bekannt geworden. IohannSo lb r i ch ist im Jahre 1780 geboren und zu Wien am 12. August 4828 gestorben. Conrad Hieronymus Solbr ig ist 1792 ge» boren und auch zu Wien am 29. April 1822 gestorben. Ein I oh a nn G o tt< lieb So lb r ig lebte in der zweiten Hälfte des 18. und im ersten Viertel des laufenden Jahrhunderts und war Minia- turmaler, zugleich auch schnitt er mit Ge« schicklichkeit Schattenbildnisse aus. Ob Conrad Hieronymus und Johann Gott lieb in irgend einem verwandt« fchaftlichen Verhältnisse stehen, ist nicht ersichtlich. In Nagler's „Neuem Kunst- ler'Lexikon" erscheinen Johann Solb< r i ch und Conrad Hieronymus So lb r ig nicht; aber auch Tsch is cd ka in seinem „Kunst und Alterthum im öfter« reichischen Kaiserstaate" gedenkt ihrer nicht. Patuzzi (Alexander). Geschichte Oesterreichs (Wien, Albert Wenedikt. Lex..8°.) Bd. I I , S. 336, in der Liste berühmter Kupferstecher. 8oK ^sprich: Scholz). Wenzel (oechi- scher Poet, geb. zuSobotka im vor« maligen Bunzlauer Kreise Böhmens um das Jahr 4840, gest. zu Prag 14. Juli 1871). DaS Gymnasium besuchte S. in den Jahren 1832-1860 zu Gitschm, wo sich unter dem Einflüsse des Profes» sors Uhl i r sein dichterisches Talent ent- faltete. Nach beendeten Gymnasialclassen widmete sich S. dem geschichtlichen Stu> dium an der Prager Hochschule. Nun begann auch der Poet thätig zu werden, und insbesondere die Prager illustrirte Zeitschrift »Tvet?", d. i. Die Blüthen, brachte Dichtungen seiner Feder, welche ein hervorragendes Talent verriethen. Bis zurnI. 1869 hieltS.in Prag sich auf,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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